Tägliche Archive: 9. Dezember 2019

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Die neuen MĂĽll-Abfuhrkalender fĂĽr das Jahr 2020 sind da

Die neuen Müllabfuhrkalender für das Jahr 2020 sind eingetroffen. Diese werden mit dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Fronhausen an alle Haushalte verteilt werden. Sie haben aber auch die Möglichkeit sich die Abfuhrkalender für das neue Jahr direkt hier im PDF-Format herunterzuladen:

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Oberwalgern 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Holzhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Hassenhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Erbenhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Bellnhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Sichertshausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Fronhausen 2020

    Sie finden die neuen Kalender aber auch unter dem MenĂĽpunkt “Rathaus”->”Anträge / Formulare /Downloads.

     

     

    Gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung ermöglicht günstigen Strom

    Landkreis und Kommunen reduzieren CO2-AusstoĂź

    Der Landkreis Marburg-Biedenkopf reduziert gemeinsam mit 16 kommunalen Partnern seinen CO2-Ausstoß. Hintergrund ist eine gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung, die auch eine günstigere Stromversorgung ermöglicht. Vertreter der Kommunen Amöneburg, Biedenkopf, Cölbe, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf, Weimar, Wetter und Wohratal sowie der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda und dem Abwasserverband Rauischholzhausen unterzeichneten am vergangenen Donnerstag den Vertrag im Gefahrenabwehrzentrum in der Kreisverwaltung in Marburg.

     

    „Die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung zeigt nicht nur die gute Zusammenarbeit und Vernetzung in der kommunalen Familie, sondern auch, dass eine klimafreundliche Ressourcennutzung und die Förderung Erneuerbarer Energien wichtige Zukunftsthemen für uns sind“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.

     

    Durch die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung der Kreisverwaltung mit den Kommunen konnte für eine Strommenge von über 15.500 Megawattstunden pro Jahr, dies entspricht etwa der Versorgung von 5.100 drei-Personen-Haushalten, ein attraktiver Strompreis für die Nutzung von Ökostrom erzielt werden. Die Stromkosten fallen damit außerdem weitaus günstiger aus, als wenn die Stromlieferungen unabhängig voneinander organisiert worden wären. Auch der Verwaltungsaufwand und die für die Teilnehmenden entstehenden Kosten für das Ausschreibungsverfahren fallen damit wesentlich geringer aus. Die Stromausschreibung erfolgte dabei für die Versorgung von kommunalen Einrichtungen wie Verwaltungsgebäude, Schulen, Turnhallen, Straßenbeleuchtung und auch Schwimmbäder. Die Stadtwerke Marburg liefern den Strom.

     

    Verglichen zu dem durchschnittlichen Strommix in Deutschland, werden durch die Nutzung von Ökostrom im Landkreis Marburg-Biedenkopf und in den beteiligten Kommunen jährlich etwa 8.000 Tonnen CO2 eingespart. Unter dem Begriff „Strommix“ versteht man die gesetzlich vorgeschriebene Information über die Erzeugung und prozentuelle Aufteilung nach Energieträgern an die Endverbraucher von Strom.

     

    Bereits Ende des Jahres 2018 wurden die Gemeinden ĂĽber die geplante Ausschreibung  informiert – mit der Möglichkeit, sich an der Ausschreibung mit eigenen Abnahmestellen zu beteiligen. Das Verfahren zur EU-weiten Ausschreibung der Stromlieferung fĂĽr die Jahre 2020-2022, mit einmaliger Verlängerungsoption um ein Jahr, wurde im Jahr 2019 im offenen EU-Verfahren veranstaltet. Wichtig war dabei, dass die Angebote fĂĽr den Ă–kostrom eine Neuanlagenquote beinhalten, also ein bestimmter Prozentsatz des Stroms aus neu errichteten Anlagen mit Erneuerbaren Energien stammt. Dadurch wird der Ausbau neuer Anlagen fĂĽr Erneuerbare Energien unterstĂĽtzt und mit der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

     

    „Für die Erfüllung unserer Klimaschutzziele erarbeiten und setzen wir, gemeinsam mit den Kommunen, eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen um. Ein wichtiges Aufgabenfeld ist dabei auch die Energieversorgung, die auf Basis von Erneuerbaren Energien und damit möglichst CO2-neutral stattfinden soll. Hier hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinem Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energien mit der kreisweiten Ausschreibung zur Ökostrombeschaffung einen wesentlichen Beitrag geleistet“, machte die Landrätin deutlich.

     

    Folgende Gemeinden und Kreisliegenschaften haben sich an der gemeinsamen Ausschreibung beteiligt: Amöneburg, Biedenkopf, Cölbe, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf, Weimar, Wetter, Wohratal sowie die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda und der Abwasserverband Rauischholzhausen.

     

    Bauleitplanung der Gemeinde Fronhausen, Ortsteil Fronhausen; Bebauungsplan Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“

    1. Änderung im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“

     

     

    (Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a Baugesetzbuch)

     

     

     

    Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.2 BauGB

     

    (1) Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen hat am 27.09.2018 gemäß § 2 Abs.1 BauGB i.V.m § 13a BauGB die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“ im beschleunigten Verfahren beschlossen.

     

    (2) Der Geltungsbereich der 1. Änderung des Bebauungsplanes ist der nachfolgenden Übersichtskarte zu entnehmen. Er umfasst in der Gemarkung Fronhausen, Flur 14, die Flurstücke Nr. 17-21, 23/1, 24/6, 24/7, 66, 67, 68/2, 70, 71, 72, 73, 74, 201, 202, 203/4 tlw., 211, 212, 213/9 tlw. sowie in der Flur 15, die Flurstücke 83, 88-91, 129, 142tlw., 143/6tlw. und 144/5 tlw. Hinzu kommt die Parzelle 70tlw. in der Flur 1 für das angedachte Regenrückhaltebecken. Der Änderungsbereich befindet sich zwischen der Straße Am Sportfeld und Salzbödener Weg

     

    (3) Ziel der 1. Änderung des Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine städtebauliche Nachverdichtung im Bereich der Straßen „Am Sportfeld“ und „Salzbödener Weg“ in Anlehnung an die im näheren Umfeld bereits bestehende Wohnbebauung. Der räumliche Geltungsbereich befindet sich innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ von 1965, der zu diesem Zweck entsprechend zu ändern ist. Zur Ausweisung gelangt ein Allg. Wohngebiet i.S.d. § 4 Baunutzungsverordnung. Zugleich werden für den Geltungsbereich der 1. Änderung die bisherigen Festsetzungen und sonstigen Planinhalte des Bebauungsplanes an die aktuellen Gegebenheiten und gesetzlichen Grundlagen angepasst. Im Sinne des § 1a BauGB (sparsamer Umgang mit Grund und Boden) wird somit eine weitere Bebauung auf den Grundstücken ermöglicht. Im Bereich der Parzellen 66 und 67 wird die bisher geplante Bebauung aufgrund infrastruktureller Probleme teilweise zurückgenommen. Aufgrund des o.a. Sachverhaltes kommt der § 13a BauGB zur Anwendung (Bebauungsplan der Innenentwicklung).

     

    (4) Gemäß § 13a Abs.2 Nr.1 BauGB i.V.m. § 13 Abs.2 Satz 1 Nr.1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit und Behörden gemäß § 3 Abs.1 und § 4 Abs.1 BauGB abgesehen. Der Öffentlichkeit sowie den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gemäß § 13 Abs.2 Satz 1 Nr.2 und 3 BauGB i.V.m. § 3 Abs.2 und § 4 Abs.2 BauGB gegeben.

     

    (5) Gemäß § 13a Abs.2 Nr.1 BauGB i.V.m. § 13 Abs.3 Satz 1 BauGB wird darauf hingewiesen, dass von der Umweltprüfung nach § 2 Abs.4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs.2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der zusammenfassenden Erklärung (§ 10a Abs.1 BauGB) abgesehen wird. Das beschleunigte Verfahren ist auch zulässig, da durch den Bebauungsplan kein Vorhaben vorbereitet wird, dass einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegt.

     

    (6) Gemäß § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) liegt der Planentwurf des Bebauungsplanes einschließlich Begründung, Landschaftspflegerischer Planungsbeitrag, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und einer Schalltechnischen Untersuchung zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom

     

    09.12.2019 – 24.01.2020 einschl.

     

    in der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Bauamt, während der allg. Dienststunden zu jedermanns Einsicht in der Verwaltung öffentlich aus. Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist sowie nach Terminvereinbarung die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll oder per E-Mail.

     

    (7) Gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen während der Auslegungsfrist abgebeben werden können und das nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.

     

    (8) Gemäß § 4a Abs. 4 BauGB sind die Planunterlagen zusätzlich in das Internet einzustellen und können auf der Homepage www.gemeinde-fronhausen.de unter der Rubrik Bekanntmachungen eingesehen und heruntergeladen werden.

     

    (9) Gemäß § 4b BauGB hat die Gemeinde Fronhausen das Planungsbüro Holger Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung des Verfahrens nach BauGB beauftragt.

    Räumlicher Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ – 1. Änderung im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“ in Fronhausen

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    Bebauungsplan "Am Sportfeld"

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    BegrĂĽndung "Am Sportfeld"

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    Plankarte "Am Sportfeld"

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    Textliche Festsetzungen "Am Sportfeld"

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    Umweltfachbeitrag "Am Sportfeld"