TĂ€gliche Archive: 3. September 2020

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Glasfaserausbau in der Gemeinde Fronhausen

Liebe MitbĂŒrgerinnen und MitbĂŒrger,

die Gemeindevertretung unserer Gemeinde hat bereits im letzten Jahr eine Kooperation mit der Deutschen Glasfaser befĂŒrwortet, mit dem Ziel, möglichst vielen Haushalten den direkten Zugang zur Glasfaserinfrastruktur zu ermöglichen. Hierin sah auch der Gemeindevorstand die Chance, unsere Gemeinde im Hinblick auf die Zukunft gut aufzustellen.

Sicherlich haben wir durch die bisherigen Ausbauschritte bereits eine gute Position im Vergleich mit vielen anderen lĂ€ndlichen Kommunen. Aber der technische Fortschritt wird sich nicht aufhalten lassen. Was heute noch als ausreichend erscheint, wird morgen vielleicht schon zu wenig sein. Das kann man deutlich an der Entwicklung der letzten zehn Jahre nachvollziehen. Man kann also kein „zu gutes“ Internet haben.

Deshalb hat die Gemeinde Fronhausen in Absprache mit dem Landkreis Marburg-Biedenkopf und allen 21 in der Breitband GmbH zusammengeschlossenen Kommunen (ausgenommen ist hier im Landkreis nur die Stadt Marburg) die Gelegenheit ergriffen, um als erste Gemeinde gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser das Netz auszubauen.

In der Zwischenzeit wurde durch die Breitband GmbH ein Ideenwettbewerb fĂŒr den Landkreis gestartet, welcher einen möglichen Partner fĂŒr einen flĂ€chendeckenden Ausbau aller Haushalte mit Glasfaser (die Stadt Marburg ist ausgenommen) ermitteln sollte. Auch hier hat sich die Deutsche Glasfaser neben zwei weiteren namhaften Telekommunikationsunternehmen beworben. Die Deutsche Glasfaser hat angeboten 44.000 Haushalte im Landkreis auf eigene Kosten auszubauen, und zusĂ€tzlich noch einmal 11.000 Haushalte in dieses Programm mit aufzunehmen, wenn das ausgeschriebene Gewerbeprojekt gewonnen wird. Damit auch eine mögliche kreisweite Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser gestaltet werden kann, wird derzeit ein Rahmenvertrag zwischen der Breitband GmbH und der Deutschen Glasfaser fĂŒr den Landkreis verhandelt. Sobald ein neues „Graue-Flecken-Förderprogramm“ verfĂŒgbar ist, werden dann zusĂ€tzlich zum Eigenausbau weitere Gemeinden und Ortsteile mit Hilfe von Fördermitteln erschlossen.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Breitband GmbH, Herr Bernhardt, hat wĂ€hrend der Informationsveranstaltung zum Netzausbau am 27.08.2020 im BĂŒrgerhaus Fronhausen ganz klar herausgestellt, dass die NachfragebĂŒndelung bei uns eine Bedingung fĂŒr ein erfolgreiches Gesamtprojekt im ganzen Landkreis ist. Scheitern wir, ist dies ein Zeichen, dass ein Ausbau aus eigenen Mitteln durch die Deutsche Glasfaser oder jeden anderen Partner im Landkreis in den nĂ€chsten Jahren kaum umsetzbar sein wird. Somit könnte sich ein Glasfaserausbau stark verzögern.

Auch wenn in vielen Diskussionen im Netz, ĂŒber die GartenzĂ€une oder in den Kneipen immer behauptet wird, die Telekom wĂŒrde ohnehin alle Haushalte mit Glasfaser erschließen, können weder der Gemeindevorstand, noch die Verantwortlichen des Landkreises dies bestĂ€tigen. Aus diesem Grund ist unsere Strategie fĂŒr einen flĂ€chendeckenden Glasfaserausbau die Kombination eines privatwirtschaftlichen Ausbaus mit zusĂ€tzlich durch Steuermittel gefördertem Ausbau. Der bisherige Breitbandausbau durch die Telekom wurde auch durch Förderprogramme und Gelder der Gemeinden und des Landkreises, also Steuern, mitfinanziert.

Sicherlich sehen wir auch die Risiken eines flĂ€chendeckenden Aufbruchs der Gehwege. Auch bei den bisherigen, im Vergleich dazu recht kleinen Maßnahmen, wurde der ein oder andere Flurschaden angerichtet. Hier sehen wir keinen Unterschied zwischen den möglichen Ausbaupartnern. Auch die anderen bekannten Telekommunikationsunternehmen arbeiten mit Subunternehmern. FĂŒr unsere Gemeinde wird es wichtig sein, dass wir durch unser Bauamt eine qualifizierte BauĂŒberwachung gewĂ€hrleisten, um MĂ€ngel in der BauausfĂŒhrung zu vermeiden, bzw. eine eventuelle GewĂ€hrleistungspflicht unmittelbar einzufordern.

Weitere RĂŒckmeldungen erreichten uns bezĂŒglich der BefĂŒrchtungen, dass die Deutsche Glasfaser als recht junges Unternehmen eventuell das Netz nicht zufriedenstellend betreiben könnte. Auch darĂŒber hat sich der Gemeindevorstand informiert. Es steht nicht zu befĂŒrchten, dass ein einmal gebautes Glasfasernetz in naher Zukunft ungenutzt in der Erde liegen bleibt. Hier wĂŒrden sich viele Interessenten um eine Nachnutzung kĂŒmmern. Zudem bleibt das jetzige Kupfernetz bestehen. Es wird noch nicht einmal die Verteilerdose in Ihrem Haus abgebaut, so dass eine jederzeitige Wechselmöglichkeit besteht.

Deshalb möchte der Gemeindevorstand Sie noch einmal auf diese vielleicht einmalige Chance aufmerksam machen. Wir können jetzt fĂŒr die Mehrzahl unserer Ortsteile flĂ€chendeckend Glasfaserinfrastruktur bekommen, ohne dass auch nur ein Cent Ihrer Grundsteuer, Ihrer Einkommensteuer oder Ihrer Umsatzsteuer benötigt wird. Die dann nicht ausgebauten Ortsteile werden wir wiederum finanziell beim Ausbau unterstĂŒtzen, selbstverstĂ€ndlich werden diese nicht abgehĂ€ngt.

Wir wĂŒrden uns freuen, wenn Sie unsere Gemeinde auf dem Weg in die digitale Zukunft unterstĂŒtzen wĂŒrden!

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Fronhausen

 

Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in den Ortsbeirat Fronhausen

Nachdem

Frau Kristina Prediger,
Am BĂŒrgerhaus 4, 35112 Fronhausen,

ihr Mandat als Mitglied des Ortsbeirates Fronhausen niedergelegt hat, hat sie ihr Mandat gemĂ€ĂŸ § 33 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) unwiderruflich mit sofortiger Wirkung verloren.

GemĂ€ĂŸ § 34 Abs. 1 KWG wurde der nĂ€chste noch nicht berufene Bewerber mit den meisten Stimmen des Wahlvorschlages “Initiative Fronhausen (IF)“, der die Voraussetzung fĂŒr das Mandat im Ortsbeirat Fronhausen erfĂŒllt

Herr Christian Amling,
Am Schulgarten 1 B, 35112 Fronhausen,

als NachrĂŒcker in den Ortsbeirat Fronhausen berufen. Durch diese Feststellung hat er das Mandat erworben.

 

Gegen diese Feststellung kann jeder Wahlberechtigte des Wahlkreises der Gemeinde Fronhausen binnen einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach dieser Bekanntmachung Einspruch erheben. Der Einspruch eines Wahlberechtigten, der nicht die Verletzung eigener Rechte geltend macht, ist nur zulĂ€ssig, wenn ihn eins vom Hundert der Wahlberechtigten, mindestens jedoch fĂŒnf Wahlberechtigte, unterstĂŒtzen.

Der Einspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Gemeindewahlleiter fĂŒr die Kommunalwahl in Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, einzulegen und im Einzelnen zu begrĂŒnden.

 

35112 Fronhausen, den 03.09.2020

Der Wahlleiter
der Gemeinde Fronhausen                (Dienstsiegel)

gez.: Achim Batz

Kommunalwahlen im Lande Hessen vom 06. MĂ€rz 2016; Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in den Ortsbeirat Fronhausen nach den Bestimmungen des Kommunalwahlrechts

Die Gemeinde Fronhausen weist darauf hin, dass auf der Internetseite der Gemeinde Fronhausen unter www.fronhausen.de – Bekanntmachungen / Amtliche Bekanntmachungen die „Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in den Ortsbeirat Fronhausen“ eingestellt worden ist.

Es wird auf das Recht aufmerksam gemacht, dass diese Bekanntmachung wÀhrend der öffentlichen Sprechzeiten der Verwaltung in Papierform / durch Aushang einzusehen ist und gegen eine Kostenerstattung entsprechende Ausdrucke gefertigt werden können.

Fronhausen, 03.09. 2020

Der Wahlleiter fĂŒr Kommunalwahlen                       (Siegel)
der Gemeinde Fronhausen

Achim Batz,
Wahlamt