Jumelage 2019

Am Himmelfahrtswochenende 2019 waren wir an der Reihe, unsere französische Partnergemeinde in Sonchamp zu besuchen. Nach kurzweiliger Busfahrt wurden wir mit Knabbereien und sommerlichen Getränken am Rathaus begrüßt und verbrachten den Abend in unseren Gastfamilien.

Das Ausflugsprogramm für den Freitag führte uns zu einem großen Wildgehege mit exotischen Tieren, Safari und Picknick. Der Abend gehörte wieder den Familien in kleiner oder größerer Runde bei Wein oder Gegrilltem.

Am Samstag standen individuelle Exkursionen an. Von gemütlichen Spaziergängen bis zum Besuch von Paris wurde wohl Einiges unternommen.

Der Abend wurde mit dem offiziellen Teil der Partnerschaft im Rathaus eröffnet.

In den kurzen und herzlichen Ansprachen unter Anderem von Maire Monique Guénin und Bürgermeisterin Claudia Schnabel merkte man, dass Entfernung und Zeit einer gewachsenen und ehrlichen Freundschaft zweier Dörfer nicht entgegenstehen.

Nach dem Essen, nach vielen Gesprächen, Tanz und Musik klang der Abend aus.

Der Sonntag bot dann noch einmal die Herausforderung, sich vor der Abfahrt von allen alten und vielleicht neuen Bekanntschaften zu verabschieden und zum gemeinsamen Gruppenfoto zu postieren.

Wie bei den Fronhäuser Mitgliedern der Jumelage, so unterliegt auch die Gruppe aus Sonchamp einem steten Wandel. Die kleine Reise, die die verschiedenen Generationen, alljährlich gemeinsam antreten, bedeutet mehr als nur ein netter Wochenendausflug.

Wir freuen uns deshalb auch über neue Teilnehmer, ob allein oder als Familie, die neugierig auf unsere Französischen Freunde sind und die Partnerschaft mitgestalten wollen.

 

Was ist die Jumelage Fronhausen mit Sonchamp?

Die Verschwisterung (franz. Jumelage) der Gemeinden Fronhausen und Sonchamp besteht seit Ende der 1970er Jahre und wurde 1981 offiziell von den Bürgermeistern beider Gemeinden beurkundet.

Die Gemeinschaft wurde von einem aus Gießen stammenden, im dritten Reich vertrieben jüdischen Bürgermeister aus Sonchamp initiiert. Das Ziel der Verschwisterung ist entsprechend die Entwicklung der Deutsch-Französischen Freundschaft durch Kontakt und Austausch “normaler” Bürger.

Am Beginn des Austauschs standen Fahrten einzelner Fronhäuser und vor allem der Feuerwehren. In den Jahren darauf entwickelte sich ein jährlicher alternierender Besuch einer Delegation in der anderen Partnergemeinde. Die Delegation besteht aus Bürgern aller Altersklassen, von Kindern bis Senioren, die z.T. seit Beginn der Verschwisterung dabei geblieben sind. Die Gäste werden von den Gastgebern in ihren Häusern beherbergt. Es gibt ein Programm mit einem Empfang bei Ankunft, einer Ausflugsfahrt, sowie einem festlichen Abend.

Mitmachen kann jeder Bürger Fronhausens, auch französisch Kenntnisse sind nicht notwendig. Verständigung geht auf vielerlei Wegen. Wir freuen uns über jeden der dazu stößt, gerne auch ganze Familien.

 

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