Informationen zum Corona-Virus

141 BeitrÀge

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand 23.10.2020)

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

aufgrund der exponentiellen Wachstumskurve der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 im Landkreis Marburg-Biedenkopf gelten basierend auf der AllgemeinverfĂŒgung des Kreisausschusses ab Samstag, 24.10.2020 ĂŒber bundes- und landesweite Verordnungen hinausgehende lokale EinschrĂ€nkungen bis zunĂ€chst zum 07.11.2020.

  1. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens fĂŒnf Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands gestattet.
  2. Über die Verpflichtung des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung fĂŒr die vorgeschriebenen Bereiche (öffentlicher Nahverkehr, Einzelhandel, etc.) hinaus muss bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, in Kirchen und vergleichbaren RĂ€umlichkeiten von Glaubensgemeinschaften, bei Trauerfeierlichkeiten und in VergnĂŒgungsstĂ€tten durchgĂ€ngig, also auch am eigenen Sitzplatz, getragen werden.

In GaststĂ€tten und Übernachtungsbetrieben sowie Mensen, Kantinen, CafĂ©s, EiscafĂ©s und Eisdielen haben GĂ€ste beim Betreten und Verlassen der RĂ€umlichkeiten, in den GĂ€ngen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. Toiletten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

FĂŒr besonders belebte Straßen, Wege und PlĂ€tze, in Betrieben und sonstigen Einrichtungen sowie Sitzungen wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung dringend empfohlen.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrÀchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen ist weiterhin die unmittelbare SportausĂŒbung.

FĂŒr die Schulen im Gebiet des Landkreises Marburg-Biedenkopf erfolgt die Regelung einer erweiterten Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klasse 5.

  1. ZusammenkĂŒnfte und Veranstaltungen in RĂ€umlichkeiten sind nur zulĂ€ssig, wenn die Zahl der Teilnehmenden 100 nicht ĂŒbersteigt. Eine höhere Teilnehmerzahl kann die zustĂ€ndige Behörde ausnahmsweise gestatten.
  2. Die Anzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportveranstaltungen im Freien wird auf maximal 100 Personen beschrÀnkt. Die Ausgabe und der Verzehr von Speisen und alkoholischen GetrÀnken werden untersagt. Eine höhere Anzahl an Zuschauerinnen und Zuschauern kann die zustÀndige Behörde ausnahmsweise gestatten.

FĂŒr Sportveranstaltungen in geschlossenen RĂ€umen sind Zuschauerinnen und Zuschauer nicht zugelassen. Davon ausgenommen ist jeweils eine Person zur Betreuung einer/eines minderjĂ€hrigen Sporttreibenden.

  1. In der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages gilt fĂŒr Verkaufsstellen ein Verkaufsverbot fĂŒr alkoholische GetrĂ€nke und im gleichen Zeitraum ist es verboten, im öffentlichen Raum alkoholische GetrĂ€nke zu konsumieren.

 

  1. Private Veranstaltungen in öffentlichen oder eigens angemieteten RÀumen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 10 Personen oder zwei HausstÀnden sind untersagt.

 

  1. FĂŒr Feiern in privaten RĂ€umen, insbesondere in Wohnungen, wird eine BeschrĂ€nkung der Teilnehmerzahl auf 10 Personen oder höchstens zwei HausstĂ€nde dringend empfohlen.

 

Diese Regelungen sollen dazu dienen, den Anstieg der Infektionen zu bremsen, und den Landkreis wieder unter die kritische Marke von 50 bzw. unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche zu bringen.

Ganz bewusst werden die EinschrĂ€nkungen auf den Aufenthalt in geschlossenen RĂ€umen konzentriert. Hier kann sich das Virus schneller und leichter als im Außenbereich verbreiten. Deshalb sind Sportveranstaltungen mit Zuschauerbeteiligung im Freien weiterhin erlaubt, allerdings wird nun die Zuschauerzahl auf 100 Personen begrenzt und ein Verkaufsverbot fĂŒr Essen und GetrĂ€nke erlassen. Hierdurch sollen Gruppenbildungen der Zuschauer noch stĂ€rker unterbunden werden.

Gerade die mittelgroßen Feiergesellschaften auch in GaststĂ€tten haben in den letzten Wochen zu einer erheblichen Anzahl von Infizierten gefĂŒhrt. Deshalb wird die zulĂ€ssige Zahl der Teilnehmenden an privaten Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter (Feiern) im öffentlichen Raum in der jetzt geltenden höchsten Eskalationsstufe auf 10 Personen reduziert. Es wird darauf hingewiesen, dass hiermit Feierlichkeiten außerhalb des rein privaten Bereichs, also Feierlichkeiten in GaststĂ€tten, DorfgemeinschaftshĂ€usern, Vereinsheimen etc. erfasst werden.

Innerhalb weniger Tage haben wir mit weit ĂŒber 100 Neuinfektionen die höchste definierte Warnstufe in Deutschland erreicht. Lassen Sie uns alle nun mithelfen, einen kompletten Stillstand zu verhindern. Kinder ab der 5. Klasse mĂŒssen nun mit Maske im Unterricht sitzen, können aber wenigstens noch am PrĂ€senzunterricht teilnehmen. Oberste PrioritĂ€t hat die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens, der Schulen, KindergĂ€rten und GeschĂ€fte. Und auch die steigende Belastung des Gesundheitssystems kann nicht in Kauf genommen werden.

Hier sind wir alle als BĂŒrgerinnen und BĂŒrger des Landkreises gleichermaßen gefragt. Bitte verhalten Sie sich verantwortungsbewusst, und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel

 

 

 

 

Hilfenetzwerk

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger

Wir befinden uns derzeit mitten in der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Zwar haben wir in den letzten Monaten viel Erfahrung mit dem Virus sammeln können, sollten aber trotzdem nicht leichtsinnig werden. Insbesondere die gefĂ€hrdeten Personengruppen mĂŒssen sich aufgrund der nach oben schnellenden Infektionszahlen stĂ€rker schĂŒtzen und Kontakte soweit möglich reduzieren. Aber auch die Zahl der QuarantĂ€nefĂ€lle steigt an.

Bereits im FrĂŒhjahr haben sich auf unseren Aufruf zur Etablierung eines Hilfenetzwerks viele Freiwillige gemeldet. Die Zahl ĂŒberstieg bei Weitem die Anzahl derjenigen, die Hilfe in Anspruch nehmen wollten. Deshalb möchte ich an dieser Stelle dazu aufrufen, Hilfe anzunehmen! Sicherlich fĂ€llt es manchmal schwer, um Hilfe zu bitten. Aber diese wird wirklich gern gewĂ€hrt, und kann verhindern, dass Sie sich in Gefahr begeben mĂŒssen.

Über den örtlichen REWE Markt können Lieferungen unkompliziert und ohne die Notwendigkeit des Austauschs von Bargeld durch das Hilfenetzwerk erfolgen, so dass der Kontakt auch fĂŒr die Helfenden minimiert werden kann. Die Versorgung mit Lebensmitteln und dem tĂ€glichen Bedarf ist gesichert. Die Apotheke Fronhausen bietet zudem die Auslieferung wichtiger Medikamente. Auch das AusfĂŒhren von Hunden oder weitere UnterstĂŒtzungsleistungen sind möglich.

Leider musste der Stifti den regulĂ€ren Betrieb einstellen. Aber ĂŒber den BĂŒrgerbus und dessen ehrenamtliche Fahrer ist ein Ersatz möglich.

Falls Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in hÀusliche QuarantÀne begeben haben, oder zu einer der Risikogruppen (hohes Alter, ImmunschwÀche, Vorerkrankungen) gehören, melden Sie sich bitte bei uns.

Da sich die LebensumstĂ€nde der Helfenden in der Zwischenzeit ebenfalls teilweise wieder geĂ€ndert haben, freuen wir uns auch ĂŒber neue Hilfsangebote.

Wenden Sie sich bitte telefonisch unter 0 64 26 / 92 83 0 wÀhrend der Dienstzeiten oder per Email an an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen.

Ihre BĂŒrgermeisterin,
Claudia Schnabel

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand 17.10.2020)

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,
aufgrund des erheblichen Anstiegs der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 im Landkreis Marburg-Biedenkopf gelten basierend auf der AllgemeinverfĂŒgung des Kreisausschusses ab Montag, 19.10.2020 ĂŒber bundes- und landesweite Verordnungen hinausgehende lokale EinschrĂ€nkungen bis zunĂ€chst zum 02.11.2020.

  1. Aufenthalte im öffentlichen Raum sind nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands gestattet.
  2. Über die Verpflichtung des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung fĂŒr die vorgeschriebenen Bereiche (öffentlicher Nahverkehr, Einzelhandel, etc.) hinaus wird dringend empfohlen, generell eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn bei Begegnungen mit anderen Personen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
  3. ZusammenkĂŒnfte und Veranstaltungen in RĂ€umlichkeiten sind nur zulĂ€ssig, wenn die Zahl der Teilnehmenden 100 nicht ĂŒbersteigt. Eine höhere Teilnehmerzahl kann die zustĂ€ndige Behörde ausnahmsweise gestatten.
  4. In der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages gilt fĂŒr Verkaufsstellen ein Verkaufsverbot fĂŒr alkoholische GetrĂ€nke und im gleichen Zeitraum ist es verboten, im öffentlichen Raum alkoholische GetrĂ€nke zu konsumieren.
  5. Private Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter im öffentlichen Raum mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 25 Personen sind untersagt.
  6. FĂŒr Feiern in privaten RĂ€umen, insbesondere in Wohnungen, wird eine BeschrĂ€nkung der Teilnehmerzahl auf 10 Personen aus höchstens zwei HausstĂ€nden dringend empfohlen.
  7. In GaststĂ€tten und Übernachtungsbetrieben sowie Mensen, Kantinen, CafĂ©s, EiscafĂ©s und Eisdielen haben GĂ€ste beim Betreten und Verlassen der RĂ€umlichkeiten, in den GĂ€ngen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. Toiletten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hiervon ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. Die weitergehenden Bestimmungen des § 4 CoKoBeV bleiben unberĂŒhrt.

 

Diese Regelungen sollen dazu dienen, den Anstieg der Infektionen zu bremsen und den Landkreis wieder unter die kritische Marke von 50 bzw. unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche zu bringen. Sollten wir die nĂ€chste Warnstufe ĂŒberschreiten, werden weitere Maßnahmen angeordnet.

Ganz bewusst werden die EinschrĂ€nkungen auf den Aufenthalt in geschlossenen RĂ€umen konzentriert. Hier kann sich das Virus schneller und leichter als im Außenbereich verbreiten. Deshalb sind Sportveranstaltungen mit Zuschauerbeteiligung im Freien weiterhin erlaubt, auch wenn die Zuschauerzahl 100 Personen ĂŒbersteigt.

Gerade die mittelgroßen Feiergesellschaften auch in GaststĂ€tten haben in den letzten Wochen zu einer erheblichen Anzahl von Infizierten gefĂŒhrt. Deshalb wird die zulĂ€ssige Zahl der Teilnehmenden an privaten Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter (Feiern) im öffentlichen Raum (vorerst) auf 25 Personen reduziert. Es wird darauf hingewiesen, dass durch Ziffer 5 Feierlichkeiten außerhalb des rein privaten Bereichs, also Feierlichkeiten in GaststĂ€tten, DorfgemeinschaftshĂ€usern, Vereinsheimen etc. erfasst werden.

Wir sollten alles daransetzen, weitergehende Maßnahmen zu vermeiden. Insbesondere KindergĂ€rten, Schulen und ArbeitsstĂ€tten dĂŒrfen nicht wie im FrĂŒhjahr durch einen Lock down beeintrĂ€chtigt werden. Auch die dauerhafte Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems hat oberste PrioritĂ€t.

Hier sind wir alle als BĂŒrgerinnen und BĂŒrger des Landkreises gleichermaßen gefragt. Bitte verhalten Sie sich verantwortungsbewusst, und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!
Claudia Schnabel,
BĂŒrgermeisterin

 

5. AllgemeinverfĂŒgung des Kreisausschusses des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur BekĂ€mpfung des Corona-Virus

Die Regelungen dieser AllgemeinverfĂŒgung gelten abweichend von den Bestimmungen der Verordnung zur BeschrĂ€nkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und BetriebsbeschrĂ€nkungsverordnung – im Folgenden CoKoBeV) vom 7. Mai 2020 in der ab dem 2. Oktober 2020 gĂŒltigen Fassung.

Aufgrund § 28 des Gesetzes zur VerhĂŒtung und BekĂ€mpfung von Infektionskrankheiten bei Menschen (Infektionsschutzgesetz – lfSG) vom 20.07.2000 (BGBI. 1 S. 1045) zuletzt geĂ€ndert durch Gesetz v. 10.02.2020 (BGBI. 1 S. 148) in Verbindung mit§ 5 Abs. 1 des Hessischen Gesetzes ĂŒber den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) vom 28.09.2007 (GVBI. 1 S. 659) zuletzt geĂ€ndert durch Gesetz vom 03.05.2018 (GVBI. S. 82) sowie § 35 S. 2 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz in der Fassung vom 15.01.2010 (GVBI. 1 S. 18) zuletzt geĂ€ndert durch Gesetz vom 12.09.2018 (GVBI. S. 570) ordnen wir fĂŒr das Gebiet des Landkreises Marburg-Biedenkopf zum Schutz der Bevölkerung des Landkreises Marburg-Biedenkopf vor dem ansteckenden Erreger SARS-CoV-2 bis einschließlich 21. Oktober 2020 (24 Uhr) an:

  1. Private Feierlichkeiten werden in öffentlichen bzw. angemieteten RĂ€umen auf maximal 25 Personen beschrĂ€nkt. Hiervon ausgenommen sind ZusammenkĂŒnfte nach§ 1 Abs. 2a CoKoBeV.
  2. In privaten RĂ€umen wird ausdrĂŒcklich empfohlen, private Feierlichkeiten auf maximal 1O Personen zu beschrĂ€nken.
  3. In GaststĂ€tten und Übernachtungsbetrieben nach § 4 CoKoBeV sowie Mensen, Kantinen, Cafes, Eiscafes und Eisdielen, haben die GĂ€ste beim Betreten und Verlassen der RĂ€umlichkeiten, in den GĂ€ngen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen, wie z.B. Toiletten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Hiervon ausgenommen sind Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung oder Behinderung keine Mund-NasenBedeckung tragen können. Die weiteren Bestimmungen des § 4 CoKoBeV bleiben unberĂŒhrt.
  4. Eine VerlĂ€ngerung dieser AllgemeinverfĂŒgung bleibt vorbehalten.

Hinweise:

Eine Anfechtungsklage gegen diese Anordnung hat keine aufschiebende Wirkung (§§ 28 Abs. 3, 16 Abs. 8 lfSG).

BegrĂŒndung:

Die Hessische Landesregierung hat gemĂ€ĂŸ § 32 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes (lfSG) die Verordnung vom 07. Mai 2020 zur BeschrĂ€nkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und BetriebsbeschrĂ€nkungsverordnung) in der ab dem 02. Oktober 2020 gĂŒltigen Fassung erlassen.

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf wiederum hat bereits im MĂ€rz und April diesen Jahres vier AllgemeinverfĂŒgungen zum Schutz der Bevölkerung des Landkreises Marburg-Biedenkopf vor dem ansteckenden Erreger SARS-CoV-2 erlassen, die zeitlich ausgelaufen sind. Aufgrund der aktuellen Sach- und Rechtslage ergeht diese 5. AllgemeinverfĂŒgung des Kreisausschusses des Landkreises Marburg-Biedenkopf zur BekĂ€mpfung des Corona-Virus.

Rechtsgrundlage fĂŒr die nun getroffenen Maßnahmen ist § 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (lfSG). Nach Satz 1 hat die zustĂ€ndige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen zu treffen, wenn Kranke, KrankheitsverdĂ€chtige, AnsteckungsverdĂ€chtige oder Ausscheider festgestellt werden oder sich ergibt, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdĂ€chtig oder Ausscheider war, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung ĂŒbertragbarer Krankheiten erforderlich ist; sie kann insbesondere Personen verpflichten, den Ort, an dem sie sich befinden, nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zu verlassen oder von ihr bestimmte Orte oder öffentliche Orte nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zu betreten. Nach Satz 2 kann die zustĂ€ndige Behörde Veranstaltungen oder sonstige Ansammlungen von Menschen beschrĂ€nken oder verbieten.

Durch den gemeinsamen Erlass des Hessischen Ministers des Inneren und fĂŒr Sport sowie des Hessischen Ministers fĂŒr Soziales und Integration vom 08. Juli 2020 wurde dem Landkreis Marburg-Biedenkopf durch ein PrĂ€ventions- und Eskalationskonzept zur EindĂ€mmung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Hessen aufgetragen, Maßnahmen abhĂ€ngig von der Neuinfektion pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb der vergangenen 7 Tage durchzufĂŒhren. Die gesundheitsamtlich ermittelte Zahl der Neuinfektionen im hier maßgeblichen Referenzeitraum von sieben Tagen im Kreisgebiet belĂ€uft sich nach Stand vom 07. Oktober 2020 auf 39 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern (?-Tages lnzidenz), sodass der Landkreis Marburg-Biedenkopf nun der  Stufe 3 (orange) des Eskalationskonzeptes zugeordnet ist. Mit einem weiteren Anstieg ist zudem zu rechnen.

Da hinsichtlich dieser Neuinfektionen keine schwerpunktmĂ€ĂŸige Betroffenheit nur einzelner Einrichtungen bzw. einzelner Betriebe erkennbar ist, sieht sich der Kreisausschuss des Kreises MarburgBiedenkopf als nach § 2 Abs. 2 Nr. 1 und § 5 Abs. 1 des Hessischen Gesetzes ĂŒber den öffentlichen Gesundheitsdienst (HGöGD) zustĂ€ndige Gesundheitsbehörde dazu veranlasst, unter Beachtung der Überschreitung des Risikowertes innerhalb des Referenzzeitraumes von sieben Tagen und unter Anwendung von§ 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 lfSG sowie in Abweichung von der o.g. Verordnung (CoKoBeV) die oben aufgezeigten notwendigen Schutzmaßnahmen, die zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 erforderlich sind, zu treffen.

Da in den letzten Wochen insbesondere mittelgroße Feiergesellschaften im privaten Bereich und FreizeitaktivitĂ€ten im Kreis Marburg-Biedenkopf maßgeblich zum Infektionsgeschehen beigetragen haben, sind zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet, erforderlich und angemessen sind, das lokale Infektionsgeschehen einzugrenzen. Gerade die mittelgroßen Feiergesellschaften haben zu einer erheblich höheren Zahl an Infizierten gefĂŒhrt. Immer dann, wenn eine Vielzahl von Personen zusammenkommt, ist das Risiko einer Übertragung erhöht. Aus diesem Grund ist die BeschrĂ€nkung der Teilnehmerzahlen von privaten Feierlichkeiten in öffentlichen bzw. angemieteten RĂ€umen notwendig. Zudem muss die Möglichkeit einer Nachverfolgung von Infektionsketten gewahrt bleiben, die naturgemĂ€ĂŸ schwieriger wird, je mehr Menschen zusammenkommen. Dies gilt auch fĂŒr die ausdrĂŒckliche Empfehlung, in privaten RĂ€umen, private Feierlichkeiten auf maximal 10 Personen zu beschrĂ€nken.

Mit der unter Ziff. 1 getroffenen Regelung wird auch den aus der Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der LĂ€nder am 29. September 2020 getroffenen Vereinbarungen Rechnung getragen. Hieraus und unter BerĂŒcksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist es erforderlich, bereits jetzt diesen Vorgaben zu folgen.

Bei privaten Feierlichkeiten in öffentlichen bzw. angemieteten RĂ€umen haben sich nach derzeitigem Stand die aufgestellten Hygienekonzepte als probates Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung bewĂ€hrt. Dennoch ist, wie in den GaststĂ€tten und Übernachtungsbetrieben sowie Mensen, Kantinen, Cafes, Eiscafes und Eisdielen, das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zum eigenen Schutz und dem Schutz anderer, außer am eigenen Platz, notwendig, da in diesen Bereichen viele, miteinander unbekannte Personen in Kontakt treten können. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung das Risiko einer Ansteckung mit dem neuartigen CoronaVirus deutlich reduziert werden kann.

Die mit dieser AllgemeinverfĂŒgung getroffenen Anordnungen dienen insbesondere dem Schutz besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen sowie dem Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit als auch dem Interesse der Bevölkerung und des Gesundheitsschutzes. Die dauerhafte Aufrechterhaltung zentraler Infrastrukturen, insbesondere derjenigen des Gesundheitssystems im Landkreis Marburg-Biedenkopf, sollen ĂŒber einen absehbar lĂ€ngeren Zeitraum sichergestellt werden. Die getroffenen Anordnungen verfolgen insbesondere auch das Ziel, die Infektionszahlen signifikant zu verringern und auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren, um insbesondere auch BehandlungskapazitĂ€ten in medizinischen Einrichtungen und medizinischen Versorgungsstrukturen aufrechterhalten zu können. Dies gilt insbesondere auch, da zu diesem Zeitpunkt nicht absehbar ist, wann Impfstoffe und/oder Medikamente zur VerfĂŒgung stehen werden. Die getroffenen Anordnungen stellen ein wirksames Mittel zum Schutz der Gesundheit der Allgemeinheit und zur Aufrechterhaltung zentraler Infrastrukturen dar.

Unter BerĂŒcksichtigung der zuvor beschriebenen Faktoren sind die erteilten Anordnungen geeignet, erforderlich und aufgrund der aktuellen Situation auch angemessen. Ein milderes Mittel, wie die erteilten Anordnungen mit gleichen oder besseren Erfolgsaussichten umgesetzt werden können, ist nicht gegeben. Sie sind verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig und gerechtfertigt, um dem vorrangigen Gesundheitsschutz der Bevölkerung Rechnung zu tragen. Hierdurch soll eine erneute Verbreitung und ein erneutes exponentielles Wachstum der Zahl von SARS-CoV-2-lnfektionen verhindert werden. Dem Grundsatz der VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit wird auch dadurch Rechnung getragen, dass die Befristung der AllgemeinverfĂŒgung bis zum 21. Oktober 2020 erfolgt. Insbesondere soll mit den in dieser AllgemeinverfĂŒgung getroffenen Maßnahmen verhindert werden, dass die nĂ€chste Eskalationsstufe erreicht wird, bei der wiederum strengere Maßnahmen zu treffen wĂ€ren. Die getroffenen Anordnungen dieser AllgemeinverfĂŒgung sowie die dort getroffenen Maßnahmen erfolgen in AusĂŒbung pflichtgemĂ€ĂŸen Ermessens.

ZusÀtzlich zu den einzelnen Anordnungen empfiehlt der Kreisausschuss dringend, die sozialen Kontakte im privaten Bereich auf ein Minimum zu reduzieren. Ein nicht unwesentlicher Anteil am Infektionsgeschehen geht hieraus hervor, sodass dies bereits jetzt geboten ist. Die ZustÀndigkeit des Kreisausschusses des Landkreises Marburg-Biedenkopf zum Erlass dieser Anordnung ergibt sich aus §§ 2 Abs. 2 Nr. 1, 5 Abs. 1 HGöGD.

Da die bisher im Landkreis bei der EindĂ€mmung des Virus erzielten Erfolge nicht zunichte gemacht werden dĂŒrfen und von der Anordnung sowohl alle GaststĂ€tten und Übernachtungsbetriebe, Cafes, Eiscafes und Eisdielen im Landkreis Marburg-Biedenkopf als auch viele Privatpersonen von den EinschrĂ€nkungen bei privaten Feierlichkeiten betroffen sind, wird von einer vorherigen Anhörung gern.§ 28 Abs. 2 Nr. 4 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz abgesehen.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diese VerfĂŒgung kann innerhalb eines Monats nach ihrer Bekanntgabe Klage bei dem Verwaltungsgericht in Gießen, Marburger Straße 4, 35390 Gießen, erhoben werden.

FĂŒr den Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf:

Marian. Zachow
Erster Kreisbeigeordneter
Klaus Weber
Kreisbeigeordneter

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand: 31.08.2020)

Lieber MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

die bisher erfolgreiche EindÀmmung der Corona Pandemie konnte nur durch das umsichtige und einsichtige Handeln von Ihnen und uns allen erreicht werden. Mit Abstand, Hygiene und dem Tragen von Alltagsmasken, also den sogenannten AHA Regeln haben wir in unserer Gemeinde und im ganzen Landkreis die Infektionszahlen niedrig gehalten.

Zum Ende des Sommers und nach der RĂŒckkehr vieler Urlauber kommt die Bedrohung jedoch wieder nĂ€her. Die ersten Schulen und KindergĂ€rten mussten kurz nach den Ferien bereits wieder schließen, in SĂŒdhessen stehen aufgrund gestiegener Infektionen weitere Maßnahmen in StĂ€dten und Landkreisen kurz bevor.

Aus diesem Grund hat die MinisterprĂ€sidentenkonferenz zusammen mit der Kanzlerin am 27.08.2020 einige BeschlĂŒsse gefasst, um die Ausbreitung wieder zu verringern. Es gilt aber weiterhin die Regel, dass lokal auf die jeweiligen Fallzahlen reagiert wird. Zudem geht der Appell an alle MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger, durch umsichtiges Verhalten die Pandemie zurĂŒckzudrĂ€ngen.

Es gilt weiterhin die Mindestabstandsregel von 1,5 Metern, die ergĂ€nzt wird durch das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in bestimmten öffentlichen Bereichen. Neu festgesetzt wurde ein Mindestbußgeld fĂŒr VerstĂ¶ĂŸe gegen die Maskenpflicht in Höhe von 50 Euro.

Auch weiterfĂŒhrende und abgeĂ€nderte QuarantĂ€ne- und Testregeln fĂŒr ReiserĂŒckkehrer gehören zum Maßnahmenpaket. Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung fĂŒr Einreisende aus Nicht-Risikogebieten endet mit dem 15. September 2020, wĂ€hrend RĂŒckkehrer aus Risikogebieten unverzĂŒglich in QuarantĂ€ne mĂŒssen. Die Testpflicht fĂŒr diese wird aufrechterhalten. Details zu diesen Regelungen erhalten Sie durch das Gesundheitsamt und auf allen einschlĂ€gigen Internetseiten. Links hierzu finden Sie auch auf unserer homepage.

Ganz eindeutig haben sich die Kanzlerin und die LĂ€nderchefs fĂŒr das weitere Verbot von Großveranstaltungen bis mindestens zum Jahresende ausgesprochen. Die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sind zudem angehalten, die Zahl der Menschen, zu denen sie Kontakt haben, möglichst gering und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Leider haben die letzten Wochen gezeigt, dass gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis Infektionen verbreiten können. Alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger werden daher gebeten, in jedem Einzelfall kritisch abzuwĂ€gen, ob, wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten notwendig und mit Blick auf das Infektionsgeschehen vertretbar sind.

Gemeinsam sollten wir alles daransetzen, einen erneuten Lockdown zu verhindern und Schulen, KindergĂ€rten, GeschĂ€fte und Unternehmen offen zu halten. HierfĂŒr sind gewisse EinschrĂ€nkungen im privaten Bereich sicherlich hinnehmbar. In AbhĂ€ngigkeit von den Fallzahlen können lokal auch wieder BeschrĂ€nkungen fĂŒr private Feiern erlassen werden.

Informationen und wichtige Hinweise erhalten Sie zuverlĂ€ssig ĂŒber unsere Homepage. Hier sind stets die neuesten Regelungen und links zu weiteren Informationen zu finden. Gerne können Sie sich mit Fragen oder Anregungen auch telefonisch oder per Mail und Kontaktformular an die Verwaltung wenden, wir stehen zur VerfĂŒgung.

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
BĂŒrgermeisterin

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand: 06.07.2020)

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick ĂŒber die derzeit gĂŒltigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhĂ€ngenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 06.07.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Die normalen Öffnungszeiten der Verwaltung sind zurzeit ausgesetzt. Der Publikumsverkehr in unseren RĂ€umlichkeiten ist daher nur eingeschrĂ€nkt möglich. Allerdings bitten wir aus GrĂŒnden der Minimierung von Direktkontakten vorab um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die SpielplĂ€tze sind geöffnet. BĂŒrgerhĂ€user und DorfgemeinschaftshĂ€user sind eingeschrĂ€nkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die HĂ€user zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Sport:

Trainings- und Wettkampfbetrieb ist gestattet, wenn:

  • er mit mehr als zehn Personen kontaktfrei bzw. unter Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 Metern ausgeĂŒbt wird,
  • mit Kontakt in einer Gruppe mit höchstens zehn Personen stattfindet.
  • nur die persönliche Sportbekleidung und -ausrĂŒstung einschließlich Badeschuhen, HandtĂŒchern und Ă€hnlichem verwendet wird,
  • Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von SportgerĂ€ten, durchgefĂŒhrt werden,
  • Umkleiden, Wechselspinde und SchließfĂ€cher sowie sanitĂ€re Anlagen (Dusch- und WaschrĂ€ume, Toiletten) nur unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts fĂŒr Hygiene genutzt werden und sichergestellt ist, dass dort der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen fĂŒr SportstĂ€tten und bei entsprechenden Einrichtungen den GrundsĂ€tzen der GaststĂ€tten.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen ĂŒber den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur fĂŒr Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und EhejubilÀen:

Besuche der BĂŒrgermeisterin bei Alters- und EhejubilĂ€en finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. SelbstverstĂ€ndlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und ĂŒberwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Regelungen zum Schulbesuch werden vor Beginn des neuen Schuljahres veröffentlicht.

Der Regelbetrieb fĂŒr KindertagesstĂ€tten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genĂŒgend Personal verfĂŒgbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulĂ€sst. Weiterhin gilt fĂŒr alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen fĂŒr Personen der Risikogruppe oder in hĂ€uslicher QuarantĂ€ne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in hĂ€usliche QuarantĂ€ne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurĂŒckgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 wĂ€hrend der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

BĂŒrgerbus:

Der BĂŒrgerbus fĂ€hrt nach Fahrplan. Die Anzahl der FahrgĂ€ste wird auf 4 beschrĂ€nkt und es gilt die Pflicht fĂŒr das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wĂ€hrend der Fahrt. Ein Hygieneplan zur Desinfektion und zum Schutz der Fahrer und FahrgĂ€ste ist in Kraft.

KontaktbeschrÀnkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet.

Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt ZusammenkĂŒnfte bis 250 Personen unter geregelten Voraussetzungen. Diese beinhalten:

  • geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts sowie Verlassen des Veranstaltungsorts
  • AushĂ€nge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen
  • in geschlossenen RĂ€umen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Einzelpersonen oder Gruppen von bis zu 10 Personen zwingend einzuhalten
  • in der Regel jeder Person 3 Quadratmeter der begehbaren FlĂ€che zur VerfĂŒgung steht. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, welches die Einhaltung der allgemeinen Voraussetzungen sicherstellt
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden.

FĂŒr (kleinere) ZusammenkĂŒnfte im Privatraum in einem ĂŒberschaubaren und gegenseitig allgemein bekannten Personenkreis gelten keine weiteren besonderen Regeln. FĂŒr grĂ¶ĂŸere Veranstaltungen gelten die Regelungen fĂŒr die öffentlichen ZusammenkĂŒnfte und Veranstaltungen entsprechend.

Von einer privaten Veranstaltung ist immer dann auszugehen, wenn aufgrund der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der rÀumlichen Gegebenheiten davon auszugehen ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und eine Nachverfolgung nur durch die Erfassung der Daten der GÀste und ein Hygienekonzept sichergestellt werden kann.

FĂŒr Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene BeschrĂ€nkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen fĂŒr den ÖPNV und aus dienstlichen AnlĂ€ssen. VerstĂ¶ĂŸe gegen diese BeschrĂ€nkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jÀhrigen JubilÀum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jÀhrigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jÀhrigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

ReligionsausĂŒbung:

Bei ZusammenkĂŒnften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen ReligionsausĂŒbung mĂŒssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden. Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht fĂŒr das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen RĂ€umen wie dem Personennahverkehr und GeschĂ€ften. Diese gilt nicht fĂŒr Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht fĂŒr den Privatgebrauch verwendet werden. KontaktbeschrĂ€nkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

VerkaufsstÀtten und Àhnliche Einrichtungen:

Die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen (ausgenommen Angehörige zweier HausstĂ€nde oder Gruppen bis zu 10 Personen) muss durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen gewĂ€hrleistet werden.

In der Regel muss jeder Person 3 Quadratmeter der begehbaren FlĂ€che zur VerfĂŒgung stehen. Von dieser Regel kann abgewichen werden, wenn ein Hygienekonzept vorliegt, welches die Einhaltung der allgemeinen Voraussetzungen sicherstellt.

AushĂ€nge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen mĂŒssen gut sichtbar angebracht werden.

Das Betreten des Publikumsbereichs von GeschĂ€ften ist nur gestattet, wenn fĂŒr die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.

Beim Verzehr von Speisen und GetrĂ€nken des Lebensmittelhandwerks vor Ort (z. B. in BĂ€ckereien und Metzgereien) sind abgetrennte Bereiche zu schaffen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln wie fĂŒr GaststĂ€tten beim Verzehr vor Ort gelten; insbesondere sind GĂ€stelisten zu fĂŒhren.

GaststĂ€tten und Übernachtungsbetriebe:

Eine Abholung von Speisen und GetrĂ€nken darf nur erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Speisen und GetrĂ€nke ohne Wartezeit zur VerfĂŒgung stehen oder die WarteplĂ€tze so gestaltet sind, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Abholerinnen und Abholern gewĂ€hrleistet werden kann.

Beim Verzehr vor Ort (Innen- und Außenbereich) ist sicherzustellen, dass

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes oder einer Gruppe von maximal zehn Personen, eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind, dies ist insbesondere durch die Aufstellung der Tische zu gewĂ€hrleisten.
  • an einem Tisch nur die Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes oder einer Gruppe von maximal zehn Personen sitzen,
  • Name, Anschrift und Telefonnummer der GĂ€ste ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Betriebsinhaberin oder dem Betriebsinhaber erfasst werden; die Datenerfassungspflicht gilt nicht bei der Abholung und Lieferung von Speisen und GetrĂ€nken,
  • Kellnerinnen und Kellner sowie ServicekrĂ€fte eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen; die MNB-Pflicht gilt nicht in Bereichen, in denen ausschließlich das Personal Zutritt hat und anderweitige Schutzmaßnahmen, insbesondere Trennvorrichtungen, getroffen werden,
  • keine GegenstĂ€nde zur gemeinsamen Nutzung, beispielsweise Salz- und Zuckerstreuer oder PfeffermĂŒhlen, bereitgestellt werden,
  • geeignete Hygienemaßnahmen getroffen und ĂŒberwacht werden sowie
  • AushĂ€nge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen.

FĂŒr GĂ€ste besteht grundsĂ€tzlich nicht die Pflicht, beim Betreten und Verlassen der LokalitĂ€t eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern und Ă€hnliche ZusammenkĂŒnfte dĂŒrfen außerhalb eines ĂŒberschaubaren Kreises nur als private Veranstaltung zu denselben Regelungen wie öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Im letzteren Fall ist insbesondere ein geeignetes Hygienekonzept entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen erforderlich.

Übernachtungsangebote sind nur zulĂ€ssig, wenn

  • geeignete Hygienemaßnahmen nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts getroffen und ĂŒberwacht werden,
  • AushĂ€nge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen erfolgen

Dienstleistungen und HandwerkstÀtigkeiten

Die Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen einschließlich HandwerkstĂ€tigkeiten soll möglichst ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt erfolgen. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, insbesondere zu Kontakten und Einhaltung des Sicherheitsabstandes, mĂŒssen eingehalten werden.

FĂŒr Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen) anbieten, gelten verschĂ€rfte Hygieneregeln, da das Übertragungsrisiko durch unvermeidliche Nahkontakte wĂ€hrend der Erbringung der Dienstleistung deutlich gesteigert ist.

  • FĂŒr Personen, die in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen tĂ€tig sind, gilt fĂŒr die gesamte Dauer eines Kundenkontaktes die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • FĂŒr Kundinnen und Kunden gilt, dass das Betreten nur gestattet ist, wenn fĂŒr die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
  • Kundinnen und Kunden ist die Abnahme nur gestattet, soweit und solange die Inanspruchnahme der Dienstleistung nur ohne Mund-Nasen-Bedeckung erfolgen kann.
  • Die Begleitung betreuungsbedĂŒrftiger Personen (beispielsweise Kinder unter 6 Jahren) ist zulĂ€ssig.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete fĂŒr betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur VerfĂŒgung. NĂ€here Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefĂŒgten links.

Wir werden Sie regelmĂ€ĂŸig ĂŒber weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
BĂŒrgermeisterin

 

Wiederaufnahme des BĂŒrgerBus Betriebs

Liebe BĂŒrgerinnen und BĂŒrger,

 

ab dem 01.Juli.2020 nehmen die BĂŒrgerbusfahrerinnen und –Fahrer wieder den Betrieb unseres BĂŒrgerbusses auf. Dieser wird wie gewohnt, montags und freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, sowie donnerstags ab 14:00 Uhr gemĂ€ĂŸ dem aktuellen Fahrplan fahren.

Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der andauernden Pandemie im BĂŒrgerBus folgende Hygieneregeln eingehalten werden mĂŒssen:

  • Maximal 4 FahrgĂ€ste.
  • Bitte halten Sie auch an den Haltestellen den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.
  • Vor dem Einstieg bitte die HĂ€nde desinfizieren, Desinfektionsmittel ist im Bus vorhanden.
  • Bitte tragen Sie Ihre Daten (Name, Adresse, Telefonnummer) in die Liste ein.
  • Mund-Nasen-Schutz muss wĂ€hrend der ganzen Fahrt getragen werden.
  • Beim Ein- und Aussteigen bitte warten, bis die im Bus befindlichen Personen Platz genommen haben, bzw. ausgestiegen sind.
  • Der mittlere Sitz jeder Sitzreihe bleibt unbesetzt.
  • Die Hust- und Niesetikette ist trotz des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes einzuhalten.
  • Personen mit erkennbaren ErkĂ€ltungssymptomen, sollten von der Fahrt mit dem BĂŒrgerbus absehen!

 

FĂŒr eventuelle Fragen können Sie sich gern telefonisch mit Frau Becker (06426/9283-14) in Verbindung setzen oder eine E-Mail an senden.

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand: 22.06.2020)

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick ĂŒber die derzeit gĂŒltigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhĂ€ngenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 22.06.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Allerdings bitten wir aus GrĂŒnden der Minimierung von Direktkontakten um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die SpielplĂ€tze sind geöffnet. BĂŒrgerhĂ€user und DorfgemeinschaftshĂ€user sind ab sofort wieder eingeschrĂ€nkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die HĂ€user zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen fĂŒr SportstĂ€tten und bei entsprechenden Einrichtungen den GrundsĂ€tzen der GaststĂ€tten.

Trainings- und Wettkampfbetrieb kann mit bis zu 10 Personen oder 2 HausstĂ€nden oder mit Mindestabstand ausgeĂŒbt werden. Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen sind zu beachten, Dusch- und WaschrĂ€ume dĂŒrfen nicht genutzt werden.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen ĂŒber den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur fĂŒr Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und EhejubilÀen:

Besuche der BĂŒrgermeisterin bei Alters- und EhejubilĂ€en finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. SelbstverstĂ€ndlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und ĂŒberwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen sind wieder im Regelbetrieb, die Notbetreuung entfĂ€llt fĂŒr diese Gruppe.

Der Regelbetrieb fĂŒr KindertagesstĂ€tten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genĂŒgend Personal verfĂŒgbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulĂ€sst. Weiterhin gilt fĂŒr alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen fĂŒr Personen der Risikogruppe oder in hĂ€uslicher QuarantĂ€ne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in hĂ€usliche QuarantĂ€ne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurĂŒckgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 wĂ€hrend der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

BĂŒrgerbus:

Der BĂŒrgerbus nimmt ab 01. Juli 2020 wieder den Fahrplanbetrieb auf. Die Anzahl der FahrgĂ€ste wird auf 4 beschrĂ€nkt und es gilt die Pflicht fĂŒr das Tragen von Mund-Nasen-Schutz wĂ€hrend der Fahrt. Ein Hygieneplan zur Desinfektion und zum Schutz der Fahrer und FahrgĂ€ste ist in Kraft.

KontaktbeschrÀnkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt ZusammenkĂŒnfte bis 250 Personen unter geregelten Voraussetzungen, z.B. Hygienekonzept und Zutrittskontrollen.

FĂŒr Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene BeschrĂ€nkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen fĂŒr den ÖPNV und aus dienstlichen AnlĂ€ssen. VerstĂ¶ĂŸe gegen diese BeschrĂ€nkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jÀhrigen JubilÀum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jÀhrigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jÀhrigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

ReligionsausĂŒbung:

Bei ZusammenkĂŒnften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen ReligionsausĂŒbung mĂŒssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht fĂŒr das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen RĂ€umen wie dem Personennahverkehr und GeschĂ€ften. Diese gilt nicht fĂŒr Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht fĂŒr den Privatgebrauch verwendet werden. KontaktbeschrĂ€nkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Besuchsverbot:

Besuche in KrankenhÀusern oder Pflegeheimen sind restriktiv geregelt und unterliegen strengen Hygiene- und Abstandsgeboten.

Dienstleistung, Handel, GaststĂ€tten und Übernachtungsbetriebe:

Die Öffnung von Restaurants, GaststĂ€tten, CafĂ©s und BiergĂ€rten (innen und außen), sowie Hotels und Pensionen unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten ist möglich.

FĂŒr GaststĂ€tten gilt die Regelung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bzw. bis zu 10 Personen einer Gruppe, eingehalten wird. Die Betreiber sind verpflichtet, Name, Adresse und Telefonnummer jeder Person aufzunehmen.

Der Einzelhandel hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Ebenso dĂŒrfen Dienstleistungen und HandwerkstĂ€tigkeiten unter Beachtung der Schutzmaßnahmen erbracht werden.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete fĂŒr betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur VerfĂŒgung. NĂ€here Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefĂŒgten links.

Wir werden Sie regelmĂ€ĂŸig ĂŒber weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel

 

 

 

 

15 Fragen und Antworten zur CORONA-WARN-APP

WARUM BRAUCHEN WIR EINE CORONA-WARN-APP?

Die App wird helfen, die Ausbreitung von COVID-19 einzudĂ€mmen. Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones. So kann die App Sie besonders schnell darĂŒber informieren, falls Sie Kontakt mit einer Corona-positiv ge- testeten Person hatten. Je schneller Sie diese Information erhalten, desto geringer ist die Gefahr, dass sich viele Menschen anstecken. Deshalb ist die App neben Hygienemaßnahmen wie HĂ€ndewaschen, Abstandhalten und Alltagsmasken ein wirksames Mittel, um das Coronavirus einzudĂ€mmen. Die Bundesregierung unterstĂŒtzt die App, weil sie dem Schutz und der Gesundheit der Gemeinschaft dient.

 

WAS MACHT DIE CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App informiert Sie, wenn Sie sich lĂ€ngere Zeit in der NĂ€he einer Person aufgehalten haben, bei der spĂ€- ter eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde. So können Sie rasch entsprechend reagieren und laufen nicht Gefahr, das Virus unbewusst weiterverbreiten. Der bislang noch manuelle Prozess der Nachverfolgung von Infektionen wird durch diese digitale Hilfe stark beschleunigt. Gerade wenn sich jetzt wieder mehr Menschen treffen, ist das wichtig, um das Virus einzudĂ€mmen. Die App lĂ€uft auf Ihrem Smartphone, wĂ€hrend Sie Ihrem Alltag nachgehen. Sie erkennt dabei andere mobile EndgerĂ€te in der NĂ€he, auf denen die App ebenfalls aktiviert ist. Die App speichert dann deren Zufallscode fĂŒr begrenzte Zeit. Die verschlĂŒsselten IDs erlauben keine RĂŒckschlĂŒsse auf Sie oder Ihren Standort.

 

WIE FUNKTIONIERT DIE CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben. Die MobilgerĂ€te „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom RKI festgelegten Kri- terien zu Abstand und Zeit erfĂŒllt sind. Dann tauschen die GerĂ€te untereinander Zufallscodes aus. Werden Personen, die die App nutzen, positiv auf das Coronavirus getestet, können sie freiwillig andere Nutzer darĂŒber informieren. Dann werden die Zufallscodes des Infizierten allen Personen zur VerfĂŒgung gestellt, die die Corona-Warn-App aktiv nutzen. Wenn Sie die App installiert haben, prĂŒft diese fĂŒr Sie, ob Sie die Corona-positiv getestete Person getroffen haben. Falls das der Fall ist, zeigt Ihnen die App eine Warnung an. Zu keinem Zeitpunkt erlaubt dieses Verfahren RĂŒckschlĂŒsse auf Sie oder Ihren Standort.

 

BIN ICH VERPFLICHTET DIE CORONA-WARN-APP ZU INSTALLIEREN?

Nein. Sie entscheiden selbst, ob Sie die App nutzen wollen. Die Nutzung der Corona-Warn-App ist freiwillig und dient Ihrem persönlichen Schutz sowie dem Schutz Ihrer MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger. Ziel der Corona-Warn-App ist es, Corona-In- fektionsketten schnell zu erkennen und zu unterbrechen. Alle Nutzer sollen zuverlĂ€ssig und zeitnah ĂŒber Begegnungen mit Corona-positiv getesteten Personen, die die App nutzen, und damit ĂŒber eine mögliche Übertragung des Virus informiert werden. So können Sie sich rasch freiwillig isolieren und testen lassen und zu einer EindĂ€mmung der Corona-Pandemie bei- tragen. Sie können die App jederzeit löschen. Damit werden auch alle von der App gespeicherten Informationen gelöscht.

 

WARUM SOLLTE ICH DIE CORONA-WARN-APP NUTZEN?

Sie tragen damit aktiv zur EindĂ€mmung der Pandemie bei. Je schneller Corona-positiv getestete Personen und ihre Kon- taktpersonen informiert werden, desto weniger kann sich das Virus verbreiten. Die App hilft Ihnen also, sich selbst, Ihre Familie, Ihre Freunde und Ihr gesamtes Umfeld zu schĂŒtzen. Ohne diese technische Hilfe mĂŒssten die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der GesundheitsÀmter jeden Fall persönlich verfolgen. Das ist sehr zeitintensiv und oft ist es gar nicht möglich, alle Kontaktpersonen zu finden: Denn wer erinnert sich schon an jeden Menschen, den man getroffen hat? Die Corona-Warn-App löst diese Probleme.

 

WER STEHT HINTER DER CORONA-WARN-APP?

Die Corona-Warn-App ist ein Projekt im Auftrag der Bundesregierung. Basierend auf einer dezentralen Softwarearchitek- tur haben die Unternehmen Deutsche Telekom und SAP die Anwendung entwickelt. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Zentrum CISPA standen hierbei beratend zur Seite. Um die notwendigen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit zu gewĂ€hrleisten, wurden das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik sowie der Bundesbeauftragte fĂŒr den Datenschutz und die Informationsfreiheit eingebunden. Das Robert Koch-Institut nimmt bei der Corona-Warn-App eine Doppelrolle ein: Es leistet einen fachlichen Beitrag bei der Ausgestaltung der App und ist als Herausgeber auch dafĂŒr verantwortlich, die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sorgfĂ€ltig zu prĂŒfen.

 

WELCHE VORAUSSETZUNGEN WERDEN BENÖTIGT?

Die Corona-Warn-App ist umfĂ€nglich barrierefrei gestaltet. Möglichst viele BĂŒrgerinnen und BĂŒrger sollen die App nutzen können, um den grĂ¶ĂŸtmöglichen Schutz vor einer erneuten starken Ausbreitung des Virus zu garantieren. Deshalb kann die App auf der großen Mehrheit der gĂ€ngigen EndgerĂ€te und mit den gĂ€ngigen Betriebssystemen genutzt werden. Das benö- tigte Update auf das passende Betriebssystem (iOS, Android) wird im ĂŒblichen Regelprozess auf Ihr Smartphone gespielt.

 

NACH WELCHEN KRITERIEN WERDEN MÖGLICHE RISIKO-BEGEGNUNGEN BEWERTET UND WIE UNTERSCHEIDEN SICH DIE HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN?

Damit eine Begegnung von der Corona-Warn-App als mögliche Risiko-Begegnung bewertet wird, muss sie epidemiologisch relevant gewesen sein. Das bedeutet, es muss das Risiko einer Ansteckung bestanden haben. Die Bluetooth-Technik, mit der die App arbeitet, ermöglicht es, mit zwei Parametern zu arbeiten: der Dauer einer Begegnung und der Distanz zwischen den Nutzern. Beide werden mit Hilfe verschiedener Messungen berechnet und es wird ein Schwellenwert hinterlegt.

Kommt es zu einem Zusammentreffen, werden zwischen den betreffenden Nutzern kurzlebige, zufĂ€llige Bluetooth-IDs (Zufallscodes) ausgetauscht. Diese Zufallscodes werden fĂŒr 14 Tage ausschließlich auf den Smartphones der betreffenden Nutzer gespeichert, die sich begegnet sind, und werden mit sogenannten Positivkennungen von Corona-positiv getesteten Personen direkt auf dem Smartphone der Person abgeglichen.

Als Risiko-Begegnungen gelten fĂŒr die App Begegnungen mit einer Corona-positiv getesteten Person, die einen Schwel- lenwert verschiedener Messwerte ĂŒberschreitet. Den Personen, die die App nutzen, wird ihr Risikostatus abhĂ€ngig von diesen Werten angezeigt. Es gibt drei Statusinformationen:

 

NIEDRIGES RISIKO:

  • Die Person wird darĂŒber informiert, dass die Risiko-ÜberprĂŒfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht ĂŒber dem definierten Schwellenwert
  • Die Person wird ĂŒber allgemein geltenden Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen

 

ERHÖHTES RISIKO:

  • Die Person wird darĂŒber informiert, dass die Risiko-ÜberprĂŒfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes In- fektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden
  • Die Person erhĂ€lt die Aufforderung zur hĂ€uslichen QuarantĂ€ne sowie Verhaltenshinweise bei auftretenden

 

UNBEKANNTES RISIKO:

  • War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektions- risiko berechnet werden. Die Person erhĂ€lt die Statusanzeige „unbekanntes Risiko“.

 

WeiterfĂŒhrende Informationen zu COVID-19 finden Sie hier:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

 

WANN WARNT DIE CORONA-WARN-APP TATSÄCHLICH?

Sie erhalten keine Echtzeitwarnung, wenn Sie sich nĂ€her als zwei Meter einer Corona-positiv getesteten Person nĂ€hern. Eine Reaktion in Echtzeit darf die Lösung aus GrĂŒnden des Datenschutzes nicht ermöglichen. Dadurch wĂŒrden die Identi- tĂ€t einer Corona-positiv getesteten Person festgestellt und entsprechende Schutzrechte verletzt. Das eigene Smartphone hat keine Informationen darĂŒber, wer infiziert ist. Es weiß lediglich, dass es in der NĂ€he eines anderen Smartphones war, auf dem ein verifiziertes positives Testergebnis hinterlegt wurde. Ob ein positives Testergebnis geteilt wird oder nicht, ent- scheidet grundsĂ€tzlich jede Person fĂŒr sich. Wir streben einen integrierten automatisierten Prozess an, bei dem das Ergeb- nis „Test positiv“, sobald es vorliegt und die Person sich aktiv authentifiziert hat, auf das Smartphone ĂŒbertragen werden kann. Jede Person, die die App nutzt, muss aber immer erst selbst durch eine manuelle Bedienung mittels eines „Schiebe- schalters“ in der App auf „positiv“ schalten. Wenn ein automatisierter Prozess noch nicht möglich ist, gibt es einen manu- ellen Prozess durch den Anruf bei einer Freischalt-Hotline zur Positivmeldung inklusive Verifikation des Testergebnisses.

 

WIE WIRKT SICH DIE BENUTZUNG DER CORONA-WARN-APP AUF DIE AKKULEISTUNG DES SMARTPHONES UND AUF DEN SPEICHERPLATZ AUS?

Die Anwendung lĂ€uft batterieschonend im Hintergrund. Bei der Entwicklung der Lösungen achten wir selbstverstĂ€ndlich auf die Minimierung des Speicherplatzes fĂŒr die App selbst und die gespeicherten BerĂŒhrungspunkte mit anderen Smartphones.

WARUM BRAUCHT MAN BEI EINER DEZENTRALEN LÖSUNG ÜBERHAUPT EIN ZENTRALES CLOUD-SYSTEM? IST DAS KEIN WIDERSPRUCH?

Die Server-Anwendung hat allein die Aufgabe, die pseudonymisierten und autorisierten Positivmeldungen an alle Teilneh- mer sicher und effizient zu verteilen, so dass dann auf deren EndgerĂ€ten eine BegegnungsprĂŒfung stattfinden kann. Eine zentrale Datenspeicherung findet selbstverstĂ€ndlich nicht statt.

 

WIE WERDEN DATENSICHERHEIT UND DATENSCHUTZ BEI DER CORONA-WARN-APP GEWÄHRLEISTET?

Der Schutz Ihrer PrivatsphĂ€re hat fĂŒr die Bundesregierung höchste PrioritĂ€t. Deshalb wurde bei der Entwicklung der Corona-Warn-App sichergestellt, dass sie den hohen deutschen Datenschutz-Anforderungen entspricht. Um die notwen- digen Anforderungen zu gewĂ€hrleisten, sind sowohl der Bundesbeauftrage fĂŒr den Datenschutz und die Informations- freiheit (BfDI) als auch das Bundesamt fĂŒr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von Beginn an in die Entwicklung der Corona-Warn-App eingebunden. Das BSI unterstĂŒtzt die Entwicklung der App im Hinblick auf Fragen zur IT-Sicher- heit. So prĂŒfte das BSI bereits im Entwicklungsprozess laufend die von den Entwicklungsteams zur VerfĂŒgung gestellten Versionen der App sowie der zugehörigen Infrastruktur und berĂ€t hinsichtlich des zu erstellenden Sicherheitskonzepts.

ZusÀtzlich wurde der komplette Quellcode, auf dem die App basiert, öffentlich zugÀnglich gemacht. So können unabhÀn- gige Fachleute der Zivilgesellschaft sich jederzeit an der Entwicklung und Verbesserung der App beteiligen und sie auf Schwachstellen kontrollieren.

 

WeiterfĂŒhrende Informationen zu Datenschutz und IT-Sicherheit finden Sie hier:

www.coronawarn.app/de/faq/

 

WELCHE PERSONENBEZOGENEN DATEN SPEICHERT DIE CORONA-WARN-APP?

Ihre Daten sind jederzeit sicher. Wenn Sie die App nutzen, bleiben Sie jederzeit anonym. Wenn Sie sich in der App an- melden, mĂŒssen Sie keine persönlichen Daten (wie E-Mail-Adresse und Name) angeben. Die dezentrale Datenspeicherung auf den GerĂ€ten selbst sowie die vollumfĂ€ngliche Pseudonymisierung garantieren ein Höchstmaß an Datenschutz. Alle Daten – beispielsweise zu Begegnungen mit anderen die App nutzenden Personen – werden verschlĂŒsselt und ausschließ- lich auf dem eigenen Smartphone gespeichert. Es werden kurzlebige Zufallscodes der Personen gespeichert, denen man begegnet ist. Im Falle einer Infektion können freiwillig Daten auf einen Server hochgeladen werden, welche es erlauben, diese Zufallscodes fĂŒr einen bestimmten Zeitraum zu berechnen. Mit diesen Daten und den lokal gespeicherten Daten

ist es der App bzw. dem Smartphone (nicht aber dem Server) möglich, einen Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person zu erkennen und entsprechend zu warnen. Daten, die eine Person identifizierbar machen, insbesondere Positions- daten, werden nicht ausgelesen, verwendet oder gespeichert. Sichergestellt ist: Eine Corona-positiv getestete Person er- fĂ€hrt nicht, welche Personen, mit denen eine Begegnung stattgefunden hat, informiert werden. Kontaktpersonen erhalten keine Informationen ĂŒber die Corona-positiv getestete Person. Ein Missbrauch der Meldung des Infektionsstatus wird durch technische und organisatorische Maßnahmen verhindert. Weder die Bundesregierung noch das Robert Koch-In- stitut, noch andere Personen, die die App nutzen, oder die Betreiber der App-Stores können erkennen, ob Sie selbst eine Ansteckung mit Corona melden oder ob Sie mit einer Corona-positiv getesteten Person Kontakt hatten.

 

WIE STELLEN SIE DIE INTEROPERABILITÄT DER CORONA-WARN-APPS IN EUROPA SICHER?

Aktuell konzentrieren wir uns voll auf die FunktionalitĂ€t der App in Deutschland wie beschrieben. Wir denken dabei die InteroperabilitĂ€t mit anderen europĂ€ischen Lösungen schon mit. Derzeit herrscht noch eine große VariabilitĂ€t in Nach- barstaaten bzgl. Fortschritt und der Entscheidung ĂŒber dezentrales vs. zentrales Modell. Durch das Bluetooth-Protokoll sowie den Standard von Google und Apple wird die Möglichkeit geschaffen, entsprechende Roaming-FunktionalitĂ€ten anzubinden. Wir stehen schon im engen Austausch mit anderen LĂ€ndern, beispielsweise mit der Schweiz, den Niederlan- den und Frankreich, um eine InteroperabilitĂ€t ĂŒber Landesgrenzen einrichten zu können.

 

WIRD MEIN LOHN FORTGEZAHLT, WENN ICH WEGEN EINER WARNUNG DURCH DIE APP ZU HAUSE BLEIBE?

Die alleinige Warnung durch die App ist hierfĂŒr nicht ausreichend, sondern dient als Hinweis, um Kontakt zum Gesund- heitswesen aufzunehmen. Wenn Sie durch die App gewarnt werden, sollten Sie Ă€rztliches Fachpersonal kontaktieren und das weitere Vorgehen abklĂ€ren. Wenn Sie positiv auf Corona getestet werden, können Sie eine Krankschreibung erhalten und haben Anspruch auf Lohnfortzahlung. Ordnet das Gesundheitsamt eine QuarantĂ€ne fĂŒr Sie an, zahlt Ihr Arbeitgeber Ihr Gehalt weiter. Ihr Arbeitgeber wird dafĂŒr wiederum vom Gesundheitsamt entschĂ€digt.

 

Informationen zur Nutzung von BĂŒrgerhĂ€usern und DorfgemeinschaftshĂ€usern der Gemeinde Fronhausen

Die BĂŒrgerhĂ€user und DorfgemeinschaftshĂ€user der Gemeinde Fronhausen sind ab dem 15.06.2020 unter strikten Auflagen wieder freigegeben. Möglich sind nur Nutzungen, bei denen die Hygiene- und Abstandsregelungen auch tatsĂ€chlich eingehalten werden. Diese Entscheidung hat der Gemeindevorstand auf Grundlage der Verordnungen des Landes Hessen zur Corona-Pandemie getroffen. Sie ist bis auf Weiteres gĂŒltig.

Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen, die den Charakter einer Feier haben, sind bis auf weiteres nicht möglich. Ebenso werden Treffen von Gesangs- und Musikvereinen in den HĂ€usern nicht zugelassen. Der Trainings- und Übungsbetrieb anderer Vereine unter strikter Einhaltung der Hygienekonzepte ist dagegen durchfĂŒhrbar.

Aufgrund der BeschrĂ€nkungen des Landes Hessen auf 100 Personen und zur Wahrung der Abstandsregeln ist die maximal zulĂ€ssige Personenzahl fĂŒr alle öffentlichen VeranstaltungsstĂ€tten neu berechnet und entsprechend reduziert worden. Alle Nutzergruppen mĂŒssen ein geeignetes Hygienekonzept erstellen sowie eine SelbstverpflichtungserklĂ€rung zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln abgeben.

FĂŒr die Nutzung der Liegenschaften sind u. a. folgende Regelungen einzuhalten: SĂ€mtliche NebenrĂ€ume (KĂŒchen- und Thekenbereiche, Umkleidekabinen, Duschen) stehen nicht zur VerfĂŒgung. Auch das Anbieten von Speisen jeglicher Art ist nicht gestattet. Personen einer Nutzergruppe sind namentlich mit vollstĂ€ndiger Adresse zu erfassen. Die in den HĂ€usern zur VerfĂŒgung gestellten GegenstĂ€nde (Tische, StĂŒhle, sonstige Möbel) sind nach jeder Benutzung mit geeignetem FlĂ€chendesinfektionsmittel zu desinfizieren, welches durch den Nutzer gestellt werden muss.

Vereine sind verpflichtet, die Vorgaben der Corona-Verordnungen und LandesfachverbĂ€nde sowie die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu den Hygienemaßnahmen einzuhalten.

NĂ€here Informationen zu den Voraussetzungen und Bedingungen zur Nutzung der BĂŒrgerhĂ€user und DorfgemeinschaftshĂ€user finden Sie in den folgenden Dokumenten:

Icon

1. Hinweise zum Hygienekonzept

Icon

2. Selbstverpflichtung zur Nutzung der BĂŒrger- und DorfgemeinschaftshĂ€user

Icon

3. Regelungen zur Nutzung der BĂŒrger- und DorfgemeinschaftshĂ€user

 

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand 15.06.2020)

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

hier erhalten Sie bis auf Weiteres einen Überblick ĂŒber die derzeit gĂŒltigen Maßnahmen und finden Links zu weiteren wichtigen Informationsquellen. Ziel aller Maßnahmen ist es, die Anzahl sozialer Kontakte zu minimieren, um die Ausbreitung des Virus und die damit zusammenhĂ€ngenden Erkrankungen zu verlangsamen.

Diese Zusammenstellung wurde am 15.06.2020 aktualisiert.

Gemeindeverwaltung und Bauhof:

Der Betrieb der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs wird so weit möglich sichergestellt. Allerdings bitten wir aus GrĂŒnden der Minimierung von Direktkontakten vorher um eine terminliche Abstimmung per E-Mail oder Telefon (Kontaktdaten unter der Rubrik Rathaus – Öffnungszeiten / Ämter / Ansprechpartner).

Die Sammlung von Elektroschrott und Bauschutt am Bauhof findet nach vorheriger telefonischer Anmeldung statt. Die Astschnittdeponie in Sichertshausen ist bis zum Herbst geschlossen.

Betrieb von Gemeinschaftseinrichtungen:

Die SpielplĂ€tze sind geöffnet. BĂŒrgerhĂ€user und DorfgemeinschaftshĂ€user sind ab sofort wieder eingeschrĂ€nkt und unter Auflagen nutzbar. Private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Vereine ausgenommen Musik- und Gesangsvereine können die HĂ€user zu Übungs- und Versammlungszwecken bei Einhaltung eines zu erstellenden Hygienekonzepts und Abgabe einer Selbstverpflichtung nutzen. Jugendclubs bleiben weiterhin geschlossen.

Vereinsheime unterliegen den Regelungen fĂŒr SportstĂ€tten und bei entsprechenden Einrichtungen den GrundsĂ€tzen der GaststĂ€tten.

Trainings- und Wettkampfbetrieb kann mit bis zu 10 Personen oder 2 HausstĂ€nden oder mit Mindestabstand ausgeĂŒbt werden. Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen sind zu beachten, Dusch- und WaschrĂ€ume dĂŒrfen nicht genutzt werden.

Feuerwehr:

Zum Übungsbetrieb der Feuerwehren werden durch das Land Hessen ĂŒber den Kreisbrandinspektor jeweils die aktuellen Richtlinien kommuniziert. Das Feuerwehrhaus ist nur fĂŒr Einsatzzwecke zu nutzen.

Besuch der Alters- und EhejubilÀen:

Besuche der BĂŒrgermeisterin bei Alters- und EhejubilĂ€en finden bis auf Weiteres nicht mehr statt. SelbstverstĂ€ndlich wird den Jubilaren gratuliert und Urkunden werden postalisch zugestellt.

Gremiensitzungen:

Die Sitzungen werden zu den vorgesehenen Terminen stattfinden. Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen werden eingehalten und ĂŒberwacht. Es findet eine Einweisung der Teilnehmer am Einlass statt.

Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Schulbetreuung:

Grundschulen und Grundstufen der Förderschulen gehen ab 22. Juni 20 in den Regelbetrieb ĂŒber, die Notbetreuung entfĂ€llt fĂŒr diese Gruppe.

Der Regelbetrieb fĂŒr KindertagesstĂ€tten beginnt ab dem 06. Juli 20 soweit genĂŒgend Personal verfĂŒgbar ist und es das lokale Infektionsgeschehen zulĂ€sst. Weiterhin gilt fĂŒr alle Einrichtungen das Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen.

Hilfeleistungen fĂŒr Personen der Risikogruppe oder in hĂ€uslicher QuarantĂ€ne:

Sollten Sie sich aufgrund der Empfehlung des Gesundheitsamts in hĂ€usliche QuarantĂ€ne begeben oder zu einer der Risikogruppen gehören und können auf kein Hilfenetzwerk (durch Familie, Freunde, Nachbarn usw.) zur Versorgung zurĂŒckgreifen, so wenden Sie sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 wĂ€hrend der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen. Wir koordinieren die Hilfeleistungen. Gerne nehmen wir hierzu die Meldung freiwilliger Helfer an.

BĂŒrgerbus:

Der Fahrplanbetrieb des BĂŒrgerbusses ist bis auf Weiteres eingestellt. Wer dringend auf einen Transport angewiesen ist, meldet sich bitte telefonisch unter 06426-9283-0 wĂ€hrend der Dienstzeiten oder per Email an die Gemeinde Fronhausen.

KontaktbeschrÀnkungen:

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind in Gruppen von höchstens 10 Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Das hessische Veranstaltungskonzept erlaubt ZusammenkĂŒnfte bis 100 Personen unter geregelten Voraussetzungen, z.B. Hygienekonzept und Zutrittskontrollen.

FĂŒr Trauerfeiern und Bestattungen gilt die durch die Gemeinde Fronhausen erlassene BeschrĂ€nkung auf 30 Personen.

Es gelten Ausnahmen fĂŒr den ÖPNV und aus dienstlichen AnlĂ€ssen. VerstĂ¶ĂŸe gegen diese BeschrĂ€nkungen werden entsprechend von den Behörden geahndet.

Großveranstaltungen:

bleiben mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt. Die geplanten Veranstaltungen zum 1250-jÀhrigen JubilÀum des Ortsteils Oberwalgern sowie die Feierlichkeiten zum 75-jÀhrigen Bestehen der SG Fronhausen und zum 100-jÀhrigen Bestehen des Radfahrvereins Oberwalgern können nicht zu den geplanten Terminen stattfinden.

ReligionsausĂŒbung:

Bei ZusammenkĂŒnften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen ReligionsausĂŒbung mĂŒssen Hygienekonzepte, Nachverfolgung und Abstandsregeln beachtet werden.

Schutzpflicht:

In Hessen gilt die Pflicht fĂŒr das Tragen von Mund-Nasen-Schutz z.B. in Form sogenannter (nicht-medizinischer) Alltagsmasken in öffentlichen RĂ€umen wie dem Personennahverkehr und GeschĂ€ften. Diese gilt nicht fĂŒr Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen BeeintrĂ€chtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Professionelle Masken werden dringend im medizinischen Bereich benötigt, und sollten deshalb nicht fĂŒr den Privatgebrauch verwendet werden. KontaktbeschrĂ€nkungen und Abstandsregeln werden hierdurch nicht außer Kraft gesetzt. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Besuchsverbot:

Besuche in KrankenhÀusern oder Pflegeheimen sind restriktiv geregelt und unterliegen strengen Hygiene- und Abstandsgeboten.

Dienstleistung, Handel, GaststĂ€tten und Übernachtungsbetriebe:

Die Öffnung von Restaurants, GaststĂ€tten, CafĂ©s und BiergĂ€rten (innen und außen), sowie Hotels und Pensionen unter Beachtung von Abstandsregeln und Hygienekonzepten ist möglich.

FĂŒr GaststĂ€tten gilt die Regelung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, ausgenommen zwischen Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, eingehalten wird. Die Betreiber sind verpflichtet, Name, Adresse und Telefonnummer jeder Person aufzunehmen.

Der Einzelhandel hat unter Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen geöffnet. Ebenso dĂŒrfen Dienstleistungen und HandwerkstĂ€tigkeiten unter Beachtung der Schutzmaßnahmen erbracht werden.

Wirtschaftliche Hilfen:

Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen stellen Maßnahmenpakete fĂŒr betroffene Unternehmen aber auch Vereine und Kulturelle Initiativen zur VerfĂŒgung. NĂ€here Informationen entnehmen Sie bitte den unten angefĂŒgten links.

Wir werden Sie regelmĂ€ĂŸig ĂŒber weitere Maßnahmen und den Sachstand informieren. Unter diesen links finden Sie noch weitere wichtige Details.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/coronavirus-sars-cov-2

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/infektionsschutz.php#Informationen_zu_Infektionskrankheiten_und_-erregern

https://wirtschaft.hessen.de/wirtschaft/coronahilfen-fuer-unternehmen/fragen-und-antworten-rund-um-wirtschaftliche-auswirkungen-durch-corona

https://www.wibank.de/wibank/corona

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/foerderprogramm-zur-weiterfuehrung-der-vereins-und-kulturarbeit

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
BĂŒrgermeisterin

 

 

 

 

Aktuelle Informationen der BĂŒrgermeisterin zu Corona (Stand: 05.06.2020)

Lieber MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

die Bundesregierung hat das grĂ¶ĂŸte Hilfspaket aller Zeiten verabschiedet. Unfassbare 130 Milliarden Euro sollen die Konjunktur stĂŒtzen und wieder ankurbeln. Neben einer befristeten Senkung der Mehrwertsteuer gibt es Kinderbonus, PrĂ€mien fĂŒr den Kauf eines Elektro-Autos, Senkung der Stromkosten, Hilfen fĂŒr die Bahn und einiges mehr.

Auch die Kommunen sollen ĂŒber einen Ausgleich der ausgefallenen Gewerbesteuern entlastet werden. Wie dies genau aussehen soll, ist noch nicht bekannt gegeben. Diese Maßnahme wird auch unserer Gemeinde hoffentlich aus dem tiefen Loch helfen, in das Corona uns gestĂŒrzt hat. Obwohl wir zum 31.12.2019 unfassbare 2,7 Millionen Euro Kassenbestand hatten, war aufgrund der in 2020 ohnehin zu zahlenden erhöhten Umlagen an Kreis, Land und Bund abzusehen, dass diese RĂŒcklage bis Ende 2020 aufgebraucht sein wird. Dann kam der Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen durch Corona. Somit werden uns zum Jahresende ĂŒber eine Million Euro in der Kasse fehlen, die wir nicht ausgleichen können. Auch Einkommensteuerzuweisungen werden wegbrechen, da sich Kurzarbeit oder gar Arbeitslosigkeit natĂŒrlich auswirken.

Gerne hĂ€tte auch die Gemeinde Fronhausen ihre Einwohner*innen ĂŒber Gutscheine unterstĂŒtzt, und somit auch die heimischen Gewerbebetriebe unterstĂŒtzt, so wie es die Stadt Marburg vormacht. Aber leider fehlen uns hierzu die Mittel. Immerhin konnten wir ĂŒber den Beitragserlass fĂŒr die KindergĂ€rten von MĂ€rz bis Mai den betroffenen Eltern ein klein wenig UnterstĂŒtzung zukommen lassen.

Was wir in jedem Falle vermeiden wollen ist die KĂŒrzung oder Verschiebung von Investitionsmaßnahmen. Zum einen haben wir hier bereits vor der Krise AuftrĂ€ge vergeben, an die wir uns halten mĂŒssen. Auch ZuschĂŒsse hĂ€ngen von einer fristgemĂ€ĂŸen AusfĂŒhrung ab. Aber auch die UnterstĂŒtzung des heimischen Handwerks durch diese AuftrĂ€ge ist wichtig. Denn letztlich hĂ€ngen hier auch ArbeitsplĂ€tze von unseren Zahlungen ab.

Wir sind also sehr gespannt, wie die AusfĂŒhrung der Maßnahmen der Bundesregierung aussehen wird, und begrĂŒĂŸen auf jeden Fall die kurzfristigen Hilfen, die in weiten Teilen allen BĂŒrger*innen zugutekommen. Lassen Sie uns hoffen, dass die EinschrĂ€nkungen der Wirtschaft zĂŒgig beendet wird und sich die Konjunktur durch das Rettungspaket schnell erholt.

Informationen und wichtige Hinweise erhalten Sie zuverlĂ€ssig ĂŒber unsere Homepage. Hier sind stets die neuesten Regelungen und links zu weiteren Informationen zu finden. Gerne können Sie sich mit Fragen oder Anregungen auch telefonisch oder per Mail und Kontaktformular an die Verwaltung wenden, wir stehen zur VerfĂŒgung.

Alles Gute fĂŒr Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!

Claudia Schnabel,
BĂŒrgermeisterin