Tierseuchenbekämpfung – Afrikanische Schweinepest (ASP)

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft und für diese tödlich ist. Für den Menschen stellt sie keine Gefahr dar.

Seit dem jahr 2007 breitet sich die hochansteckende Afrikanische Schweinepest in Europa aus und bedroht Millionen Haus- und Wildschweine. Lebensmittel können diese, für den Menschen ungefährliche, Krankheit übertragen.

[dropshadowbox align=“none“ effect=“lifted-both“ width=“auto“ height=““ background_color=“#ffffff“ border_width=“1″ border_color=“#dddddd“ ]Bitte werfen Sie Speisereste nur in verschlossene Müllbehälter![/dropshadowbox]

 

Die Entwicklung des ASP-Geschehens während der letzten Monate zeigt, wie wichtig es ist, möglichst weite Teile der Bevölkerung über die Gefahr der Verbreitung der ASP mittels virushaltiger Lebensmittel zu informieren.

Das Virus wird direkt über Tierkontakte oder indirekt, zum Beispiel über Fleisch oder Wurst von infizierten Tieren übertragen. Das Risiko des Eintrags durch kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergstellten Erzeugnissen gilt als besonders hoch. Unter ungünstigen Bedingungen können unachtsam entsorgte Reste von virushaltigen Küchen- und  Speiseabfällen (auch Picknickabfälle) ausreichen, um die Seuche einzuschleppen. Solche Essensreste sollten daher vermieden oder aber ordnungsgemäß entsorgt (das heißt: für Wildschweine nicht zugänglich) werden.

 

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