Jährliche Archive: 2019

197 Beiträge

Information zur geplanten Sanierungsmaßnahme „Fronhäuser Bach“

Im Bereich der GossestraĂźe im Ortsteil Fronhausen wurden in den letzten Wochen Begehungen und Begutachtungen vorgenommen.

Hier planen der Zweckverband Mittelhessische Abwasserwerke und die Gemeinde Fronhausen eine Erneuerung der Bachverrohrung, sowie der Abwasseranlagen.

Dies wurde kurzfristig aufgrund von Ergebnissen hydraulischer Berechnungen des Abwasserverbandes, sowie durch Erkenntnisse ĂĽber den Zustand der Rohrleitungen notwendig. Durch vorliegende FehlanschlĂĽsse und Undichtigkeiten ist hier sofortiger Handlungsbedarf.

Eine umfassende Information und Einbeziehung der Anlieger wird Anfang 2020 erfolgen.

 

 

Neufassung der „Feuerwehrgebührensatzung der Gemeinde Fronhausen; beschlossen durch die Gemeindevertretung am 12.12.2019

Die neue FeuerwehrengebĂĽhrensatzung der Gemeinde Fronhausen ist unter dem MenĂĽpunkt “Rathaus”->”Ortsrecht / Satzungen” eingestellt worden und
kann ab sofort heruntergeladen werden. Sie finden die Satzung aber auch hier direkt zum Download:

 

 

 

Beteiligungen der Gemeinde Fronhausen an Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts Unterrichtung und Offenlegung gemäß § 123a Hessische Gemeindeordnung (HGO)

Die Gemeinde Fronhausen hat zur Information der Gemeindevertretung und der Öffentlichkeit jährlich einen Bericht über die Unternehmen in einer Rechtsform des Privatrechts zu erstellen, an denen sie mit mindestens 20 Prozent unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist (§ 123a Hessische Gemeindeordnung).

„Die Gemeinde Fronhausen verfügt über keine Beteiligungen im Sinne des § 123a Abs. 1 HGO. Ein Beteiligungsbericht nach § 123a Abs. 2 HGO ist daher nicht zu erstellen.“

 

Der Gemeindevorstand
der Gemeinde Fronhausen

gez. Claudia Schnabel
BĂĽrgermeisterin

 

Silvesterfeuerwerk in den alten Ortskernen

Bald ist es wieder soweit, das Jahr neigt sich dem Ende zu und zu einer traditionellen Silvesternacht gehört seit langem auch das Abbrennen von Feuerwerk. Aus diesem Grund sehen wir uns veranlasst, auch in diesem Jahr darauf hinzuweisen, dass der Gesetzgeber bereits vor Jahren ein Verbot erlassen hat, in unmittelbarer Nähe von Fachwerkhäusern pyrotechnische Gegenstände, insbesondere Feuerwerk der Klasse II, abzubrennen. In der Umgebung von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen ist dies bereits seit langem verboten.

Daher bitten wir, in Ihrem eigenen Interesse, darauf zu achten, dass dieses Verbot eingehalten wird und Feuerwerk nur dort in den Himmel geschossen wird, wo es keinen Schaden anrichten kann. Denken Sie daran:

Wer als Verursacher eines Fachwerkhausbrandes erwischt wird, hat nicht nur mit einer nicht unerheblichen GeldbuĂźe zu rechnen, es kommen auf ihn auch erhebliche zivilrechtliche SchadenersatzansprĂĽche zu.

Denken Sie auch als Gebäudeeigentümer und Bewohner daran, dafür Sorge zu tragen, dass zu Silvester/Neujahr alle Öffnungen am Gebäude – insbesondere in den Dachbereichen- geschlossen sind.

Und noch ein Hinweis zur Verwendung von Schreckschusswaffen zu Silvester, da dies in den letzten Jahren immer wieder vorkommt:

Das Führen von Schreckschusswaffen erfordert außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräumen oder des befriedeten Besitztums seit dem 1. April 2003 einen Kleinen Waffenschein. Der reine Besitz, Erwerb und Transport dieser Waffen ist ab 18 Jahren gestattet. Das weit verbreitete Schießen zu Silvester unterscheidet sich nicht von anderen Situationen. Es ist nur auf dem eigenen befriedeten Besitztum oder auf einem anderen Besitztum, mit Genehmigung des Inhabers des Hausrechtes erlaubt. Die oft eingesetzte pyrotechnische Munition darf das Besitztum jedoch nicht verlassen. Der Transport zum Schießort ist erlaubnisfrei, sofern die Waffe in nicht-schießbereitem Zustand verschlossen transportiert wird.

Wenn alle sich an die genannten Regeln halten, sollte es uns gelingen, mit einem guten Start in das Neue Jahr 2020 zu kommen.

Ordnungsamt der Gemeinde Fronhausen
Dezember 2019

 

Gebührenerhöhungen stehen zum 01. Januar 2020 beim Müllabfuhrzweckverband Biedenkopf an

In ihrer letzten Sitzung haben die Abgeordneten/-innen der Verbandsversammlung eine Gebührenerhöhung beschlossen, welche zum 01. Januar 2020 in Kraft tritt.

Die GebĂĽhren in ihrer Ăśbersicht:

GefäßtarifGebühren altGebühren ab 01.01.2020Veränderung in %Veränderung in €/Jahr
Restmüll 80 L, 4-wöchentlich

71,76 €

78,12 €

8,86%

6,36 €

REtsmüll 80 L, 2-wöchentlich

143,40 €

155,88 €

8,70%

12,48 €

Restmüll 120 L, 4-wöchentlich

106,68 €

116,16 €

8,89%

9,48 €

Restmüll 120 L, 2-wöchentlich

213,24 €

231,72 €

8,67%

18,48 €

Restmüll 240 L, 4-wöchentlich

210,24 €

230,16 €

9,47%

19,92 €

Restmüll 240 L, 2-wöchentlich

420,36 €

459,60 €

9,33%

39,24 €

Restmüll 1,1 m³, 2-wöchentlich

1.928,52 €

2.101,08 €

8,95%

172,56 €

Restmüll 1,1 m³, wöchentlich

3.899,64 €

4.448,04 €

14,06%

548,40 €

RestmĂĽllsack

5,20 €

5,60 €

7,69%

0,40 €

Bioabfall 120 L

33,00 €

38,40 €

16,36%

5,40 €

Bioabfall 240 L

60,00 €

72,48 €

20,80%

12,48 €

Bioabfall 1,1 mÂł

288,00 €

341,04 €

18,42%

53,04 €

Bioabfall Zusatzgefäß 120 L

68,04 €

75,00 €

10,23%

6,96 €

Bioabfall Zusatzgefäß 240 L

117,00 €

145,68 €

24,51%

28,68 €

Bioabfall Zusatzgefäß 1,1 m³

613,20 €>

676,56 €

10,33%>/p>

63,36 €

“Prozentual hört sich das verheerend an, aber das ist weit weg von jeglicher Inflation, denn von 2006 bis 2012 seien die GebĂĽhren ja schon einmal höher gewesen”, so Christoph Felkl, Verbandsvorsteher des MZV.

Die letzte Erhöhung war im Jahr 2006, im Jahr 2013 und in den Folgejahren wurden die GebĂĽhren sogar zweimal reduziert, da man die hohen angesammelten RĂĽcklagen – entstanden durch die Erzielung hoher Papiererlöse – an die BĂĽrger weitergeben konnte.

In den letzten Jahren lagen die GebĂĽhren weit unter den Kosten, die RĂĽcklagen sind aber mittlerweile aufgebraucht und hinzukommt, dass die Papiererlöse in einen negativen Bereich gefallen sind. “Wir haben ein jährliches Einnahmeminus von ca. 600.000 € zu verzeichnen. Dies rĂĽhrt in erster Linie daher, dass die Volksrepublik China – Hauptabnehmer der Altpapiere – die Geschäfte beendet hat und in zweiter Linie daran, dass die Digitalisierung weiterhin auf dem Vormarsch ist und somit weniger graphische Papiere im eigenen Land produziert werden”, so die Leiterin der Geschäftsstelle, Anja Reichel.

Der Verband sieht sich somit gezwungen die Gebühren kostendeckend zu erhöhen.

Die Gebühren im Restmüllbereich liegen aber noch weit unter den Gebühren aus dem Jahr 2006, die Gebühren im Biobereich steigen, müssten aber eigentlich noch höher sein. Dadurch, dass man sie über den Restmüll quersubventioniert, liegen sie weit unter den tatsächlichen Kosten.

Wenn man sich z.B. die Kostensteigerung eines 240 L Bioabfallgefäßes in der zweiwöchentlichen Leerung ansieht, dann ist bei einer Erhöhung von 12,48 € umgerechnet auf 26 Leerungen im Jahr, eine Erhöhung der Abfuhr auf 0,48 € pro Leerung zu verzeichnen.

 

Europawoche 2020

Europawoche vom 02. bis 10. Mai 2020

Ziel: Die nächste Europawoche findet vom 2.–10. Mai 2020 statt. In dieser Zeit möchte die Hessische Staatskanzlei dazu einladen, Europa in Hessen zu zeigen und zu entdecken. Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen und andere Institutionen stellen traditionell ein vielfältiges Programm zusammen, um die Bedeutung Europas für die Bürgerinnen und Bürger in allen Lebensbereichen hervorzuheben. Workshops, Seminare, Tagungen, Konferenzen, Lesungen, Gesprächsrunden und vieles mehr regen zur Auseinandersetzung mit europäischen Themen an. Im vergangenen Jahr, das ganz im Zeichen der Europawahl stand, wurden in der Europawoche hessenweit rund 150 Veranstaltungen an über 50 Orten durchgeführt.

Themen: Die Europawoche findet in jedem Jahr rund um den 9. Mai statt, dem Jahrestag der Schuman-Erklärung. Er gilt als Geburtstag der Europäischen Union und jährt sich in 2020 zum

70. Mal. 2020 ist auch das Jahr des 30-jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit und ein Grund, die europäische Dimension der deutschen Wiedervereinigung in den Blick zu nehmen. Die Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin und die bevorstehende deutsche EU- Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 setzen zudem neue Schwerpunkte der Europapolitik. Im Vordergrund stehen hier die Themen Klimaschutz, Migration, Wirtschaft, Digitalisierung, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit und Demokratie.

Serviceportal – Online-Kalender: Begleitend zur Europawoche 2020 stellt die Hessische Staatskanzlei unter europawoche.hessen.de ein Service- und Informationsportal zur Bewerbung und zur Recherche von Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche zur VerfĂĽgung. Alle eingegangenen Veranstaltungsanmeldungen werden dort abrufbar sein.

Anmeldung von Veranstaltungen: Veranstaltungen oder sonstige Aktivitäten in Hessen rund um die Europawoche können ab 12. Januar 2020 unter europawoche.hessen.de zum Online- Kalender angemeldet werden. Dort steht ein Online-Formular zur Verfügung. Aus redaktionellen Gründen wird um Anmeldungen bis zum 20. April 2020 gebeten.

Plakate: Es stehen kostenfreie Plakate im Format DIN A2 zur Bewerbung der Europawoche sowie Eindruckplakate in den Formaten DIN A2 und DIN A3 zur individuellen Textgestaltung zur VerfĂĽgung. Die Plakate sind bestellbar unter europawoche.hessen.de. Bitte beachten Sie die dort angegebene Bestellmenge.

Förderung von Veranstaltungen: Zuwendungen im Rahmen der Europawoche können bis spätestens 29. Februar 2020 unter Vorlage einer ausführlichen Projektbeschreibung sowie eines detaillierten Kosten- und Finanzierungsplanes unter beantragt werden. Sämtliche Anträge werden im Einzelfall geprüft. Eine generelle Förderzusage kann nicht gegeben werden.

Kontakt: Fragen zur Europawoche richten Sie bitte an: . Zudem stehen Ihnen in der Europaabteilung der Hessischen Staatskanzlei zur VerfĂĽgung:

  • Europawoche allgemein: Sandra Cyriax, Tel. 0611-32-3620
  • Europawoche und Serviceportal: Christine Schröder-Schönberg, Tel. 0611-32-3906
  • Zuwendungsmodalitäten: Heike Rosenkranz, Tel. 0611-32-3788

 

 

Die neuen MĂĽll-Abfuhrkalender fĂĽr das Jahr 2020 sind da

Die neuen Müllabfuhrkalender für das Jahr 2020 sind eingetroffen. Diese werden mit dem Mitteilungsblatt der Gemeinde Fronhausen an alle Haushalte verteilt werden. Sie haben aber auch die Möglichkeit sich die Abfuhrkalender für das neue Jahr direkt hier im PDF-Format herunterzuladen:

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Oberwalgern 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Holzhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Hassenhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Erbenhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Bellnhausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Sichertshausen 2020

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Abfuhrkalender fĂĽr den Ortsteil Fronhausen 2020

    Sie finden die neuen Kalender aber auch unter dem MenĂĽpunkt “Rathaus”->”Anträge / Formulare /Downloads.

     

     

    Gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung ermöglicht günstigen Strom

    Landkreis und Kommunen reduzieren CO2-AusstoĂź

    Der Landkreis Marburg-Biedenkopf reduziert gemeinsam mit 16 kommunalen Partnern seinen CO2-Ausstoß. Hintergrund ist eine gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung, die auch eine günstigere Stromversorgung ermöglicht. Vertreter der Kommunen Amöneburg, Biedenkopf, Cölbe, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf, Weimar, Wetter und Wohratal sowie der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda und dem Abwasserverband Rauischholzhausen unterzeichneten am vergangenen Donnerstag den Vertrag im Gefahrenabwehrzentrum in der Kreisverwaltung in Marburg.

     

    „Die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung zeigt nicht nur die gute Zusammenarbeit und Vernetzung in der kommunalen Familie, sondern auch, dass eine klimafreundliche Ressourcennutzung und die Förderung Erneuerbarer Energien wichtige Zukunftsthemen für uns sind“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.

     

    Durch die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung der Kreisverwaltung mit den Kommunen konnte für eine Strommenge von über 15.500 Megawattstunden pro Jahr, dies entspricht etwa der Versorgung von 5.100 drei-Personen-Haushalten, ein attraktiver Strompreis für die Nutzung von Ökostrom erzielt werden. Die Stromkosten fallen damit außerdem weitaus günstiger aus, als wenn die Stromlieferungen unabhängig voneinander organisiert worden wären. Auch der Verwaltungsaufwand und die für die Teilnehmenden entstehenden Kosten für das Ausschreibungsverfahren fallen damit wesentlich geringer aus. Die Stromausschreibung erfolgte dabei für die Versorgung von kommunalen Einrichtungen wie Verwaltungsgebäude, Schulen, Turnhallen, Straßenbeleuchtung und auch Schwimmbäder. Die Stadtwerke Marburg liefern den Strom.

     

    Verglichen zu dem durchschnittlichen Strommix in Deutschland, werden durch die Nutzung von Ökostrom im Landkreis Marburg-Biedenkopf und in den beteiligten Kommunen jährlich etwa 8.000 Tonnen CO2 eingespart. Unter dem Begriff „Strommix“ versteht man die gesetzlich vorgeschriebene Information über die Erzeugung und prozentuelle Aufteilung nach Energieträgern an die Endverbraucher von Strom.

     

    Bereits Ende des Jahres 2018 wurden die Gemeinden ĂĽber die geplante Ausschreibung  informiert – mit der Möglichkeit, sich an der Ausschreibung mit eigenen Abnahmestellen zu beteiligen. Das Verfahren zur EU-weiten Ausschreibung der Stromlieferung fĂĽr die Jahre 2020-2022, mit einmaliger Verlängerungsoption um ein Jahr, wurde im Jahr 2019 im offenen EU-Verfahren veranstaltet. Wichtig war dabei, dass die Angebote fĂĽr den Ă–kostrom eine Neuanlagenquote beinhalten, also ein bestimmter Prozentsatz des Stroms aus neu errichteten Anlagen mit Erneuerbaren Energien stammt. Dadurch wird der Ausbau neuer Anlagen fĂĽr Erneuerbare Energien unterstĂĽtzt und mit der Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

     

    „Für die Erfüllung unserer Klimaschutzziele erarbeiten und setzen wir, gemeinsam mit den Kommunen, eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen um. Ein wichtiges Aufgabenfeld ist dabei auch die Energieversorgung, die auf Basis von Erneuerbaren Energien und damit möglichst CO2-neutral stattfinden soll. Hier hat der Landkreis Marburg-Biedenkopf mit seinem Fachdienst Klimaschutz und Erneuerbare Energien mit der kreisweiten Ausschreibung zur Ökostrombeschaffung einen wesentlichen Beitrag geleistet“, machte die Landrätin deutlich.

     

    Folgende Gemeinden und Kreisliegenschaften haben sich an der gemeinsamen Ausschreibung beteiligt: Amöneburg, Biedenkopf, Cölbe, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf, Weimar, Wetter, Wohratal sowie die Abfallwirtschaft Lahn-Fulda und der Abwasserverband Rauischholzhausen.

     

    Bauleitplanung der Gemeinde Fronhausen, Ortsteil Fronhausen; Bebauungsplan Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“

    1. Änderung im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“

     

     

    (Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a Baugesetzbuch)

     

     

     

    Bekanntmachung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs.2 BauGB

     

    (1) Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen hat am 27.09.2018 gemäß § 2 Abs.1 BauGB i.V.m § 13a BauGB die 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“ im beschleunigten Verfahren beschlossen.

     

    (2) Der Geltungsbereich der 1. Änderung des Bebauungsplanes ist der nachfolgenden Übersichtskarte zu entnehmen. Er umfasst in der Gemarkung Fronhausen, Flur 14, die Flurstücke Nr. 17-21, 23/1, 24/6, 24/7, 66, 67, 68/2, 70, 71, 72, 73, 74, 201, 202, 203/4 tlw., 211, 212, 213/9 tlw. sowie in der Flur 15, die Flurstücke 83, 88-91, 129, 142tlw., 143/6tlw. und 144/5 tlw. Hinzu kommt die Parzelle 70tlw. in der Flur 1 für das angedachte Regenrückhaltebecken. Der Änderungsbereich befindet sich zwischen der Straße Am Sportfeld und Salzbödener Weg

     

    (3) Ziel der 1. Änderung des Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine städtebauliche Nachverdichtung im Bereich der Straßen „Am Sportfeld“ und „Salzbödener Weg“ in Anlehnung an die im näheren Umfeld bereits bestehende Wohnbebauung. Der räumliche Geltungsbereich befindet sich innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ von 1965, der zu diesem Zweck entsprechend zu ändern ist. Zur Ausweisung gelangt ein Allg. Wohngebiet i.S.d. § 4 Baunutzungsverordnung. Zugleich werden für den Geltungsbereich der 1. Änderung die bisherigen Festsetzungen und sonstigen Planinhalte des Bebauungsplanes an die aktuellen Gegebenheiten und gesetzlichen Grundlagen angepasst. Im Sinne des § 1a BauGB (sparsamer Umgang mit Grund und Boden) wird somit eine weitere Bebauung auf den Grundstücken ermöglicht. Im Bereich der Parzellen 66 und 67 wird die bisher geplante Bebauung aufgrund infrastruktureller Probleme teilweise zurückgenommen. Aufgrund des o.a. Sachverhaltes kommt der § 13a BauGB zur Anwendung (Bebauungsplan der Innenentwicklung).

     

    (4) Gemäß § 13a Abs.2 Nr.1 BauGB i.V.m. § 13 Abs.2 Satz 1 Nr.1 BauGB wird von der frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit und Behörden gemäß § 3 Abs.1 und § 4 Abs.1 BauGB abgesehen. Der Öffentlichkeit sowie den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange wird Gelegenheit zur Stellungnahme gemäß § 13 Abs.2 Satz 1 Nr.2 und 3 BauGB i.V.m. § 3 Abs.2 und § 4 Abs.2 BauGB gegeben.

     

    (5) Gemäß § 13a Abs.2 Nr.1 BauGB i.V.m. § 13 Abs.3 Satz 1 BauGB wird darauf hingewiesen, dass von der Umweltprüfung nach § 2 Abs.4 BauGB, von dem Umweltbericht nach § 2a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs.2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der zusammenfassenden Erklärung (§ 10a Abs.1 BauGB) abgesehen wird. Das beschleunigte Verfahren ist auch zulässig, da durch den Bebauungsplan kein Vorhaben vorbereitet wird, dass einer Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegt.

     

    (6) Gemäß § 3 Abs.2 BauGB (Beteiligung der Öffentlichkeit) liegt der Planentwurf des Bebauungsplanes einschließlich Begründung, Landschaftspflegerischer Planungsbeitrag, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag und einer Schalltechnischen Untersuchung zu jedermanns Einsicht öffentlich in der Zeit vom

     

    09.12.2019 – 24.01.2020 einschl.

     

    in der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Bauamt, während der allg. Dienststunden zu jedermanns Einsicht in der Verwaltung öffentlich aus. Jedermann hat in dieser Auslegungsfrist sowie nach Terminvereinbarung die Gelegenheit zur Information sowie zur Äußerung von Anregungen und Hinweise schriftlich oder zu Protokoll oder per E-Mail.

     

    (7) Gemäß § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen während der Auslegungsfrist abgebeben werden können und das nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können.

     

    (8) Gemäß § 4a Abs. 4 BauGB sind die Planunterlagen zusätzlich in das Internet einzustellen und können auf der Homepage www.gemeinde-fronhausen.de unter der Rubrik Bekanntmachungen eingesehen und heruntergeladen werden.

     

    (9) Gemäß § 4b BauGB hat die Gemeinde Fronhausen das Planungsbüro Holger Fischer aus 35435 Wettenberg mit der Durchführung des Verfahrens nach BauGB beauftragt.

    Räumlicher Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr.1 „Stollberg / Keilsberg“ – 1. Änderung im Bereich „Am Sportfeld / Salzbödener Weg“ in Fronhausen

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    Bebauungsplan "Am Sportfeld"

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    BegrĂĽndung "Am Sportfeld"

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    Plankarte "Am Sportfeld"

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    Textliche Festsetzungen "Am Sportfeld"

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    Umweltfachbeitrag "Am Sportfeld"

     

     

    Bekanntmachung ĂĽber ein NachrĂĽckverfahren in die Gemeindevertretung Fronhausen

    Nachdem

    Herr Ulrich Zick,
    Steinweg 4,
    35112 Fronhausen,

    sein Mandat als Gemeindevertreter der Gemeinde Fronhausen niedergelegt hat (Verzicht), hat er sein Mandat gemäß § 33 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) unwiderruflich mit sofortiger Wirkung verloren.

     

    Der nächste noch nicht berufene Bewerber in der Nachrückreihenfolge für dieses Gemeindevertretermandat, Herr Bernd Möller, hat auf die Annahme des Mandates verzichtet. Damit hat er dieses Mandat mit sofortiger Wirkung unwiderruflich verloren.

     

    Die nächsten, noch nicht berufenen Bewerber für dieses Gemeindevertretermandat, Herr Mario Bodenbender, Wegfall der Wählbarkeitsvoraussetzungen nach § 34 (2) Ziffer 3 des KWG infolge Wegzug aus der Gemeinde sowie darauffolgend Herr Michael Burg, Eintritt eines Hinderungsgrundes nach § 34 Abs. 2 Ziffer 1 des KWG werden in der Nachrückreihenfolge übergangen.

     

    Gemäß § 34 Abs. 1 KWG wurde der nächste noch nicht berufene Bewerber mit den meisten Stimmen des Wahlvorschlages “Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)“, der die Voraussetzung fĂĽr das Mandat in der Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen erfĂĽllt    

                                                                                   

    Herr Jochen Barth,
    Am Berg 3,
    35112 Fronhausen,

    als NachrĂĽcker in die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen berufen. Durch diese Feststellung hat er das Mandat erworben.

     

    Gegen diese Feststellung kann jeder Wahlberechtigte des Wahlkreises der Gemeinde Fronhausen binnen einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach dieser Bekanntmachung Einspruch erheben. Der Einspruch eines Wahlberechtigten, der nicht die Verletzung eigener Rechte geltend macht, ist nur zulässig, wenn ihn eins vom Hundert der Wahlberechtigten, mindestens jedoch fünf Wahlberechtigte, unterstützen.

     

    Der Einspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Gemeindewahlleiter fĂĽr die Kommunalwahl in Fronhausen, SchulstraĂźe 19, 35112 Fronhausen, einzulegen und im Einzelnen zu begrĂĽnden.

     

    35112 Fronhausen, den 05.12.2019

    Der Wahlleiter
    der Gemeinde Fronhausen                      (Dienstsiegel)     

    gez.: Achim Batz
    Wahlamt

     

    Volkshochschule macht Nachhaltigkeit zu ihrem Jahres-Thema

    Kurse ab 16. Dezember 2019 auch vorzeitig online buchbar

    Die Volkshochschule (vhs) Marburg-Biedenkopf hat sich für das kommende Jahr das Thema „Nachhaltigkeit – was bleibt vom Hype?“ als Jahres-Thema gegeben. Interessierte erwartet damit im Jahr 2020 vielfältige Angebote zum Thema Nachhaltigkeit. Zum Start des neuen Semesters gibt es außerdem erstmals die Möglichkeit, sich online bereits vor Weihnachten zu angebotenen Kursen anzumelden oder Gutscheine für Kurse zu kaufen.

     

    Nachhaltigkeit ist mehr als Klimaschutz, Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung: Insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele haben sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen gegeben. Diese Ziele umfassen auch Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, gesündere Ernährung, menschenwürdiges Arbeiten und hochwertige Bildung. Die vhs möchte mit ihrem Programmangebot auf einzelne Bereiche dieser Ziele einen Fokus legen.

     

    Neben bewährten Kursen aus den Bereichen Sprachen, Gesundheit, EDV und politischer Bildung bietet die vhs auch neue thematische Kurse an – unter anderem einen Workshop zur Herstellung von Körben aus Naturmaterialen, eine Schlemmer-Rad-Tour oder auch Kurse zum Ernährungstrend „Buddha Bowls“, also eine bunte Mischung aus gesunden Leckereien, sowie der Herstellung von Kräutersalzen.

     

    Wie Getreide verarbeitet wird und zu gesunder Ernährung beitragen kann, können Interessierte auf dem Hofgut Fleckenbühl erfahren. Erstmals gibt es außerdem einen Bildungsurlaub zum Thema „Das eigene Klimaschutz- /Nachhaltigkeitsprojekt gestalten“.

     

    Neu ist die Möglichkeit, sich ab dem Start des neuen Semesters bereits vor Weihnachten zu den Kursen anzumelden. Die Freischaltung des neuen Semesters erfolgt am Montag, 16. Dezember 2019. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur (vorzeitigen) Anmeldung  gibt es online unter www.vhs.marburg-biedenkopf.de. Das gedruckte Programmheft der vhs ist ab dem 16. Januar 2020 erhältlich.

     

    Vorhabenbezogener Bebauungsplan mit der Bezeichnung „Hermes-Garten“

    Bebauungsplan der Innenentwicklung nach § 13b Baugesetzbuch (BauGB) i. V. mit § 12 BauGB

     

    • Bekanntmachung des Aufstellungsbeschlusses gemäß § 2 Abs. 1 BauGB
    • Beteiligung der Ă–ffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m. §§ 13b und 13a BauGB

     

    Die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen hat in ihrer Sitzung am 26.09.2019 den Aufstellungsbeschluss zu o.g. vorhabenbezogenem Bebauungsplan gefasst. Planziel des vorhabenbezogenen Bebauungsplans „Hermes-Garten“ ist die Ausweisung eines Allgemeinen Wohngebiets i.S. § 4 BauNVO, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Ansiedlung einer Wohnbebauung zu schaffen. Das Verfahren wird gemäß § 13b BauGB (Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren) durchgeführt. Im Plangebiet sind nur solche Vorhaben zulässig, zu denen sich der Vorhabenträger im Durchführungsvertrag verpflichtet. Änderungen des Durchführungsvertrages oder der Abschluss eines neuen Durchführungsvertrages sind zulässig. (§ 9 Abs. 2 BauGB).

     

    Der Entwurf des Bebauungsplans einschließlich zugehöriger Begründung liegt in der Zeit von

     

    Montag, dem 02. Dezember 2019 bis einschlieĂźlich Freitag, dem 10. Januar 2020

     

    in der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Bauamt, Zimmer 15 während der üblichen Dienststunden öffentlich aus. Die Planunterlagen können zudem auf unserer Homepage www.gemeinde-fronhausen.de, unter der Rubrik „Bekanntmachungen“ sowie unter www.plan-es.com à „Beteiligungsverfahren“ im Verfahren eingesehen und heruntergeladen werden. Während der Auslegungsfrist können von jedermann Anregungen zu den Planungen schriftlich oder zur Niederschrift sowie online mit dem Formular zur Bürgerbeteiligung vorgebracht werden.

     

    Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können (§ 4a Abs. 6 BauGB).

     

    Der Bebauungsplan wird im beschleunigten Verfahren nach § 13b in Verbindung mit § 13a BauGB durchgeführt. Im beschleunigten Verfahren gelten nach § 13a Abs. 2 Nr. 1 BauGB die Vorschriften des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Abs. 3 BauGB entsprechend. Im vereinfachten Verfahren wird von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, dem Umweltbericht nach § 2a BauGB und von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind sowie von der Durchführung eines Monitorings nach § 4c BauGB abgesehen.

     

    Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 4b BauGB das Planungsbüro PlanES, Elisabeth Schade, 35392 Gießen, mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt wurde.

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    Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag "Hermes Garten"

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    BegrĂĽndung "Hermes Garten"

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    Bestandskarte "Hermes Garten"

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    Immissionsberechnung "Hermes Garten"

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    Sammelmappe "Hermes Garten"

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    Textliche Festsetzungen "Hermes Garten"

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    Umweltfachbeitrag "Hermes Garten"

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    VerfahrensĂĽbersicht "Hermes Garten"