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Plangenehmigung zur Erneuerung der Bachverrohrung „Fronhäuser Bach“ in der „Gossestraße“, Gemeinde Fronhausen, Landkreis Marburg-Biedenkopf; Öffentliche Bekanntmachung nach § 5 UVPG

Die Gemeinde Fronhausen hat die wasserrechtliche Plangenehmigung für die oben genannte Maßnahme beantragt. Es handelt sich um einen nach § 68 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) genehmigungspflichtigen Gewässerausbau.

Für die ebenfalls beantragte Teilöffnung der vorhandenen Gewässerverrohrung ist nach § 7 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) im Einzelfall zu prüfen, ob das Vorhaben erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann.

Die Gemeinde Fronhausen plant nördlich der Straße „Am Scheid“ die Teilöffnung der Gewässerverrohrung des „Fronhäuser Bach“ auf einer Länge von ca. 35 m.

Die Gewässerparzelle soll bis zum neuen Einlauf in die Verrohrung naturnah mit wechselnden Sohlbreiten und Tiefen ausgestaltet werden. Diese Maßnahme führt zu einer signifikanten Verbesserung der Gewässerstrukturgüte des geöffneten Gewässerabschnitts und entspricht damit den Zielen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (Richtlinie 2000/60/EG). Weiterhin wird die ökologische Wertigkeit des Gewässerabschnittes erhöht.

Die Maßnahme führt zu einer Aufwertung für das Landschaftsbild und der Erholungseignung. Auswirkungen auf die Erholungseignung des Standortes, des Grabens und seines Ufersaums sowie die Pflanzen und Tiere sind nur temporär während der Bauphase.

Für dieses Vorhaben war nach § 7 in Verbindung mit Anlage 1 Nr. 13.18.2 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) vom 24. Februar 2010 (BGBl. I S .94), zuletzt geändert durch das Gesetz vom 12. Dezember 2019 (BGBl. I S. 2513), zu prüfen, ob die möglichen Umweltauswirkungen des Vorhabens die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich machen. Bei der Beseitigung von Bach- und Grabenverrohrungen ist dies nur dann der Fall, wenn die standortbezogene Vorprüfung ergibt, dass besondere örtliche Gegebenheiten gemäß den in Anlage 3 Nr. 2.3 UVPG aufgeführten Schutzkriterien vorliegen.

Die standortbezogene Vorprüfung hat ergeben, dass keine derartigen örtlichen Gegebenheiten eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich machen.

Diese Feststellung ist nicht selbstständig anfechtbar.

 

Die Untere Wasserbehörde des Landkreise Marburg-Biedenkopf
Gez. Wischka, 08.07.2020

Hinweisbekanntmachung nach § 1 Abs. 2 Bekanntmachungsverordnung (BekanntmachungsVO)

Ortsrecht der Gemeinde Fronhausen

1. Änderung der Satzung über die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Fronhausen

Die Gemeinde Fronhausen weist darauf hin, dass auf der Internetseite der Gemeinde Fronhausen unter www.fronhausen.de die „1. Änderung der Satzung über die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Fronhausen; beschlossen durch die Gemeindevertretung am 02.07.2020“ eingestellt ist.

Es wird auf das Recht aufmerksam gemacht, dass diese während der öffentlichen Sprechzeiten der Verwaltung in Papierform einzusehen ist und gegen eine Kostenerstattung entsprechende Ausdrucke gefertigt werden können.

Fronhausen, 16.07.2020

Der Gemeindevorstand  (Siegel)
der Gemeinde Fronhausen

gez.: Claudia Schnabel
Bürgermeisterin

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1. Änderung Feuerwehrsatzung der Gemeinde Fronhausen

 

 

Übermittlungssperren vor Wahlen

Unterrichtung über Auskunfts-und Übermittlungssperren

Die Meldebehörde hat einmal jährlich sowie vor Wahlen die Einwohner gemäß Bundesmeldegesetz (BMG) über die Möglichkeit der Einrichtung einer Auskunftssperre nach diesem Gesetz zu unterrichten.

Bei einer Übermittlungssperre nach § 50 Abs.5 i.V. m § 50 Abs. 1 des Bundesmeldegesetzes (BMG) kann jeder Einwohner auf einen schriftlichen Antrag hin formlos und ohne Angaben von Gründen der Weitergabe seiner Daten

  • an die Religionsgesellschaften seines glaubensverschiedenen Ehegatten,
  • an Parteien, Wählergruppen und ähnliche Organisationen
  • im Zusammenhangmit Wahlen, Abstimmungen, Bürger-und Volksbegehren
  • aus Anlass eines Alters- und Ehejubiläums, an Mitglieder gewählter staatlicher oder kommunaler Vertretungskörperschaften
  • Mandatsträger, Presse und Rundfunk
  • an Adressbuchverlage

widersprechen. Die Übermittlungssperre hat solange Bestand im Melderegister, bis sie widerrufen wird.

Die Auskunftssperre (nach § 51 Abs.1 BMG)wird auf Antrag eingetragen, wenn die betroffene Person glaubhaft macht, dass Tatsachen vorliegen, die eine Annahme rechtfertigen, dass durch eine Auskunft ihr oder einer anderen Person hieraus eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange erwachsen kann.

Die Auskunftssperre muss besonders begründet und vor ihrer Eintragung seitens der Gemeinde genehmigt werden.

Mit der Eintragung der Auskunftssperren dürfen Melderegisterauskünfte nichtmehr erteilt werden. Die Auskunftssperre gilt allerdings nicht gegenüber Behörden und kann im Einzelfall auch gegenüber Privatpersonen aufgehoben werden, wenn zum Beispiel ein Gläubiger die Anschrift eines Schuldners benötigt, um seine Forderungen zu realisieren. Diese Auskunftssperre ist auf zwei Jahre befristet und kann auf Antrag verlängert werden.

Die Beantragung einer solchen Sperre ist in der Regel nur bei Bezug einer neuen Wohnung sinnvoll. In jedem Einzelfall hat die Meldebehörde zu prüfen, ob die vorgebrachten Gründe ausreichen.

Grundsätzlich ist die Auskunftssperre und Übermittlungssperre bei Wegzügen bzw. Anmeldungen in anderen Gemeinden oder Städten neu zu beantragen.

Für die Beantragung von Auskunftssperren und Übermittlungssperren hält die Gemeindeverwaltung Vordrucke bereit. Die Antragstellung kann jedoch auch formlos, schriftlich an den Gemeindevorstand der Gemeinde Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, erfolgen.

Fronhausen, den 14. Juli 2020

Der Gemeindevorstand der Gemeinde Fronhausen
gez.:

Claudia Schnabel,
Bürgermeisterin

Inkrafttreten des Bebauungsplanes gemäß § 10 Abs. 3 Baugesetzbuch

Bauleitplanung der Gemeinde Fronhausen, Ortsteil Fronhausen
Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Egerstraße“ gemäß § 12 BauGB
(im Verfahren § 13b BauGB – Einbeziehung von Außenbereichsflächen im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a BauGB)

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen hat in ihrer Sitzung am 14.05.2020 den Vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Egerstraße“ im Ortsteil Fronhausen gemäß § 10 Abs. 1 BauGB i.V.m. § 5 HGO (Hessische Gemeindeordnung) und i.V.m. § 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. § 91 HBO (Hessische Bauordnung) als Satzung beschlossen und die Begründung hierzu gebilligt.

Gemäß § 10 Abs. 3 BauGB tritt der Bebauungsplan mit integrierter Orts- und Gestaltungssatzung mit dieser Bekanntmachung in Kraft. Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist der nachfolgenden Übersichtskarte zu entnehmen und umfasst folgende Flurstücke in der Gemarkung Fronhausen, Flur 7, Flurstücke 62/7, 62/8 und 150tlw.

Der Vorhabenbezogene Bebauungsplan „Egerstraße“ und die Begründung hierzu liegen in der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Bauamt, Zimmer 15, während der allg. Dienststunden zu jedermanns Einsicht in der Verwaltung öffentlich aus. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt (§ 10 Abs. 3 Satz 2 BauGB). Gemäß § 10a Abs. 2 BauGB wird der rechtskräftige Bebauungsplan mit Begründung ergänzend auf der Homepage der Gemeinde unter www.gemeinde-fronhausen.de unter der Rubrik Bekanntmachungen eingestellt.

Das Verfahren wurde gemäß § 13b i.V.m § 13a BauGB (Bebauungspläne der Innenentwicklung) durchgeführt. Gemäß § 13a Abs. 3 BauGB ist der Bebauungsplan ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt worden, eine zusammenfassende Erklärung gemäß § 10a Abs. 1 BauGB, in der über die Art und Weise, wie die Umweltbelange und die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung in dem Bebauungsplan berücksichtigt wurden, erfolgt nicht.

Gemäß § 215 Abs. 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs.1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs.2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplanes und nach § 214 Abs.3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs gemäß § 215 Abs.1 BauGB unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

Auf die Vorschriften der §§ 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB über die fristgemäße Geltendmachung etwaiger Entschädigungsansprüche für Eingriffe in eine bisher zulässige Nutzung durch diesen Bebauungsplan und über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen wird hingewiesen.

Übersichtskarte und Räumlicher Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Egerstraße“

genordet, ohne Maßstab

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Bebauungsplan "Egerstraße"

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Berichtigung Flächennutzungsplan "Egerstraße"

    Bauleitplanung der Gemeinde Fronhausen, Ortsteil Hassenhausen Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Hermes-Garten“

    Inkrafttreten des Bebauungsplanes

    Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen hat in ihrer Sitzung am 14.05.2020 den im beschleunigten Verfahren nach § 13b Baugesetzbuch (BauGB) in Verbindung mit § 12 BauGB aufgestellten vorhaben-bezogenen Bebauungsplan mit der Bezeichnung „Hermes-Garten“ gemäß § 10 Baugesetzbuch (BauGB) einschließlich der integrierten Gestaltungssatzung gemäß § 9 Abs. 4 BauGB i.V.m. § 91 Hessische Bauordnung (HBO) als Satzung beschlossen und die Begründung hierzu gebilligt.

    Das Plangebiet liegt zwischen der L3048 im Norden, der Straße Am Anger im Westen, der Auestraße im Osten und der Wohnbebauung der Zwester-Ohm-Straße im Süden. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst die Grundstücke Gemarkung Hassenhausen, Flur 4, Flurstücke Nr. 20/4, 20/5, 21 und 1/4 teilweise sowie im Flur 5, Flurstück 31/2 teilweise.

    Der Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.

    Abgrenzung räumlicher Geltungsbereich (genordet, ohne Maßstab)

    Der Bebauungsplan und die Begründung hierzu werden ab sofort in der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Bauamt, Zimmer 15, 35102 Fronhausen, während der üblichen Dienststunden zu jedermanns Einsicht bereitgehalten. Über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Ergänzend werden die o.g. Unterlagen unter www.gemeinde-fronhausen.de ins Internet gestellt.

    Gemäß § 215 BauGB wird darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägevorgangs gem. § 215 Abs. 1 BauGB unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a beachtlich sind.

    Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass der Entschädigungsberechtigte nach § 44 Abs. 3 BauGB Entschädigung verlangen kann, wenn die in den §§ 39 – 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Nach § 44 Abs. 4 BauGB erlischt der Entschädigungsanspruch, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die o. g. Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt wird. Die DIN 18005 und DIN 4109 können im Bauamt der Gemeinde Fronhausen eingesehen werden.

     

    Der Gemeindevorstand der Gemeinde Fronhausen

    Claudia Schnabel,
    Bürgermeisterin

    Hassenhausen, Bebauungsplan "Hermes Garten"

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    Bebauungsplan "Hermes Garten" 583.87 KB 6 downloads

    ...

       

      Senkung der Umsatzsteuer zum 01.07.2020

      Mit dem Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise vom 29.06.2020 wurde die vorübergehende Senkung der Umsatzsteuer für den Zeitraum 01.07.2020 bis 31.12.2020 von 19 % auf 16 % bzw. von 7% auf 5 % beschlossen.

      Der ZMW wird die verminderte Umsatzsteuer an die Kunden weitergeben, ohne dass Sie etwas unter- nehmen müssen!

      Der für die Trinkwasserlieferung maßgebende Steuersatz bemisst sich nach dem Ende des Abrechnungszeitraumes, in den meisten Fällen also der 31.12.2020. Dies bedeutet, dass für den gesamten Abrechnungszeitraum 2020 der verminderte Steuersatz in Höhe von 5 % gilt.

      Mit Ihrer Abrechnung zum 31.12.2020 wird Ihnen der verminderte Steuersatz in Höhe von 5 % in Rechnung gestellt.

      Bis dahin fällig werdende Abschläge werden wir auf Grundlage der Umsatzsteuersenkung nicht anpassen, eine unterjährige Zwischenablesung ist ebenfalls nicht erforderlich.

      Für diejenigen Leistungen des ZMW, für die ein Entgelt einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer zu zahlen ist, ändern sich für die Zeit vom 01.07.2020 bis 31.12.2020 die Entgelte.

      Die Wasserpreise 2020 ändern sich wie folgt:

      netto inkl. 5% Ust. inkl. 7% Ust.
      Mengenpreise je cbm 1,75 EUro 1,84 Euro 1,87 Euro
      Mengenpreise je cbm

      nur für die Kerngemeinde Cölbe sowie
      die Ortsteile Bernsdorf, Schönstadt
      und Schwarzenborn

      1,85 Euro 1,94 Euro 1,98 Euro
      Monatlicher Grundpreis

      Zählergröße Q3 4
      Zählergröße Q3 6.3
      Zählergröße Q3 10
      Zählergröße Q3 16
      über Zählergröße Q3 16

      6,90 Euro
      10,15 Euro
      13,80 Euro
      32,20 Euro
      70,00 Euro
      7,25 Euro
      10,66 Euro
      14,49 Euro
      33,81 Euro
      73,50 Euro
      7,38 Euro
      10,86 Euro
      14,77 Euro
      34,45 Euro
      74,90 Euro

      Voraussetzung ist hierfür aber auch eine formale Anpassung des Preisblattes, das derzeit vorbereitet wird. Die bestehenden Regelungen werden zugunsten der Verbraucherinnen und Verbraucher rückwirkend geändert.

      Bei Hausanschlusskosten und Baukostenzuschüssen werden die gesetzlichen Umsatzsteuerregelungen auch entsprechend berücksichtigt.

      Was ist bei Vorsteuerabzugsberechtigung zu beachten?

      Auch bei vorsteuerabzugsberechtigten Kunden werden keine neuen Abschlagsrechnungen mit dem verminderten Steuersatz ausgestellt.

      Sie können die in den bisherigen Abschlagsrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer im Vorsteuerabzug geltend machen. Mit der Jahresabrechnung wird die auf den Abschlagsrechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer auf den zulässigen Wert korrigiert (vgl. Randnummer 37 des Schreibens des Bundesfinanzministeriums vom 30.06.2020, GZ III C 2 – S 7030/20/10009 : 004, DOK 2020/0610691).

       

      Diese Ansprechpartner helfen weiter:

       

      Fragen zur Zählerablesung und Ihrer Rechnung:

      Verbrauchsabrechnung
      Telefon       0641 9506-307
      Fax             0641 9506-197
      E-Mail        

       

      Fragen zu Preisen und Umsatzsteuer:

      Herr Eike Grandt                                                            Herr Tilman Schüßler

      Telefon 0641 9506-182 Telefon 0641 9506-250
      E-Mail E-Mail

      Hinweisbekanntmachung nach § 1 Abs. 2 Bekanntmachungsverordnung (BekanntmachungsVO)

      Ortsrecht der Gemeinde Fronhausen

      • Stellplatzsatzung der Gemeinde Fronhausen

      Die Gemeinde Fronhausen weist darauf hin, dass auf der Internetseite der Gemeinde Fronhausen unter www.fronhausen.de die Neufassung der „Stellplatzsatzung der Gemeinde Fronhausen; beschlossen durch die Gemeindevertretung am 14.05.2020“ eingestellt ist.

      Es wird auf das Recht aufmerksam gemacht, dass diese während der öffentlichen Sprechzeiten der Verwaltung in Papierform einzusehen ist und gegen eine Kostenerstattung entsprechende Ausdrucke gefertigt werden können.

      Fronhausen, 28.05.2020

       

      Der Gemeindevorstand                                 (Siegel)

      der Gemeinde Fronhausen

      gez.: Claudia Schnabel

      Bürgermeisterin

      Überarbeitete Allgemeinverfügung zur Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen in der Gemeinde Fronhausen; gültig ab 01.05.2020

      Gemäß der achten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 27.04.2020 wurde u.a. auch die 3. VO geändert; die Änderungen treten am 01.05.2020 in Kraft.  Es gelten ab sofort die für Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung erlassenen Regelungen. Für die Gemeinde Fronhausen gelten ab 01.05.2020 bei der Durchführung von Trauerfeiern und Bestattungen folgende Auflagen:

      • Beerdigungen und/oder Trauerfeiern dürfen nur im engsten Familien und Freundeskreis stattfinden. Zielsetzung ist und bleibt, dass so wenige Personen wie irgend möglich zusammenkommen.
      • Eine absolute, nicht überschreitbare Obergrenze ist die Teilnehmerzahl von maximal 30 Personen inklusive des erforderlichen Fachpersonals (Pfarrer, Bestattungsinstitut, Sargträger, etc.).
      • Trauerfeiern dürfen in der Gemeinde Fronhausen weiterhin nicht in geschlossenen Räumen stattfinden.
      • Die teilnehmenden Personen haben einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Hiervon ausgenommen sind Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben.
      • Es dürfen keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Haushalt angehören, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.
      • Die vorstehenden Hinweise gelten für die gesamte Dauer und für den Ablauf von Trauerfeier und/oder Beerdigung.
      • Der für die Durchführung der Trauerfeierlichkeit/Bestattung verantwortliche Bestatter hat auf die Einhaltung der vorstehenden Hinweise zu achten. Dieser hat außerdem alle Teilnehmenden in einer Anwesenheitsliste zu erfassen. In diese Liste sind folgende Mindestangaben der Teilnehmenden aufzunehmen: Vor – und Zuname, vollständige Adresse, Telefonnummer der gewöhnlichen Erreichbarkeit.
      • Die Teilnahmeliste ist von dem verantwortlichen Bestatter mindestens für die Dauer von 6 Wochen nach erfolgter Bestattung/Trauerfeier aufzubewahren und auf Anforderung dem Gesundheitsamt des Landkreises Marburg-Biedenkopf auszuhändigen oder zu übermitteln.

       

      Eine Änderung dieser Anordnung, insbesondere bei geänderten Grundlagen und Sachverhalten, bleibt ausdrücklich vorbehalten.

       

      Claudia Schnabel,
      Bürgermeisterin

      Landesentwicklungsplan – Offenlage der vierten Änderung verlängert

      Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter von Kommunen haben mehr Zeit für Stellungnahmen zur geplanten Änderung des Landesentwicklungsplans. Wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag mitteilte, wird die öffentliche Auslegung des Entwurfs der Änderung des Landesentwicklungsplans wegen der Vorsorgemaßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und der damit verbundenen Einschränkungen bis einschließlich 12. Juni 2020 verlängert, die Frist für Stellungnahmen läuft erst am 26. Juni ab.

      „Mit den Änderungen wollen wir vor allem den ländlichen Raum stärken“, erläuterte der Minister. „Bürgerinnen und Bürger sollen überall guten Zugang zu den wichtigsten Bereichen der Daseinsvorsorge haben – unabhängig davon, ob sie im Ballungsraum oder in einer ländlichen Gemeinde wohnen.“ Der Entwurf schreibt unter anderem fest, dass alle 95 hessischen Mittelzentren erhalten bleiben. Um ihre jeweiligen Funktionen besser wahrnehmen zu können, sollen sie in bestimmten Fällen stärker kooperieren. „Wir versprechen uns davon eine stärkere Zusammenarbeit, beispielsweise im Wohnungsbau und im öffentlichen Nahverkehr. Denn die wachsende Bevölkerung benötigt zusätzliche Angebote“, sagte der Minister. „Fast zwei Jahrzehnte ist es her, dass der LEP 2000 aufgestellt wurde. Seitdem hat sich in Hessen viel verändert. Es ist klar, dass wir die Planungsgrundlagen der Lebenswirklichkeit der Menschen anpassen müssen.“ Der Entwurf und die begleitenden Unterlagen liegen seit dem 3. Februar in den drei Regierungspräsidien sowie im Hessischen Wirtschaftsministerium aus. Wegen der Zugangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie ist eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich.

      Alle Unterlagen sind auch auf dem Landesplanungsportal https://landesplanung.hessen.de einsehbar.

      Eine Stellungnahme zur Veröffentlichung des LEP 2000 kann über die auf der Internetseite bereitgestellte Beteiligungsplattform elektronisch abgegeben oder schriftlich beim

      Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
      Abteilung I, Landesentwicklung, Energie
      Kaiser-Friedrich-Ring 75
      65185 Wiesbaden

      eingereicht werden.

       

      Bekanntmachung der Veröffentlichung der Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2020

      Der Gutachterausschuss für Immobilienwerte für den Bereich der Landkreise Gießen, Marburg-Biedenkopf und des Lahn-Dill-Kreises hat die Bodenrichtwerte (durchschnittliche Lagewerte für den Boden unter Berücksichtigung des unterschiedlichen Entwicklungszustands) zum Stichtag

      1. Januar 2020 ermittelt.

      Die Bodenrichtwerte gemäß § 196 Abs. 3 des Baugesetzbuches (BauGB) in Verbindung mit § 17 der Hess. Ausführungsverordnung zum Baugesetzbuch (BauGB-AV) werden landesweit zentral in einem digitalen Bodenrichtwertinformationssystem geführt.

      Die Bodenrichtwerte, die wertbeeinflussenden Merkmale der Bodenrichtwertgrundstücke und die Bodenrichtwertzonen werden von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) auf der Grundlage des Liegenschaftskatasters in Form einer digitalen Bodenrichtwertkarte im Internet veröffentlicht und sind voraussichtlich ab Juni 2020 einsehbar.

      Die automatisierte Einsichtnahme in die Bodenrichtwertkarte unter www.boris.hessen.de ist kostenlos.

       

      Fälligkeit von Steuern und Abgaben im 2. Quartal 2020

      Hiermit wird bekanntgegeben, dass am 15. Mai 2020 folgende Gemeindesteuern fällig sind:

      1. Grundsteuer

      2. Gewerbesteuer

      Um den Zahlungstermin nicht zu versäumen, besteht die Möglichkeit am Einzugsverfahren der Gemeinde Fronhausen teilzunehmen. Hierzu übersenden wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Lastschriftmandat oder Sie finden im Downloadbereich der Internetseite (www.fronhausen.de) einen Vordruck zum Herunterladen.

      Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

      Gemeindevorstand der Gemeinde Fronhausen

      Schulstraße 19, 35112 Fronhausen

      Tel. 06426-9283-18;

      Tel. 06426-9283-17;

      Der Gemeindevorstand der Gemeinde Fronhausen

      -Steueramt-