TĂ€gliche Archive: 26. Juli 2018

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Projektstart „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf “ / Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Björn Steiger Stiftung sagen dem Herztod gemeinsam den Kampf an. Am Montag haben LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt und Vertreter der Stiftung fĂŒr das Projekt „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ im Rathaus in Fronhausen, einem der neuen Standorte fĂŒr ein AED-GerĂ€t, der offizielle Startschuss gegeben.

 

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jĂ€hrlich eine der hĂ€ufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-GerĂ€t (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt, um einem aus dem Takt geratenen Herz mit einem lebensrettenden Stromimpuls „Starthilfe“ zu geben. Diese wichtigen Erstmaßnahmen mĂŒssen in der Regel von Laien die sich in nĂ€chster NĂ€he befinden durchgefĂŒhrt werden – denn bereits nach fĂŒnf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten FĂ€llen irreparable SchĂ€den zurĂŒck. Die Björn Steiger Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt AED-GerĂ€te flĂ€chendeckend verfĂŒgbar zu machen und entsprechende Schulungen fĂŒr die Bevölkerung anzubieten.

 

Im Juni wurden bereits die ersten zehn AED-SĂ€ulen bzw. -WandkĂ€sten im Landkreis Marburg-Biedenkopf aufgestellt. Im gesamten Landkreis sollen an verschiedenen, öffentlichen und stark frequentierten Orten AED-SĂ€ulen aufgestellt werden. Im ersten Schritt erhĂ€lt jede Gemeinde ein GerĂ€t. ErgĂ€nzend zu den öffentlichen kostenlosen Schulungen fĂŒr die Bevölkerung plant die Stiftung ihre Projekte fĂŒr Schulen und KindergĂ€rten im Landkreis umzusetzen. So soll sichergestellt werden, dass sich nach und nach alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger – egal welchen Alters – Erste-Hilfe-Maßnahmen zutrauen und auf dieses Weise die Herzsicherheit in der Region deutlich erhöht wird.

 

LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt betonte, wie wichtig das Projekt fĂŒr die Herzsicherheit im Landkreis ist: „Die wichtigste Rolle bei einem plötzlichen Herzstillstand spielen die Ersthelfer. Sie setzen den Notruf ab, leisten Erste Hilfe und stellen so die Weichen fĂŒr alle anderen Schritte: Notarzt, Rettungsdienst und Klinik. Mit diesem Projekt können wir die Rolle der Ersthelfer stĂ€rken und weiter ausbauen, damit sie noch besser helfen können.“ Dies sei ein weiterer Baustein der Sicherheitsarchitektur in der Region.

 

Bereits jetzt seien die Chancen, einen Herzinfarkt oder einen Herzstillstand zu ĂŒberleben, in Marburg-Biedenkopf grĂ¶ĂŸer als andernorts. „Das hĂ€ngt mit dem gut ausgebauten System der Rettungsdienste und einer hervorragenden klinischen Versorgung, zum Beispiel im Marburger Uni-klinikum zusammen. Ersthelfer, Mitarbeiter der Rettungsleitstelle, NotĂ€rzte, NotfallsanitĂ€ter und die Mediziner im Krankenhaus arbeiten hier Hand in Hand und eng aufeinander abgestimmt“, sagte die LandrĂ€tin. Da sei es nur folgerichtig und konsequent, die Rettungskette weiter auszubauen.

 

Auch Claudia Schnabel, BĂŒrgermeisterin von Fronhausen, freute sich, dass im Rathaus nun ein lebensrettendes AED-GerĂ€t verfĂŒgbar ist.

 

Die Björn Steiger Stiftung finanziert das Projekt und wirbt dafĂŒr um Spenden.

 

Hintergrundinformationen

 

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jĂ€hrlich eine der hĂ€ufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-GerĂ€t (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt. Der AED ist selbsterklĂ€rend und gibt nach Einschalten alle notwendigen Schritte akustisch vor — der Laie kann nichts falsch machen.

 

Björn Steiger Stiftung:

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjĂ€hrige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger grĂŒndeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnĂŒtzige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die EinfĂŒhrung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die EinfĂŒhrung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die EinfĂŒhrung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem FrĂŒhgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und FrĂŒhdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von GrundschĂŒlern fĂŒr den Notfall.

 

Neue AED-Standorte:

Rathaus Cölbe, Kasseler Straße 88, 35091 Cölbe, Eingangsbereich

BĂŒrgerhaus Dautphe, Am BĂŒrgerhaus 1, 35232 Dautphe, Eingangsbereich

Gemeindehaus Dreihausen, DreihĂ€user Straße 8, 35085 Ebsdorfergrund, Eingangsbereich

BĂŒrgerhaus Fronhausen, Bergstraße 1, 35112 Fronhausen, Eingangsbereich

Rathaus Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, Eingangsbereich

BĂŒrgerbĂŒro Kirchhain, Am Markt 6-8, 35274 Kirchhain, Eingangsbereich

Lahnfelshalle, Otto-Ubbelohde-Weg 21A, 35094 Lahntal, Eingangsbereich

Rathaus Lohra, Heinrich Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Eingangsbereich

Rathaus Stadtallendorf, Bahnhofstraße 1, 35260 Stadtallendorf, Eingangsbereich

Rathaus Wohratal, Halsdorfer Straße 56, 35288 Wohratal, Eingangsbereich

 

Bereits bestehende AED-Standorte können online unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.steiger-stiftung.de/aed

Hinweisbekanntmachung nach § 1 Abs. 2 Bekanntmachungsverordnung (BekanntmachungsVO)

Kommunalwahlen im Lande Hessen vom 06. MĂ€rz 2016;
Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in die Gemeindevertretung nach den Bestimmungen des Kommunalwahlrechts

Die Gemeinde Fronhausen weist darauf hin, dass auf der Internetseite der Gemeinde Fronhausen unter www.fronhausen.de – Bekanntmachungen / Amtliche Bekanntmachungen die „Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in die Gemeindevertretung Fronhausen“ eingestellt worden ist.

Es wird auf das Recht aufmerksam gemacht, dass diese Bekanntmachung wÀhrend der öffentlichen Sprechzeiten der Verwaltung in Papierform / durch Aushang einzusehen ist und gegen eine Kostenerstattung entsprechende Ausdrucke gefertigt werden können.

Fronhausen, 26.07.2018

Der Gemeindevorstand (Siegel)
der Gemeinde Fronhausen

i.A.
gez. Achim Batz
Wahlamt

Ausscheiden und NachrĂŒcken in die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen

Nachdem

Herr Heiko Becker,
WeiersgÀrten 1, 35112 Fronhausen,

sein Mandat als Gemeindevertreter der Gemeinde Fronhausen niedergelegt hat, hat er sein Mandat gemĂ€ĂŸ § 33 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) unwiderruflich mit sofortiger Wirkung verloren.

GemĂ€ĂŸ § 34 Abs. 1 KWG wurde der nĂ€chste noch nicht berufene Bewerber mit den meisten Stimmen des Wahlvorschlages “Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)“, der die Voraussetzung fĂŒr das Mandat in der Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen erfĂŒllt    

Herr Heiner Pfeffer,
HassenhĂ€user Straße 3, 35112 Fronhausen,

als NachrĂŒcker in die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen berufen. Durch diese Feststellung hat er das Mandat erworben.

Gegen diese Feststellung kann jeder Wahlberechtigte des Wahlkreises der Gemeinde Fronhausen binnen einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach dieser Bekanntmachung Einspruch erheben. Der Einspruch eines Wahlberechtigten, der nicht die Verletzung eigener Rechte geltend macht, ist nur zulĂ€ssig, wenn ihn eins vom Hundert der Wahlberechtigten, mindestens jedoch fĂŒnf Wahlberechtigte, unterstĂŒtzen.

Der Einspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Gemeindewahlleiter fĂŒr die Kommunalwahl in Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, einzulegen und im Einzelnen zu begrĂŒnden.

 

35112 Fronhausen, den 26.07.2018
Der Wahlleiter
der Gemeinde Fronhausen               (Dienstsiegel)

gez.: Achim Batz