Informationen zum Corona-Virus

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Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand: 06.07.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick über die derzeit gültigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhängenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 06.07.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Die normalen Öffnungszeiten der Verwaltung sind zurzeit ausgesetzt. Der Publikumsverkehr in unseren Räumlichkeiten ist daher nur eingeschränkt möglich. Allerdings bitten wir aus Gründen der Minimierung von Direktkontakten vorab um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die Spielplätze sind geöffnet. Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser sind eingeschränkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die Häuser zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Sport:

Trainings- und Wettkampfbetrieb ist gestattet, wenn:

  • er mit mehr als zehn Personen kontaktfrei bzw. unter Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern ausgeübt wird,
  • mit Kontakt in einer Gruppe mit höchstens zehn Personen stattfindet.
  • nur die persönliche Sportbekleidung und -ausrüstung einschließlich Badeschuhen, Handtüchern und ähnlichem verwendet wird,
  • Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, durchgeführt werden,
  • Umkleiden, Wechselspinde und Schließfächer sowie sanitäre Anlagen (Dusch- und Waschräume, Toiletten) nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts für Hygiene genutzt werden und sichergestellt ist, dass dort der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen für Sportstätten und bei entsprechenden Einrichtungen den Grundsätzen der Gaststätten.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen über den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur für Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und Ehejubiläen:

Besuche der Bürgermeisterin bei Alters- und Ehejubiläen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Selbstverständlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und überwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Regelungen zum Schulbesuch werden vor Beginn des neuen Schuljahres veröffentlicht.

Der Regelbetrieb für Kindertagesstätten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genügend Personal verfügbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulässt. Weiterhin gilt für alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen für Personen der Risikogruppe oder in häuslicher Quarantäne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in häusliche Quarantäne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurückgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

Bürgerbus:

Der Bürgerbus fährt nach Fahrplan. Die Anzahl der Fahrgäste wird auf 4 beschränkt und es gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz während der Fahrt. Ein Hygieneplan zur Desinfektion und zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste ist in Kraft.

Kontaktbeschränkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt Zusammenkünfte bis 250 Personen unter geregelten Voraussetzungen. Diese beinhalten:

  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts sowie Verlassen des Veranstaltungsorts
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen
  • in geschlossenen Räumen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Einzelpersonen oder Gruppen von bis zu 10 Personen zwingend einzuhalten
  • in der Regel jeder Person 3 Quadratmeter der begehbaren Fläche zur Verfügung steht. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, welches die Einhaltung der allgemeinen Voraussetzungen sicherstellt
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden.

Für (kleinere) Zusammenkünfte im Privatraum in einem überschaubaren und gegenseitig allgemein bekannten Personenkreis gelten keine weiteren besonderen Regeln. Für größere Veranstaltungen gelten die Regelungen für die öffentlichen Zusammenkünfte und Veranstaltungen entsprechend.

Von einer privaten Veranstaltung ist immer dann auszugehen, wenn aufgrund der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der räumlichen Gegebenheiten davon auszugehen ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und eine Nachverfolgung nur durch die Erfassung der Daten der Gäste und ein Hygienekonzept sichergestellt werden kann.

Für Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene Beschränkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen für den ÖPNV und aus dienstlichen Anlässen. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jährigen Jubiläum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jährigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

Religionsausübung:

Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung müssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden. Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen Räumen wie dem Personennahverkehr und Geschäften. Diese gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht für den Privatgebrauch verwendet werden. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Verkaufsstätten und ähnliche Einrichtungen:

Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (ausgenommen Angehörige zweier Hausstände oder Gruppen bis zu 10 Personen) muss durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen gewährleistet werden.

In der Regel muss jeder Person 3 Quadratmeter der begehbaren Fläche zur Verfügung stehen. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, welches die Einhaltung der allgemeinen Voraussetzungen sicherstellt.

Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen müssen gut sichtbar angebracht werden.

Das Betreten des Publikumsbereichs von Geschäften ist nur gestattet, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.

Beim Verzehr von Speisen und Getränken des Lebensmittelhandwerks vor Ort (z. B. in Bäckereien und Metzgereien) sind abgetrennte Bereiche zu schaffen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln wie für Gaststätten beim Verzehr vor Ort gelten; insbesondere sind Gästelisten zu führen.

Gaststätten und Übernachtungsbetriebe:

Eine Abholung von Speisen und Getränken darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Speisen und Getränke ohne Wartezeit zur Verfügung stehen oder die Warteplätze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewährleistet werden kann.

Beim Verzehr vor Ort (Innen- und Außenbereich) ist sicherzustellen, dass

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes oder einer Gruppe von maximal zehn Personen, eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind, dies ist insbesondere durch die Aufstellung der Tische zu gewährleisten.
  • an einem Tisch nur die Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes oder einer Gruppe von maximal zehn Personen sitzen,
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Gäste ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Betriebsinhaberin oder dem Betriebsinhaber erfasst werden; die Datenerfassungspflicht gilt nicht bei der Abholung und Lieferung von Speisen und Getränken,
  • Kellnerinnen und Kellner sowie Servicekräfte eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; die MNB-Pflicht gilt nicht in Bereichen, in denen ausschließlich das Personal Zutritt hat und anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden,
  • keine Gegenstände zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zuckerstreuer oder Pfeffermühlen, bereitgestellt werden,
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und überwacht werden sowie
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

Für Gäste besteht grundsätzlich nicht die Pflicht, beim Betreten und Verlassen der Lokalität eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern und ähnliche Zusammenkünfte dürfen außerhalb eines überschaubaren Kreises nur als private Veranstaltung zu denselben Regelungen wie öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Im letzteren Fall ist insbesondere ein geeignetes Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen erforderlich.

Übernachtungsangebote sind nur zulässig, wenn

  • geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts getroffen und überwacht werden,
  • Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen

Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten

Die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen einschließlich Handwerkstätigkeiten soll möglichst ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt erfolgen. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes, müssen eingehalten werden.

Für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen) anbieten, gelten verschärfte Hygieneregeln, da das Übertragungsrisiko durch unvermeidliche Nahkontakte während der Erbringung der Dienstleistung deutlich gesteigert ist.

  • Für Personen, die in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen tätig sind, gilt für die gesamte Dauer eines Kundenkontaktes die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Für Kundinnen und Kunden gilt, dass das Betreten nur gestattet ist, wenn für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
  • Kundinnen und Kunden ist die Abnahme nur gestattet, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.
  • Die Begleitung betreuungsbedürftiger Personen (beispielsweise Kinder unter 6 Jahren) ist zulässig.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete für betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur Verfügung. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefügten links.

Wir werden Sie regelmäßig über weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
Bürgermeisterin

 

Wiederaufnahme des BürgerBus Betriebs

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

ab dem 01.Juli.2020 nehmen die Bürgerbusfahrerinnen und –Fahrer wieder den Betrieb unseres Bürgerbusses auf. Dieser wird wie gewohnt, montags und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, sowie donnerstags ab 14:00 Uhr gemäß dem aktuellen Fahrplan fahren.

Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der andauernden Pandemie im BürgerBus folgende Hygieneregeln eingehalten werden müssen:

  • Maximal 4 Fahrgäste.
  • Bitte halten Sie auch an den Haltestellen den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
  • Vor dem Einstieg bitte die Hände desinfizieren, Desinfektionsmittel ist im Bus vorhanden.
  • Bitte tragen Sie Ihre Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) in die Liste ein.
  • Mund-Nasen-Schutz muss während der ganzen Fahrt getragen werden.
  • Beim Ein- und Aussteigen bitte warten, bis die im Bus befindlichen Personen Platz genommen haben, bzw. ausgestiegen sind.
  • Der mittlere Sitz jeder Sitzreihe bleibt unbesetzt.
  • Die Hust- und Niesetikette ist trotz des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes einzuhalten.
  • Personen mit erkennbaren Erkältungssymptomen, sollten von der Fahrt mit dem Bürgerbus absehen!

 

Für eventuelle Fragen können Sie sich gern telefonisch mit Frau Becker (06426/9283-14) in Verbindung setzen oder eine E-Mail an senden.

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand: 22.06.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick über die derzeit gültigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhängenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 22.06.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Allerdings bitten wir aus Gründen der Minimierung von Direktkontakten um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die Spielplätze sind geöffnet. Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser sind ab sofort wieder eingeschränkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die Häuser zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen für Sportstätten und bei entsprechenden Einrichtungen den Grundsätzen der Gaststätten.

Trainings- und Wettkampfbetrieb kann mit bis zu 10 Personen oder 2 Hausständen oder mit Mindestabstand ausgeübt werden. Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen sind zu beachten, Dusch- und Waschräume dürfen nicht genutzt werden.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen über den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur für Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und Ehejubiläen:

Besuche der Bürgermeisterin bei Alters- und Ehejubiläen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Selbstverständlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und überwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen sind wieder im Regelbetrieb, die Notbetreuung entfällt für diese Gruppe.

Der Regelbetrieb für Kindertagesstätten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genügend Personal verfügbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulässt. Weiterhin gilt für alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen für Personen der Risikogruppe oder in häuslicher Quarantäne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in häusliche Quarantäne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurückgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

Bürgerbus:

Der Bürgerbus nimmt ab 01. Juli 2020 wieder den Fahrplanbetrieb auf. Die Anzahl der Fahrgäste wird auf 4 beschränkt und es gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz während der Fahrt. Ein Hygieneplan zur Desinfektion und zum Schutz der Fahrer und Fahrgäste ist in Kraft.

Kontaktbeschränkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt Zusammenkünfte bis 250 Personen unter geregelten Voraussetzungen, z.B. Hygienekonzept und Zutrittskontrollen.

Für Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene Beschränkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen für den ÖPNV und aus dienstlichen Anlässen. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jährigen Jubiläum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jährigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

Religionsausübung:

Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung müssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen Räumen wie dem Personennahverkehr und Geschäften. Diese gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht für den Privatgebrauch verwendet werden. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Besuchsverbot:

Besuche in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sind restriktiv geregelt und unterliegen strengen Hygiene- und Abstandsgeboten.

Dienstleistung, Handel, Gaststätten und Übernachtungsbetriebe:

Die Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten (innen und außen), sowie Hotels und Pensionen unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten ist möglich.

Für Gaststätten gilt die Regelung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bzw. bis zu 10 Personen einer Gruppe, eingehalten wird. Die Betreiber sind verpflichtet, Name, Adresse und Telefonnummer jeder Person aufzunehmen.

Der Einzelhandel hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Ebenso dürfen Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten unter Beachtung der Schutzmaßnahmen erbracht werden.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete für betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur Verfügung. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefügten links.

Wir werden Sie regelmäßig über weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel

 

 

 

 

15 Fragen und Antworten zur CORONA-WARN-APP

WARUM BRAUCHEN WIR EINE CORONA-WARN-APP?

Die App wird helfen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App Sie besonders schnell darüber informieren, falls Sie Kontakt mit einer Corona-positiv ge- testeten Person hatten. Je schneller Sie diese Information erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie Händewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung unterstützt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.

 

WAS MACHT DIE CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App informiert Sie, wenn Sie sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufgehalten haben, bei der spä- ter eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. So können Sie rasch entsprechend reagieren und laufen nicht Gefahr, das Virus unbewusst weiterverbreiten. Der bislang noch manuelle Prozess der Nachverfolgung von Infektionen wird durch diese digitale Hilfe stark beschleunigt. Gerade wenn sich jetzt wieder mehr Menschen treffen, ist das wichtig, um das Virus einzudämmen. Die App läuft auf Ihrem Smartphone, während Sie Ihrem Alltag nachgehen. Sie erkennt dabei andere mobile Endgeräte in der Nähe, auf denen die App ebenfalls aktiviert ist. Die App speichert dann deren Zufallscode für begrenzte Zeit. Die verschlüsselten IDs erlauben keine Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

 

WIE FUNKTIONIERT DIE CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die Mobilgeräte „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kri- terien zu Abstand und Zeit erfüllt sind. Dann tauschen die Geräte untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darüber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur Verfügung gestellt, die die Corona-Warn-App aktiv nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prüft diese für Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Falls das der Fall ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren Rückschlüsse auf Sie oder Ihren Standort.

 

BIN ICH VERPFLICHTET DIE CORONA-WARN-APP ZU INSTALLIEREN?

Nein. Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz sowie dem Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-In- fektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzer sollen zuverlässig und zeitnah über Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit über eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren und testen lassen und zu einer Eindämmung der Corona-Pandemie bei- tragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

 

WARUM SOLLTE ICH DIE CORONA-WARN-APP NUTZEN?

Sie tragen damit aktiv zur Eindämmung der Pandemie bei. Je schneller Corona-positiv getestete Personen und ihre Kon- taktpersonen informiert werden, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Die App hilft Ihnen also, sich selbst, Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihr gesamtes Umfeld zu schützen. Ohne diese technische Hilfe müssten die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Gesundheitsämter jeden Fall persönlich verfolgen. Das ist sehr zeitintensiv und oft ist es gar nicht möglich, alle Kontaktpersonen zu finden: Denn wer erinnert sich schon an jeden Menschen, den man getroffen hat? Die Corona-Warn-App löst diese Probleme.

 

WER STEHT HINTER DER CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App ist ein Projekt im Auftrag der Bundesregierung. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitek- tur haben die Unternehmen Deutsche Telekom und SAP die Anwendung entwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA standen hierbei beratend zur Seite. Um die notwendigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu gewährleisten, wurden das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit eingebunden. Das Robert Koch-Institut nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafür verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfältig zu prüfen.

 

WELCHE VORAUSSETZUNGEN WERDEN BENÖTIGT?

Die Corona-Warn-App ist umfänglich barrierefrei gestaltet. Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen die App nutzen können, um den größtmöglichen Schutz vor einer erneuten starken Ausbreitung des Virus zu garantieren. Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gängigen Endgeräte und mit den gängigen Betriebssystemen genutzt werden. Das benö- tigte Update auf das passende Betriebssystem (iOS, Android) wird im üblichen Regelprozess auf Ihr Smartphone gespielt.

 

NACH WELCHEN KRITERIEN WERDEN MÖGLICHE RISIKO-BEGEGNUNGEN BEWERTET UND WIE UNTERSCHEIDEN SICH DIE HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN?

Damit eine Begegnung von der Corona-Warn-App als mögliche Risiko-Begegnung bewertet wird, muss sie epidemiologisch relevant gewesen sein. Das bedeutet, es muss das Risiko einer Ansteckung bestanden haben. Die Bluetooth-Technik, mit der die App arbeitet, ermöglicht es, mit zwei Parametern zu arbeiten: der Dauer einer Begegnung und der Distanz zwischen den Nutzern. Beide werden mit Hilfe verschiedener Messungen berechnet und es wird ein Schwellenwert hinterlegt.

Kommt es zu einem Zusammentreffen, werden zwischen den betreffenden Nutzern kurzlebige, zufällige Bluetooth-IDs (Zufallscodes) ausgetauscht. Diese Zufallscodes werden für 14 Tage ausschließlich auf den Smartphones der betreffenden Nutzer gespeichert, die sich begegnet sind, und werden mit sogenannten Positivkennungen von Corona-positiv getesteten Personen direkt auf dem Smartphone der Person abgeglichen.

Als Risiko-Begegnungen gelten für die App Begegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person, die einen Schwel- lenwert verschiedener Messwerte überschreitet. Den Personen, die die App nutzen, wird ihr Risikostatus abhängig von diesen Werten angezeigt. Es gibt drei Statusinformationen:

 

NIEDRIGES RISIKO:

  • Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert
  • Die Person wird über allgemein geltenden Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen

 

ERHÖHTES RISIKO:

  • Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes In- fektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden
  • Die Person erhält die Aufforderung zur häuslichen Quarantäne sowie Verhaltenshinweise bei auftretenden

 

UNBEKANNTES RISIKO:

  • War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektions- risiko berechnet werden. Die Person erhält die Statusanzeige „unbekanntes Risiko“.

 

Weiterführende Informationen zu COVID-19 finden Sie hier:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

WANN WARNT DIE CORONA-WARN-APP TATSÄCHLICH?

Sie erhalten keine Echtzeitwarnung, wenn Sie sich näher als zwei Meter einer Corona-positiv getesteten Person nähern. Eine Reaktion in Echtzeit darf die Lösung aus Gründen des Datenschutzes nicht ermöglichen. Dadurch würden die Identi- tät einer Corona-positiv getesteten Person festgestellt und entsprechende Schutzrechte verletzt. Das eigene Smartphone hat keine Informationen darüber, wer infiziert ist. Es weiß lediglich, dass es in der Nähe eines anderen Smartphones war, auf dem ein verifiziertes positives Testergebnis hinterlegt wurde. Ob ein positives Testergebnis geteilt wird oder nicht, ent- scheidet grundsätzlich jede Person für sich. Wir streben einen integrierten automatisierten Prozess an, bei dem das Ergeb- nis „Test positiv“, sobald es vorliegt und die Person sich aktiv authentifiziert hat, auf das Smartphone übertragen werden kann. Jede Person, die die App nutzt, muss aber immer erst selbst durch eine manuelle Bedienung mittels eines „Schiebe- schalters“ in der App auf „positiv“ schalten. Wenn ein automatisierter Prozess noch nicht möglich ist, gibt es einen manu- ellen Prozess durch den Anruf bei einer Freischalt-Hotline zur Positivmeldung inklusive Verifikation des Testergebnisses.

 

WIE WIRKT SICH DIE BENUTZUNG DER CORONA-WARN-APP AUF DIE AKKULEISTUNG DES SMARTPHONES UND AUF DEN SPEICHERPLATZ AUS?

Die Anwendung läuft batterieschonend im Hintergrund. Bei der Entwicklung der Lösungen achten wir selbstverständlich auf die Minimierung des Speicherplatzes für die App selbst und die gespeicherten Berührungspunkte mit anderen Smartphones.

WARUM BRAUCHT MAN BEI EINER DEZENTRALEN LÖSUNG ÜBERHAUPT EIN ZENTRALES CLOUD-SYSTEM? IST DAS KEIN WIDERSPRUCH?

Die Server-Anwendung hat allein die Aufgabe, die pseudonymisierten und autorisierten Positivmeldungen an alle Teilneh- mer sicher und effizient zu verteilen, so dass dann auf deren Endgeräten eine Begegnungsprüfung stattfinden kann. Eine zentrale Datenspeicherung findet selbstverständlich nicht statt.

 

WIE WERDEN DATENSICHERHEIT UND DATENSCHUTZ BEI DER CORONA-WARN-APP GEWÄHRLEISTET?

Der Schutz Ihrer Privatsphäre hat für die Bundesregierung höchste Priorität. Deshalb wurde bei der Entwicklung der Corona-Warn-App sichergestellt, dass sie den hohen deutschen Datenschutz-Anforderungen entspricht. Um die notwen- digen Anforderungen zu gewährleisten, sind sowohl der Bundesbeauftrage für den Datenschutz und die Informations- freiheit (BfDI) als auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von Beginn an in die Entwicklung der Corona-Warn-App eingebunden. Das BSI unterstützt die Entwicklung der App im Hinblick auf Fragen zur IT-Sicher- heit. So prüfte das BSI bereits im Entwicklungsprozess laufend die von den Entwicklungsteams zur Verfügung gestellten Versionen der App sowie der zugehörigen Infrastruktur und berät hinsichtlich des zu erstellenden Sicherheitskonzepts.

Zusätzlich wurde der komplette Quellcode, auf dem die App basiert, öffentlich zugänglich gemacht. So können unabhän- gige Fachleute der Zivilgesellschaft sich jederzeit an der Entwicklung und Verbesserung der App beteiligen und sie auf Schwachstellen kontrollieren.

 

Weiterführende Informationen zu Datenschutz und IT-Sicherheit finden Sie hier:

www.coronawarn.app/de/faq/

 

WELCHE PERSONENBEZOGENEN DATEN SPEICHERT DIE CORONA-WARN-APP?

Ihre Daten sind jederzeit sicher. Wenn Sie die App nutzen, bleiben Sie jederzeit anonym. Wenn Sie sich in der App an- melden, müssen Sie keine persönlichen Daten (wie E-Mail-Adresse und Name) angeben. Die dezentrale Datenspeicherung auf den Geräten selbst sowie die vollumfängliche Pseudonymisierung garantieren ein Höchstmaß an Datenschutz. Alle Daten – beispielsweise zu Begegnungen mit anderen die App nutzenden Personen – werden verschlüsselt und ausschließ- lich auf dem eigenen Smartphone gespeichert. Es werden kurzlebige Zufallscodes der Personen gespeichert, denen man begegnet ist. Im Falle einer Infektion können freiwillig Daten auf einen Server hochgeladen werden, welche es erlauben, diese Zufallscodes für einen bestimmten Zeitraum zu berechnen. Mit diesen Daten und den lokal gespeicherten Daten

ist es der App bzw. dem Smartphone (nicht aber dem Server) möglich, einen Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person zu erkennen und entsprechend zu warnen. Daten, die eine Person identifizierbar machen, insbesondere Positions- daten, werden nicht ausgelesen, verwendet oder gespeichert. Sichergestellt ist: Eine Corona-positiv getestete Person er- fährt nicht, welche Personen, mit denen eine Begegnung stattgefunden hat, informiert werden. Kontaktpersonen erhalten keine Informationen über die Corona-positiv getestete Person. Ein Missbrauch der Meldung des Infektionsstatus wird durch technische und organisatorische Maßnahmen verhindert. Weder die Bundesregierung noch das Robert Koch-In- stitut, noch andere Personen, die die App nutzen, oder die Betreiber der App-Stores können erkennen, ob Sie selbst eine Ansteckung mit Corona melden oder ob Sie mit einer Corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten.

 

WIE STELLEN SIE DIE INTEROPERABILITÄT DER CORONA-WARN-APPS IN EUROPA SICHER?

Aktuell konzentrieren wir uns voll auf die Funktionalität der App in Deutschland wie beschrieben. Wir denken dabei die Interoperabilität mit anderen europäischen Lösungen schon mit. Derzeit herrscht noch eine große Variabilität in Nach- barstaaten bzgl. Fortschritt und der Entscheidung über dezentrales vs. zentrales Modell. Durch das Bluetooth-Protokoll sowie den Standard von Google und Apple wird die Möglichkeit geschaffen, entsprechende Roaming-Funktionalitäten anzubinden. Wir stehen schon im engen Austausch mit anderen Ländern, beispielsweise mit der Schweiz, den Niederlan- den und Frankreich, um eine Interoperabilität über Landesgrenzen einrichten zu können.

 

WIRD MEIN LOHN FORTGEZAHLT, WENN ICH WEGEN EINER WARNUNG DURCH DIE APP ZU HAUSE BLEIBE?

Die alleinige Warnung durch die App ist hierfür nicht ausreichend, sondern dient als Hinweis, um Kontakt zum Gesund- heitswesen aufzunehmen. Wenn Sie durch die App gewarnt werden, sollten Sie ärztliches Fachpersonal kontaktieren und das weitere Vorgehen abklären. Wenn Sie positiv auf Corona getestet werden, können Sie eine Krankschreibung erhalten und haben Anspruch auf Lohnfortzahlung. Ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne für Sie an, zahlt Ihr Arbeitgeber Ihr Gehalt weiter. Ihr Arbeitgeber wird dafür wiederum vom Gesundheitsamt entschädigt.

 

Informationen zur Nutzung von Bürgerhäusern und Dorfgemeinschaftshäusern der Gemeinde Fronhausen

Die Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser der Gemeinde Fronhausen sind ab dem 15.06.2020 unter strikten Auflagen wieder freigegeben. Möglich sind nur Nutzungen, bei denen die Hygiene- und Abstandsregelungen auch tatsächlich eingehalten werden. Diese Entscheidung hat der Gemeindevorstand auf Grundlage der Verordnungen des Landes Hessen zur Corona-Pandemie getroffen. Sie ist bis auf Weiteres gültig.

Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen, die den Charakter einer Feier haben, sind bis auf weiteres nicht möglich. Ebenso werden Treffen von Gesangs- und Musikvereinen in den Häusern nicht zugelassen. Der Trainings- und Übungsbetrieb anderer Vereine unter strikter Einhaltung der Hygienekonzepte ist dagegen durchführbar.

Aufgrund der Beschränkungen des Landes Hessen auf 100 Personen und zur Wahrung der Abstandsregeln ist die maximal zulässige Personenzahl für alle öffentlichen Veranstaltungsstätten neu berechnet und entsprechend reduziert worden. Alle Nutzergruppen müssen ein geeignetes Hygienekonzept erstellen sowie eine Selbstverpflichtungserklärung zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln abgeben.

Für die Nutzung der Liegenschaften sind u. a. folgende Regelungen einzuhalten: Sämtliche Nebenräume (Küchen- und Thekenbereiche, Umkleidekabinen, Duschen) stehen nicht zur Verfügung. Auch das Anbieten von Speisen jeglicher Art ist nicht gestattet. Personen einer Nutzergruppe sind namentlich mit vollständiger Adresse zu erfassen. Die in den Häusern zur Verfügung gestellten Gegenstände (Tische, Stühle, sonstige Möbel) sind nach jeder Benutzung mit geeignetem Flächendesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches durch den Nutzer gestellt werden muss.

Vereine sind verpflichtet, die Vorgaben der Corona-Verordnungen und Landesfachverbände sowie die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu den Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen und Bedingungen zur Nutzung der Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser finden Sie in den folgenden Dokumenten:

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1. Hinweise zum Hygienekonzept

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2. Selbstverpflichtung zur Nutzung der Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser

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3. Regelungen zur Nutzung der Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser

 

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand 15.06.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick über die derzeit gültigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhängenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 15.06.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Allerdings bitten wir aus Gründen der Minimierung von Direktkontakten vorher um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die Spielplätze sind geöffnet. Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser sind ab sofort wieder eingeschränkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die Häuser zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen für Sportstätten und bei entsprechenden Einrichtungen den Grundsätzen der Gaststätten.

Trainings- und Wettkampfbetrieb kann mit bis zu 10 Personen oder 2 Hausständen oder mit Mindestabstand ausgeübt werden. Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen sind zu beachten, Dusch- und Waschräume dürfen nicht genutzt werden.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen über den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur für Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und Ehejubiläen:

Besuche der Bürgermeisterin bei Alters- und Ehejubiläen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Selbstverständlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und überwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen gehen ab 22. Juni 20 in den Regelbetrieb über, die Notbetreuung entfällt für diese Gruppe.

Der Regelbetrieb für Kindertagesstätten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genügend Personal verfügbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulässt. Weiterhin gilt für alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen für Personen der Risikogruppe oder in häuslicher Quarantäne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in häusliche Quarantäne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurückgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

Bürgerbus:

Der Fahrplanbetrieb des Bürgerbusses ist bis auf Weiteres eingestellt. Wer dringend auf einen Transport angewiesen ist, meldet sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen.

Kontaktbeschränkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen, z.B. Hygienekonzept und Zutrittskontrollen.

Für Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene Beschränkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen für den ÖPNV und aus dienstlichen Anlässen. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jährigen Jubiläum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jährigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

Religionsausübung:

Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung müssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen Räumen wie dem Personennahverkehr und Geschäften. Diese gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht für den Privatgebrauch verwendet werden. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Besuchsverbot:

Besuche in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sind restriktiv geregelt und unterliegen strengen Hygiene- und Abstandsgeboten.

Dienstleistung, Handel, Gaststätten und Übernachtungsbetriebe:

Die Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten (innen und außen), sowie Hotels und Pensionen unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten ist möglich.

Für Gaststätten gilt die Regelung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, eingehalten wird. Die Betreiber sind verpflichtet, Name, Adresse und Telefonnummer jeder Person aufzunehmen.

Der Einzelhandel hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Ebenso dürfen Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten unter Beachtung der Schutzmaßnahmen erbracht werden.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete für betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur Verfügung. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefügten links.

Wir werden Sie regelmäßig über weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
Bürgermeisterin

 

 

 

 

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand: 05.06.2020)

Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bundesregierung hat das größte Hilfspaket aller Zeiten verabschiedet. Unfassbare 130 Milliarden Euro sollen die Konjunktur stützen und wieder ankurbeln. Neben einer befristeten Senkung der Mehrwertsteuer gibt es Kinderbonus, Prämien für den Kauf eines Elektro-Autos, Senkung der Stromkosten, Hilfen für die Bahn und einiges mehr.

Auch die Kommunen sollen über einen Ausgleich der ausgefallenen Gewerbesteuern entlastet werden. Wie dies genau aussehen soll, ist noch nicht bekannt gegeben. Diese Maßnahme wird auch unserer Gemeinde hoffentlich aus dem tiefen Loch helfen, in das Corona uns gestürzt hat. Obwohl wir zum 31.12.2019 unfassbare 2,7 Millionen Euro Kassenbestand hatten, war aufgrund der in 2020 ohnehin zu zahlenden erhöhten Umlagen an Kreis, Land und Bund abzusehen, dass diese Rücklage bis Ende 2020 aufgebraucht sein wird. Dann kam der Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen durch Corona. Somit werden uns zum Jahresende über eine Million Euro in der Kasse fehlen, die wir nicht ausgleichen können. Auch Einkommensteuerzuweisungen werden wegbrechen, da sich Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit natürlich auswirken.

Gerne hätte auch die Gemeinde Fronhausen ihre Einwohner*innen über Gutscheine unterstützt, und somit auch die heimischen Gewerbebetriebe unterstützt, so wie es die Stadt Marburg vormacht. Aber leider fehlen uns hierzu die Mittel. Immerhin konnten wir über den Beitragserlass für die Kindergärten von März bis Mai den betroffenen Eltern ein klein wenig Unterstützung zukommen lassen.

Was wir in jedem Falle vermeiden wollen ist die Kürzung oder Verschiebung von Investitionsmaßnahmen. Zum einen haben wir hier bereits vor der Krise Aufträge vergeben, an die wir uns halten müssen. Auch Zuschüsse hängen von einer fristgemäßen Ausführung ab. Aber auch die Unterstützung des heimischen Handwerks durch diese Aufträge ist wichtig. Denn letztlich hängen hier auch Arbeitsplätze von unseren Zahlungen ab.

Wir sind also sehr gespannt, wie die Ausführung der Maßnahmen der Bundesregierung aussehen wird, und begrüßen auf jeden Fall die kurzfristigen Hilfen, die in weiten Teilen allen Bürger*innen zugutekommen. Lassen Sie uns hoffen, dass die Einschränkungen der Wirtschaft zügig beendet wird und sich die Konjunktur durch das Rettungspaket schnell erholt.

Informationen und wichtige Hinweise erhalten Sie zuverlässig über unsere Homepage. Hier sind stets die neuesten Regelungen und links zu weiteren Informationen zu finden. Gerne können Sie sich mit Fragen oder Anregungen auch telefonisch oder per Mail und Kontaktformular an die Verwaltung wenden, wir stehen zur Verfügung.

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
Bürgermeisterin

Abfallwirtschaft Lahn-Fulda kehrt auf der Müllumladestation Marburg zu gewohnten Öffnungszeiten zurück

Seit dem 28.04.2020 sind Privatanlieferungen von Abfällen auf der Müllumladestation in Marburg-Wehrda wieder zu bestimmten Zeiten möglich. Nach den vergangenen Wochen mit dem ersten Ansturm an Anlieferern wird es zum 02.06.2020 jedoch eine Veränderung geben:
Auf der Müllumladestation in Marburg kehrt die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda für alle Anlieferer – privat, gewerblich, kommunal – zu den gewohnten Öffnungszeiten zurück:

Montag bis Freitag: 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr
Samstag: 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Die verlängerten Öffnungszeiten dienstags und donnerstags werden damit aufgehoben.
Wir bitten alle Kund*innen die Abstandsregel von mindestens 1,50 m zu beachten und möglichst allein oder maximal zu zweit auf unsere Anlage zu kommen.

 

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand 28.05.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick über die derzeit gültigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhängenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 28.05.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Allerdings bitten wir aus Gründen der Minimierung von Direktkontakten um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die Spielplätze sind geöffnet. Jugendclubs, Bürgerhäuser und Dorfgemeinschaftshäuser bleiben weiterhin geschlossen. Mitte Juni wird der Gemeindevorstand über eine Wiederaufnahme des Vereinssports in den Gemeinschaftshäusern befinden.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen für Sportstätten und bei entsprechenden Einrichtungen den Grundsätzen der Gaststätten.

Sport kann wieder ausgeübt werden, sofern er kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen über den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur für Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und Ehejubiläen:

Besuche der Bürgermeisterin bei Alters- und Ehejubiläen finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. Selbstverständlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und überwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Ab 02.06.2020 findet wieder für alle Schüler Präsenzunterricht in abgestimmter Form statt, und die hessischen Kindertagesstätten gehen in den „eingeschränkten Regelbetrieb“ über. Die Träger organisieren die Verteilung der freien Plätze gegebenenfalls in Absprache mit dem Jugendamt. Kita-Gebühren wurden durch die Gemeindevertretung für die Schließungszeit bis einschließlich Ende Mai für alle Eltern erlassen.

Hilfeleistungen für Personen der Risikogruppe oder in häuslicher Quarantäne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in häusliche Quarantäne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurückgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

Bürgerbus:

Der Fahrplanbetrieb des Bürgerbusses ist bis auf Weiteres eingestellt. Wer dringend auf einen Transport angewiesen ist, meldet sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 während der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen.

Kontaktbeschränkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, gemeinsam mit einer weiteren Person oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt Zusammenkünfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen, z.B. Hygienekonzept und Zutrittskontrollen. Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Für Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene Beschränkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen für den ÖPNV und aus dienstlichen Anlässen. Verstöße gegen diese Beschränkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jährigen Jubiläum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jährigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

Religionsausübung:

Bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung müssen Hygienekonzepte vorliegen und Abstandsregeln eingehalten werden.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht für das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen Räumen wie dem Personennahverkehr und Geschäften. Diese gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht für den Privatgebrauch verwendet werden. Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Besuchsverbot:

Besuche in Krankenhäusern oder Pflegeheimen sind restriktiv geregelt und unterliegen strengen Hygiene- und Abstandsgeboten.

Dienstleistung, Handel, Gaststätten und Übernachtungsbetriebe:

Die Öffnung von Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten (innen und außen), sowie Hotels und Pensionen unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten ist möglich.

Für Gaststätten gilt die Regelung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, eingehalten wird. Die Betreiber sind verpflichtet, Name, Adresse und Telefonnummer jeder Person aufzunehmen.

Der Einzelhandel hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Ebenso dürfen Dienstleistungen und Handwerkstätigkeiten unter Beachtung der Schutzmaßnahmen erbracht werden.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete für betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur Verfügung. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefügten links.

Wir werden Sie regelmäßig über weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
Bürgermeisterin

 

 

 

 

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand 26.05.2020)

Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Immer wieder lesen, sehen und hören wir jetzt Berichte über Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Die Einschränkungen machen uns allen zu schaffen. Leider sind soziale Kontakte nicht mehr in dem Umfang möglich wie bisher, wir konnten Ostern nicht mit der Familie verbringen, mussten auf die Feiern zum 01. Mai verzichten, auch die geplanten Veranstaltungen an Himmelfahrt und unzählige weitere sind abgesagt worden. Auch Auswirkungen auf die Wirtschaft sind für viele spürbar. Und eine vollständige Rückkehr zur Normalität ist noch nicht abzusehen.

Wie wichtig die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und der Hygienemaßnahmen sind zeigt sich jedoch im aktuellen Infektionsgeschehen. Nach einem Gottesdienstbesuch in Frankfurt beispielsweise wurden über einhundert Neuinfektionen auf diese eine Zusammenkunft zurückgeführt. Auch wenn sich unser Leben so sicher anfühlt, bisher die hohen Sterberaten anderer Länder ausgeblieben sind, und wir gerne wieder zur Normalität zurückkehren würden, ist die Realität doch leider eine andere. Wir können froh sein, dass die Bundesregierung so besonnen reagiert, und wir nicht in Brasilien, den USA oder anderen Krisengebieten leben müssen.

Deshalb appelliere ich an Ihre Vernunft und Kooperation. Sicher ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Infektionsrate sehr gering, aber wie man sieht, kann sich das schnell ändern. Bitte gehen Sie mit gesundem Menschenverstand vor, und versuchen Sie Infektionsrisiken zu vermeiden.

Viele Menschen in Pflegeeinrichtungen leiden unter den fehlenden Kontakten, auch wenn wenigstens einmal pro Woche eine enge Bezugsperson Zutritt erhält. Am Sonntag, dem 24.05.20 fand deshalb ein Gottesdienst auf der Freifläche am Seniorenheim „Haus am Park“ statt. Die Bewohner konnten diesen mit Pfarrerin Scholz auf Abstand feiern, und hinterher auch noch ein kleines Wunschkonzert des Verkehrsdienstes Hessen genießen.

Dieses Beispiel zeigt, dass es viele kreative Ideen gibt, um Menschen eine Freude zu machen. Bisher hatte ich den Eindruck, dass das so oft besprochene „Miteinander“ während der Krise spürbar zugenommen hat. Auf unseren Aufruf zu Hilfeleistungen für gefährdete Personen haben sich beispielsweise unzählige Freiwillige gemeldet. Lassen Sie uns versuchen, diese Stimmung zu nutzen und zu erhalten.

Durch HomeSchooling und fehlenden Kindergartenbesuch wurden nicht nur die Eltern seit Mitte März sehr belastet, sondern vor allem die Kinder. Immerhin konnten seit letzter Woche die meisten Schüler wieder teilweise zur Schule zurückkehren.

Ab 02. Juni werden auch Kindergärten zum eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Die einzelnen Einrichtungen arbeiten gerade das finale Konzept dafür aus. Ziel ist es, so viele Kinder wie möglich wieder zu betreuen. Allerdings gehören in manchen Einrichtungen viele ErzieherInnen zu den Risikogruppen, und die Gruppengrößen müssen zur Einschränkung der Kontakte reduziert werden. Deswegen können laut Verordnung nur die Kinder betreut werden, deren Eltern systemrelevante Berufe ausüben oder alleinerziehende Berufstätige sind, die vom Jugendamt wegen Kindeswohlsicherung zugewiesen wurden, bei denen ein besonderer Härtefall oder eine Behinderung besteht. Darüber hinaus verfügbare freie Plätze werden gegebenenfalls in Rücksprache mit dem Jugendamt vor allem vergeben an Familien mit erzieherischen Hilfen, Kinder mit geringer Sprachkompetenz, Kinder psychisch kranker Eltern oder Kinder im letzten Kindergartenjahr. Detaillierte Information können die jeweiligen Kindergärten geben.

Informationen und wichtige Hinweise erhalten Sie zuverlässig über unsere Homepage. Hier sind stets die neuesten Regelungen und links zu weiteren Informationen zu finden. Gerne können Sie sich mit Fragen oder Anregungen auch telefonisch oder per Mail und Kontaktformular an die Verwaltung wenden, wir stehen zur Verfügung.

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel

Folgemeldung 60: Zahl der genesenen Corona-Patienten erhöht sich auf 189 – Corona-Kultur-Kanal geht in die Verlängerung

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus liegt weiterhin bei insgesamt 208 Personen. Darin ist die Zahl der genesenen (189) sowie der verstorbenen (drei) Personen enthalten. Drei Personen befinden sich in stationärer Behandlung. Somit betreut das Gesundheitsamt derzeit 16 aktive Fälle. Darüber hinaus verlängert der Kreis sein Kultur-Angebot unter dem Titel „Corona-Kultur-Kanal“ bis Ende Mai.

Auf dem „Corona-Kultur-Kanal Marburg-Biedenkopf“ veröffentlicht der Landkreis bereits seit Mitte April Videobeiträge von heimischen Kulturschaffenden und bietet ihnen so eine digitale Bühne. Zu den Beiträgen mit einer Länge von jeweils rund fünf Minuten zählen unter anderem Musikstücke, Gedichte und Geschichten. Erstellt werden die Videos von der Firma Flashlight. Die Kosten übernimmt der Landkreis.

„Angesichts der bisherigen vielen positiven Rückmeldungen haben wir das Angebot über den Monat April hinaus verlängert und werden auch noch bis Ende Mai weitere Videos einstellen“, sagte Landrätin Kirsten Fründt. Das Angebot des Kreises, mit dem auch eine kleine finanzielle Förderung einhergeht, biete auch in „Corona-Zeiten“ ein kulturelles Angebot und verdeutliche nicht zuletzt, wie interessant und vielschichtig die kulturelle Vielfalt im Landkreis sei.

Videos von folgenden Kulturschaffenden sind bereits verfügbar: Lisa-Marie Gerl, Franziska Knetsch, Thomas Huth und Michael Köckritz, Antje Kessler und Martin Esters (Fast Forward Theatre), Gerd Schiebl, Sylvia und Thomas Salzbauer, das „Duo Essenz“ (Johannes Treml und Faleh Kaless), Daniel und Marie Sans, Michael Bandac, Duo John Cordi (Johannes Tunyogi-Csapó und Cornelia Eichenauer), Poeta Magica, Beate Lambert, Ralf Schneider sowie der Erzählkünstler Philipp Layer, der Zauberer Juno und Dr. Kathrin Bonacker mit einer Zeitsprungausstellung aus ihrem Anzeigenarchiv.

Noch folgen werden Beiträge von Christoph Peters mit einer Lesung aus dessen bislang noch unveröffentlichten Roman, die Schauspielerin Mechthild Grabner und dem Schauspieler Robert Oschmann zwei Personen, die die „Gretchenfrage“ stellen werden und die Schauspielerin Anna Rausch mit einer Lesung aus dem Tagebuch der Anne Frank. Mit einem Ausschnitt aus „Arsen und Spitzenhäubchen“ beteiligen sich zudem die Schauspieler Nisse Kreysing und Matze Schmidt.

Aktuelle Informationen der Bürgermeisterin zu Corona (Stand: 15.05.2020)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

nach den umfassenden Beschränkungen seit Mitte März setzen wir nun wöchentlich neue Lockerungen um. Dies ist dadurch möglich geworden, dass sich die Bevölkerung weitgehend an die vorgegebenen Regeln gehalten, und somit die Infektionszahlen drastisch gesenkt hat. Für unsere Gemeinde kann ich mich nur bei Ihnen allen für Ihr kooperatives Verhalten bedanken.

Weiterhin wichtig ist aber die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln in allen öffentlichen Bereichen. Ich bin zuversichtlich, dass wir das gemeinsam auch zukünftig gut umsetzen werden. Denn ab sofort werden Beschränkungen dann lokal greifen, wenn sich die Infektionszahlen über einen kritischen Schwellenwert entwickeln. Und natürlich ist uns allen daran gelegen, möglichst schrittweise zu einer zugegebenermaßen eingeschränkten Normalität zurückzukehren, und nicht wieder alles öffentliche Leben begrenzen zu müssen.

Seit Freitag, dem 15.05.20 dürfen nun auch gastronomische Einrichtungen unter Auflagen wieder öffnen. Es besteht die Verpflichtung, ein Hygienekonzept zu erstellen und auch durch Aushänge auf die getroffenen Maßnahmen hinzuweisen. Kontrollen sind bereits angeordnet, da hier natürlich jegliches Infektionsrisiko begrenzt werden muss. Auch die Aufnahme der persönlichen Kontaktdaten ist per Verordnung geregelt, und kann nicht umgangen werden. In Hessen darf pro 5 qm Gastraum eine Person sitzend bewirtet werden.

Nachdem in den letzten neun Wochen bis auf die Abschlussklassen die Schülerinnen und Schüler ihr Lernprogramm zu Hause bearbeiten mussten, dürfen ab dem 18. Mai bis auf die Klassen 1 bis 3 der Grundschulen die Kinder und Jugendlichen wieder eingeschränkt zur Schule gehen. Dies ist sicherlich nicht nur für die Eltern, sondern vor allem für die Kinder eine Erleichterung. Denn vielen ist der totale Umstieg auf digitales Lernen sicher nicht leichtgefallen.

Mehr noch als die Schüler vermissen viele Kindergartenkinder ihre Einrichtungen und Freunde. Allerdings ist hier noch kein Konzept durch die Landesregierung präsentiert worden, wie die Öffnung der Kindergärten ab dem 02. Juni geregelt werden soll. Wir stehen mit den Einrichtungen und Trägern in Kontakt, um Pläne möglichst schnell umsetzen zu können. Als gute Nachricht kann ich mitteilen, dass die Gemeindevertretung nach Anregung durch den Gemeindevorstand in der Sitzung am 14. Mai beschlossen hat, die Elternbeiträge sogar für alle Eltern seit der Schließung bis einschließlich Mai zu erlassen. Hier haben die Gemeindevertreter berücksichtigt, dass gerade die Eltern, die ihre Kinder in die Notbetreuung geben, einen wichtigen Beitrag in systemrelevanten Berufen leisten.

Informationen und wichtige Hinweise erhalten Sie zuverlässig über unsere Homepage. Hier sind stets die neuesten Regelungen und links zu weiteren Informationen zu finden. Gerne können Sie sich mit Fragen oder Anregungen auch telefonisch oder per Mail und Kontaktformular an die Verwaltung wenden, wir stehen zur Verfügung.

Alles Gute für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel