Monatliche Archive: Juli 2018

21 BeitrÀge

Mit dem Spatenstich fĂ€llt der Startschuss fĂŒr den Ausbau der Datenautobahn

Breitbandversorgung: Marburg-Biedenkopf hat digitale Zukunft im Blick

 

Mit dem symbolischen „Ersten Spatenstich“ hat am Freitag der weitere Ausbau der Datenautobahn im Landkreis Marburg-Biedenkopf begonnen. Damit sollen bis 2020 die letzten unterversorgten „weißen Flecken“ den Anschluss an die digitale Zukunft mit schnellem Internet erhalten. Nach Abschluss des Erweiterungsprojektes wird der Landkreis Marburg-Biedenkopf ĂŒber eine der besten Breitbandversorgungen im lĂ€ndlichen Raum bundesweit verfĂŒgen.

 

Der symbolische „Erste Spatenstich“ fand unter Beteiligung von LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt, BĂŒrgermeistern aus dem Kreis, StaatssekretĂ€r Mathias Samson vom Hessischen Wirtschaftsministerium, der Vorstandsbeauftragten der Deutschen Telekom, Dr. Vesta von Bossel, von Vertretern der Industrie-und Handelskammern (IHK) und Kreishandwerkerschaften, von Jens Ihle vom Regionalmanagement Mittelhessen, der VorstĂ€nde des St. Elisabeth Vereins sowie GĂ€sten aus Politik und Wirtschaft in Cölbe statt.

 

In einer Bauzeit von knapp zwei Jahren sollen nahezu alle noch unterversorgten Privathaushalte, das sind kreisweit noch knapp 6.000 AnschlĂŒsse, auf eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s verbessert werden. Davon werden mehr als 95 Prozent der AnschlĂŒsse nach Abschluss des Projektes Downloadgeschwindigkeiten von 50 Mbit/s und 80 Prozent sogar ĂŒber 100 Mbit/s verfĂŒgen. Außerdem werden alle 75 Schulen des Kreises und mehr als 500 Gewerbestandorte im Landkreis mit direktem Glasfaseranschluss versorgt. Damit können Gigabit-Bandbreiten erreicht werden.

 

Schulen und Gewerbe werden im Rahmen des Ausbaus mit FTTH-AnschlĂŒssen („Fibre-To-The Home“), also mit Glasfaser bis in das GebĂ€ude versorgt. FĂŒr private Haushalte ist ein FTTC-Ausbau („Fibre-To-The-Curb“ – Glasfaser bis an den BĂŒrgersteig) vorgesehen. Dort bleibt die Kupferleitung vom MultifunktionsgehĂ€use bis zum GebĂ€ude bestehen. Die möglichen Bandbreiten werden dort mit Vectoring oder mit Supervectoring auf bis zu 250 Mbit/s verbessert.

 

Die zu finanzierenden Kosten fĂŒr den weiteren Ausbau belaufen sich fĂŒr den Landkreis insgesamt auf rund 10,9 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf den Anschluss der Schulen etwa 1,8 Millionen Euro, wovon Kreis und Bund je die HĂ€lfte tragen. Die verbleibenden 9,1 Millionen Euro fĂŒr den Ausbau von privaten Haushalten und Gewerbestandorten werden vom Bund ebenfalls mit 50 Prozent und vom Land Hessen mit 3 Millionen Euro unterstĂŒtzt. Die verbleibenden 1,6 Millionen Euro teilen sich Kommunen und Landkreis je zur HĂ€lfte. Somit wird das Erweiterungsprojekt mit 5,4 Millionen Euro durch den Bund, 3 Millionen Euro vom Land Hessen, 1,7 Millionen vom Landkreis und 0,8 Millionen Euro von den StĂ€dten und Gemeinden getragen. DarĂŒber hinaus wird der Landkreis die anfallenden Projektkosten in der Breitband GmbH wĂ€hrend der DurchfĂŒhrung des Projektes ĂŒbernehmen.

 

Das Projektgebiet wird dabei in sieben Ausbaugebiete aufgeteilt, die nacheinander umgesetzt werden. Diese Gebiete basieren auf den Ortsnetzen. Dies hat einen technischen Hintergrund. Der Ausbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge zum ersten Ausbauprojekt. Los geht es demnach im östlichen Teil des Kreises (Stadtallendorf/Neustadt), der Ausbau vollzieht sich dann in westlicher Richtung und endet in Biedenkopf/Breidenbach. Dabei werden 108 Kilometer Tiefbau realisiert, 1.165 Kilometer Glasfaserkabel und 168 Kilometer Leerrohre verlegt. Um bei einer bereits laufenden Baumaßnahme einen Anschluss realisieren und Synergie-Effekte nutzen zu können, wurde das WABL-GelĂ€nde des St. Elisabeth Vereins in Cölbe vorgezogen.

 

„Der Breitbandausbau als digitale Infrastruktur ist auf der einen Seite fĂŒr die Bevölkerung im tĂ€glichen Gebrauch des Internets von großer Bedeutung. Auf der anderen Seite stĂ€rken wir fĂŒr die innovativen und international agierenden Unternehmen in der Region mit hohem Datenaustausch zu Kunden und Lieferanten den Wirtschaftsstandort Marburg-Biedenkopf“, unterstrich LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt. „Und auch auf dem Bildungssektor gehört schnelles Internet heute zum Standard, weshalb wir auch unsere Schulen an die Datenautobahn anbinden werden, damit wir nicht den Anschluss an die digitale Zukunft verlieren“, erklĂ€rte Kirsten FrĂŒndt.

 

Vesta von Bossel, Vorstandbeauftragte der Deutschen Telekom fĂŒr den Breitbandausbau in Deutschland, betonte: „Die Breitband-Versorgung des Kreises wird auf die nĂ€chste Evolutionsstufe gebracht. Daher kann ich mit Fug und Recht von einem weiteren technologischen Quantensprung sprechen. Dazu ein Beispiel: Dank der neuen Infrastruktur werden die Schulen und KrankenhĂ€user im Kreisgebiet mit GigabitanschlĂŒssen versorgt. Sie gehören somit zu den öffentlichen Einrichtungen mit den leistungsfĂ€higsten InternetanschlĂŒssen in Deutschland.“

 

WirtschaftsstaatssekretĂ€r Mathias Samson ĂŒbergab den Förderbescheid des Landes Hessen in Höhe von rund drei Millionen Euro an LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt. „Damit geben wir dem Breitbandausbau im Landkreis Marburg-Biedenkopf einen zusĂ€tzlichen Schub, um LĂŒcken in der Versorgung mit schnellem Internet zu schließen“, sagte der StaatssekretĂ€r. Samson lobte die Absicht des Kreises, alle noch unversorgten Schulen direkt mit Glasfaser auszustatten: „Der Kreis Marburg-Biedenkopf ist einer der ersten in Hessen, der mit Hilfe von Bund und Land konsequent alle unversorgten Schulen mit der zukunftsweisenden Glasfasertechnologie erschließt. Damit wird eine wichtige und zukunftsfĂ€hige Infrastruktur fĂŒr Bildungsangebote und medienpĂ€dagogische AnsĂ€tze geschaffen.“

 

Manfred Henning von der Agentur fĂŒr Kommunikation, Organisation und Management (AteneKom), die das Projekt begleitet, erklĂ€rte, dass der Breitbandausbau auch als Regionalentwicklung begriffen werden mĂŒsse. Hierbei gelte es, die gesamte Breite öffentlicher Institutionen mitzunehmen.

 

In Marburg-Biedenkopf wurde bereits im August 2015 ein erstes Ausbauprojekt mit einer Versorgung von ĂŒber 95 Prozent der Haushalte und Gewerbestandorte mit 25 Mbit/s in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom erfolgreich abgeschlossen. „Durch die Förderung von Bund und Land können wir nun den weiteren Ausbau in Angriff nehmen“, erlĂ€uterte Klaus Bernhardt, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH. Mit der Deutschen Telekom sei ein kompetenter und leistungsfĂ€higer Ausbaupartner gefunden worden, der bereits die erste Ausbaustufe realisiert habe und daher die Region kenne, sind sich Klaus Bernhardt und LandrĂ€tin FrĂŒndt einig.

 

Weitere Informationen ĂŒber die Möglichkeit von jedem einzelnen Anschluss online unter www.Breitband-Marburg-Biedenkopf.de.

Projektstart „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf “ / Kooperation mit der Björn Steiger Stiftung

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf und die Björn Steiger Stiftung sagen dem Herztod gemeinsam den Kampf an. Am Montag haben LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt und Vertreter der Stiftung fĂŒr das Projekt „Herzsicherer Landkreis Marburg-Biedenkopf“ im Rathaus in Fronhausen, einem der neuen Standorte fĂŒr ein AED-GerĂ€t, der offizielle Startschuss gegeben.

 

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jĂ€hrlich eine der hĂ€ufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-GerĂ€t (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt, um einem aus dem Takt geratenen Herz mit einem lebensrettenden Stromimpuls „Starthilfe“ zu geben. Diese wichtigen Erstmaßnahmen mĂŒssen in der Regel von Laien die sich in nĂ€chster NĂ€he befinden durchgefĂŒhrt werden – denn bereits nach fĂŒnf Minuten ohne Herzdruckmassage bleiben in den meisten FĂ€llen irreparable SchĂ€den zurĂŒck. Die Björn Steiger Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt AED-GerĂ€te flĂ€chendeckend verfĂŒgbar zu machen und entsprechende Schulungen fĂŒr die Bevölkerung anzubieten.

 

Im Juni wurden bereits die ersten zehn AED-SĂ€ulen bzw. -WandkĂ€sten im Landkreis Marburg-Biedenkopf aufgestellt. Im gesamten Landkreis sollen an verschiedenen, öffentlichen und stark frequentierten Orten AED-SĂ€ulen aufgestellt werden. Im ersten Schritt erhĂ€lt jede Gemeinde ein GerĂ€t. ErgĂ€nzend zu den öffentlichen kostenlosen Schulungen fĂŒr die Bevölkerung plant die Stiftung ihre Projekte fĂŒr Schulen und KindergĂ€rten im Landkreis umzusetzen. So soll sichergestellt werden, dass sich nach und nach alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger – egal welchen Alters – Erste-Hilfe-Maßnahmen zutrauen und auf dieses Weise die Herzsicherheit in der Region deutlich erhöht wird.

 

LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt betonte, wie wichtig das Projekt fĂŒr die Herzsicherheit im Landkreis ist: „Die wichtigste Rolle bei einem plötzlichen Herzstillstand spielen die Ersthelfer. Sie setzen den Notruf ab, leisten Erste Hilfe und stellen so die Weichen fĂŒr alle anderen Schritte: Notarzt, Rettungsdienst und Klinik. Mit diesem Projekt können wir die Rolle der Ersthelfer stĂ€rken und weiter ausbauen, damit sie noch besser helfen können.“ Dies sei ein weiterer Baustein der Sicherheitsarchitektur in der Region.

 

Bereits jetzt seien die Chancen, einen Herzinfarkt oder einen Herzstillstand zu ĂŒberleben, in Marburg-Biedenkopf grĂ¶ĂŸer als andernorts. „Das hĂ€ngt mit dem gut ausgebauten System der Rettungsdienste und einer hervorragenden klinischen Versorgung, zum Beispiel im Marburger Uni-klinikum zusammen. Ersthelfer, Mitarbeiter der Rettungsleitstelle, NotĂ€rzte, NotfallsanitĂ€ter und die Mediziner im Krankenhaus arbeiten hier Hand in Hand und eng aufeinander abgestimmt“, sagte die LandrĂ€tin. Da sei es nur folgerichtig und konsequent, die Rettungskette weiter auszubauen.

 

Auch Claudia Schnabel, BĂŒrgermeisterin von Fronhausen, freute sich, dass im Rathaus nun ein lebensrettendes AED-GerĂ€t verfĂŒgbar ist.

 

Die Björn Steiger Stiftung finanziert das Projekt und wirbt dafĂŒr um Spenden.

 

Hintergrundinformationen

 

Der plötzliche Herztod ist mit 100.000 Opfern jĂ€hrlich eine der hĂ€ufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit einer Herzdruckmassage begonnen wird und ein AED-GerĂ€t (Automatisierter Externer Defibrillator) zum Einsatz kommt. Der AED ist selbsterklĂ€rend und gibt nach Einschalten alle notwendigen Schritte akustisch vor — der Laie kann nichts falsch machen.

 

Björn Steiger Stiftung:

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wurde der achtjĂ€hrige Björn Steiger von einem Auto erfasst. Es dauerte fast eine Stunde bis der Krankenwagen eintraf. Björn starb am 3. Mai 1969 nicht an seinen Verletzungen, er starb am Schock. Seine Eltern Ute und Siegfried Steiger grĂŒndeten daraufhin am 7. Juli 1969 die Björn Steiger Stiftung als gemeinnĂŒtzige Organisation mit dem Ziel die deutsche Notfallhilfe zu verbessern. Meilensteine dieses Engagements sind z. B. die EinfĂŒhrung der bundesweit kostenfreien Notrufnummer 110/112, der Aufbau der Notruftelefonnetze an deutschen Straßen, die EinfĂŒhrung des Sprechfunks im Krankenwagen, Aufbau der Luftrettung oder die EinfĂŒhrung der kostenlosen Handyortung bei Notruf. Aktuelle Initiativen widmen sich insbesondere dem FrĂŒhgeborenentransport, der Breitenausbildung in Wiederbelebung und FrĂŒhdefibrillation, der Handy-Ortung durch Rettungsleitstellen, sowie der Sensibilisierung von GrundschĂŒlern fĂŒr den Notfall.

 

Neue AED-Standorte:

Rathaus Cölbe, Kasseler Straße 88, 35091 Cölbe, Eingangsbereich

BĂŒrgerhaus Dautphe, Am BĂŒrgerhaus 1, 35232 Dautphe, Eingangsbereich

Gemeindehaus Dreihausen, DreihĂ€user Straße 8, 35085 Ebsdorfergrund, Eingangsbereich

BĂŒrgerhaus Fronhausen, Bergstraße 1, 35112 Fronhausen, Eingangsbereich

Rathaus Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, Eingangsbereich

BĂŒrgerbĂŒro Kirchhain, Am Markt 6-8, 35274 Kirchhain, Eingangsbereich

Lahnfelshalle, Otto-Ubbelohde-Weg 21A, 35094 Lahntal, Eingangsbereich

Rathaus Lohra, Heinrich Naumann-Weg 2, 35102 Lohra, Eingangsbereich

Rathaus Stadtallendorf, Bahnhofstraße 1, 35260 Stadtallendorf, Eingangsbereich

Rathaus Wohratal, Halsdorfer Straße 56, 35288 Wohratal, Eingangsbereich

 

Bereits bestehende AED-Standorte können online unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.steiger-stiftung.de/aed

Hinweisbekanntmachung nach § 1 Abs. 2 Bekanntmachungsverordnung (BekanntmachungsVO)

Kommunalwahlen im Lande Hessen vom 06. MĂ€rz 2016;
Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in die Gemeindevertretung nach den Bestimmungen des Kommunalwahlrechts

Die Gemeinde Fronhausen weist darauf hin, dass auf der Internetseite der Gemeinde Fronhausen unter www.fronhausen.de – Bekanntmachungen / Amtliche Bekanntmachungen die „Bekanntmachung ĂŒber ein NachrĂŒckverfahren in die Gemeindevertretung Fronhausen“ eingestellt worden ist.

Es wird auf das Recht aufmerksam gemacht, dass diese Bekanntmachung wÀhrend der öffentlichen Sprechzeiten der Verwaltung in Papierform / durch Aushang einzusehen ist und gegen eine Kostenerstattung entsprechende Ausdrucke gefertigt werden können.

Fronhausen, 26.07.2018

Der Gemeindevorstand (Siegel)
der Gemeinde Fronhausen

i.A.
gez. Achim Batz
Wahlamt

Ausscheiden und NachrĂŒcken in die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen

Nachdem

Herr Heiko Becker,
WeiersgÀrten 1, 35112 Fronhausen,

sein Mandat als Gemeindevertreter der Gemeinde Fronhausen niedergelegt hat, hat er sein Mandat gemĂ€ĂŸ § 33 des Hessischen Kommunalwahlgesetzes (KWG) unwiderruflich mit sofortiger Wirkung verloren.

GemĂ€ĂŸ § 34 Abs. 1 KWG wurde der nĂ€chste noch nicht berufene Bewerber mit den meisten Stimmen des Wahlvorschlages “Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)“, der die Voraussetzung fĂŒr das Mandat in der Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen erfĂŒllt    

Herr Heiner Pfeffer,
HassenhĂ€user Straße 3, 35112 Fronhausen,

als NachrĂŒcker in die Gemeindevertretung der Gemeinde Fronhausen berufen. Durch diese Feststellung hat er das Mandat erworben.

Gegen diese Feststellung kann jeder Wahlberechtigte des Wahlkreises der Gemeinde Fronhausen binnen einer Ausschlussfrist von 2 Wochen nach dieser Bekanntmachung Einspruch erheben. Der Einspruch eines Wahlberechtigten, der nicht die Verletzung eigener Rechte geltend macht, ist nur zulĂ€ssig, wenn ihn eins vom Hundert der Wahlberechtigten, mindestens jedoch fĂŒnf Wahlberechtigte, unterstĂŒtzen.

Der Einspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift bei dem Gemeindewahlleiter fĂŒr die Kommunalwahl in Fronhausen, Schulstraße 19, 35112 Fronhausen, einzulegen und im Einzelnen zu begrĂŒnden.

 

35112 Fronhausen, den 26.07.2018
Der Wahlleiter
der Gemeinde Fronhausen               (Dienstsiegel)

gez.: Achim Batz

Hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens

Umweltministerium ruft zweithöchste Alarmstufe aus

 

Durch das Andauern der Schönwetterphase mit Temperaturen von ĂŒber 30 Grad und ausbleibenden NiederschlĂ€gen bzw. nur lokal begrenzten gewittrigen NiederschlĂ€gen verstĂ€rkt sich die Waldbrandgefahr in Hessen wieder deutlich. Große Teile Hessens sind seit lĂ€ngerem ohne ergiebige NiederschlĂ€ge geblieben.

 

FĂŒr die nĂ€chsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens hohe Waldbrandgefahr. Die fĂŒr das kommende Wochenende vorhergesagten, gewittrigen NiederschlĂ€ge fĂŒhren nach erster EinschĂ€tzung zu keiner anhaltenden Verbesserung der Situation.

 

Das Hessische Umweltministerium hat daher ab heute die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, fĂŒr die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst. Die Aussicht auf ein Anhalten der Wetterlage ohne grĂ¶ĂŸere landesweite NiederschlĂ€ge bei weiterhin hohen Temperaturen, sowie eine Zunahme des Waldbrandgeschehens macht diesen vorsorgenden Schritt erforderlich.

 

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefĂ€hrdeten Waldbereiche verstĂ€rkt ĂŒberwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders brandgefĂ€hrdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorĂŒbergehende Sperrung von Waldwegen und WaldflĂ€chen ist nicht ausgeschlossen. FĂŒr diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um VerstĂ€ndnis gebeten.

 

Nach einem in Hessen insgesamt zu trockenen FrĂŒhjahr und deutlich zu trockenen Juni bei gleichzeitigen Rekordtemperaturen im April und Mai, sind die WasservorrĂ€te auch in den Waldböden stark zurĂŒckgegangen. Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 45 WaldbrĂ€nden mit einer SchadflĂ€che von rund 4,5 Hektar.

 

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den GrillplĂ€tzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

 

Im Wald ist das Rauchen grundsĂ€tzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die WĂ€lder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dĂŒrfen nur auf den ausgewiesenen ParkplĂ€tzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht ĂŒber trockenem Bodenbewuchs stehen.

 

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzĂŒglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nĂ€chste Forstdienststelle zu informieren.

 

 

Zum Hintergrund:

 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt wĂ€hrend der Waldbrandsaison (MĂ€rz bis Oktober) tĂ€glich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen fĂŒr Deutschland bereit. Die GefĂ€hrdungslage fĂŒr das Auftreten von WaldbrĂ€nden wird dabei in Deutschland seit 2012 nach dem WBI-Modell berechnet. Dieses Modell gliedert die Waldbrandgefahr in 5 Stufen, wobei Stufe 1 eine sehr geringe, Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr signalisiert. In die Berechnungen des Gefahrenindex fließen u.a. Daten der Lufttemperatur, relativen Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate ein.

 

Unter Zugrundelegung dieser Prognose sowie weiterer Faktoren, wie weiterer Prognoseverfahren, der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie EinschĂ€tzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Ministerium fĂŒr Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ggf. eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst.

 

Das Ausrufen der Alarmstufe A bedeutet, dass in Hessen oder Teilen Hessens eine fortgesetzt hohe Waldbrandgefahr besteht. Der Landesbetrieb Hessen-Forst mit seinen ForstĂ€mtern veranlasst in diesem Fall eine verstĂ€rkte Überwachung der besonders gefĂ€hrdeten Waldgebiete und stellt die technische Einsatzbereitschaft sicher (z.B. durch Kontrolle der Zugangswege, Löschwasserentnahmestellen, GerĂ€te und Nachrichtenverbindungen). DarĂŒber hinaus wird der Kontakt mit den Brandschutzdienststellen intensiviert und die Information der Bevölkerung durch die lokale Presse sichergestellt. Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flĂ€chendeckenden Sperrung von GrillplĂ€tzen, Waldwegen und WaldflĂ€chen beinhaltet.

Kreis, Kommunen und Telekom unterzeichnen Vertrag fĂŒr schnelles Internet

Mit der Vertragsunterzeichnung haben der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die StĂ€dte und Gemeinden und die Deutsche Telekom den weiteren Ausbau des schnellen Internets im Kreis auf den Weg gebracht. Damit sollen bis 2020 die letzten unterversorgten „weißen Flecken“ den Anschluss an die Datenautobahn mit schnellem Internet erhalten. Nach Abschluss des Erweiterungsprojektes wird der Landkreis Marburg-Biedenkopf ĂŒber eine der besten Breitbandversorgungen im lĂ€ndlichen Raum bundesweit verfĂŒgen.

Im Landkreis Marburg-Biedenkopf konnte bereits im August 2015 ein erstes Ausbauprojekt in Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom erfolgreich abgeschlossen werden. Hierbei wurde bereits eine Versorgung von ĂŒber 95 Prozent der Haushalte und Gewerbestandorte mit 25 Mbit/s erzielt.

„Durch die Fördermöglichkeiten von Bund und Land können wir nun den weiteren Ausbau in Angriff nehmen“, unterstrich LandrĂ€tin Kirsten FrĂŒndt bei der Vertragsunterzeichnung. „Dazu haben wir den Markt erkundet und die Arbeiten anschließend ausgeschrieben“, ergĂ€nzte Klaus Bernhardt, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Breitband Marburg-Biedenkopf GmbH. Bei der Ausschreibung habe sich die Deutsche Telekom durchgesetzt und werde somit auch fĂŒr das Erweiterungsprojekt in Marburg-Biedenkopf der Ausbaupartner sein, so Bernhardt.

„Schnelles Internet ist eine nicht mehr wegzudenkende und fĂŒr die Menschen relevante Infrastruktur“, betonte die LandrĂ€tin. Geschwindigkeit und hohe Bandbreiten seien dabei sowohl fĂŒr die Freizeitnutzung wichtig, als auch ein wichtiger Standortvorteil fĂŒr die Wirtschaft in der Region. „Und auch auf dem Bildungssektor gehört schnelles Internet heute zum Standard, weshalb wir auch unsere Schulen an die Datenautobahn anbinden werden, damit wir nicht den Anschluss an die digitale Zukunft verlieren“, erklĂ€rte Kirsten FrĂŒndt.

Mit der Deutschen Telekom sei ein kompetenter und leistungsfĂ€higer Ausbaupartner gefunden worden, der bereits die erste Ausbaustufe realisiert habe und daher die Region kenne, sind sich Klaus Bernhardt und LandrĂ€tin FrĂŒndt einig.

Vesta von Bossel, Vorstandbeauftragte der Telekom fĂŒr den Breitbandausbau, ergĂ€nzt: „Wir verbauen in dieser zweiten Stufe die zukunftsfĂ€higste Technik, die derzeit am Markt verfĂŒgbar ist. Dank der neuesten Infrastruktur werden zum Beispiel die Schulen und Gewerbegebiete im Kreisgebiet mit GigabitanschlĂŒsse versorgt. Ein guter Tag fĂŒr alle! Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Beteiligten fĂŒr ihr erneutes Vertrauen in die LeistungsfĂ€higkeit der Deutschen Telekom.“

75 Schulen und ĂŒber 500 Gewerbe sollen jetzt direkt mit GlasfaseranschlĂŒssen angebunden werden und so Bandbreiten im Gigabitbereich erhalten. Alle anderen AnschlĂŒsse, die aktuell unter 30 Mbit/s Bandbreite zur VerfĂŒgung haben und somit förderfĂ€hig sind, sollen nun zu 100 Prozent ĂŒber 30 Mbit/s Bandbreite nach dem Ausbau bekommen. 95 Prozent davon sollen sogar 50 Mbit/s oder mehr und 80 Prozent 100 Mbit/s oder mehr Bandbreite nach dem Ausbau zur VerfĂŒgung haben. Dies wird insgesamt fast 6.000 Haushalte betreffen.

Im Rahmen des Projektes werden 108 Kilometer Tiefbau realisiert, 1.165 Kilometer Glasfaserkabel und 168 Kilometer Leerrohre verlegt. Das Projektgebiet wird dabei in sieben Ausbaugebiete aufgeteilt, die nacheinander umgesetzt werden. Pro Ausbaugebiet ist eine Planungs- und Bauzeit von 10 Monaten vorgesehen. Insgesamt soll das Erweiterungsprojekt in 22 Monaten abgeschlossen werden.

Die zu finanzierenden Kosten fĂŒr den weiteren Ausbau belaufen sich fĂŒr den Landkreis insgesamt auf rund 10,9 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf den Anschluss der Schulen etwa 1,8 Millionen Euro, wovon Kreis und Bund je die HĂ€lfte tragen. Die verbleibenden 9,1 Millionen Euro fĂŒr den Ausbau von privaten Haushalten und Gewerbestandorten werden vom Bund ebenfalls mit 50 Prozent und vom Land Hessen mit 3 Millionen Euro unterstĂŒtzt. Die noch offenen 1,6 Millionen Euro teilen sich Kommunen und Landkreis je zur HĂ€lfte. Somit wird das Erweiterungsprojekt mit 5,4 Millionen Euro durch den Bund, 3,0 Millionen Euro vom Land Hessen, 1,7 Millionen vom Landkreis und 0,8 Millionen Euro von den StĂ€dten und Gemeinden getragen.

 

Abholung gebrauchsfÀhiger und wiederverwendbarer Möbel und anderer Haushaltswaren in Fronhausen

Die Firma Praxis GmbH holt kostenlos gebrauchte und wieder verwertbare GĂŒter, wie Möbel,E-GerĂ€te sowie andere HaushaltsgegenstĂ€nde ab. Die Abholung sollte frĂŒhzeitig, ca. 2 Wochen vor dem Abholungstermin, unter der Servicenummer: 06421/87333-0 vereinbart werden. Dabei können auch nĂ€here Einzelheiten erfragt werden, insbesondere welche GegenstĂ€nde mitgenommen werden können.

GrundsĂ€tzlich entscheiden die Mitarbeiter der Firma Praxis GmbH vor Ort ĂŒber die Mitnahme. Nicht angenommene GegenstĂ€nde können ggf. ĂŒber die SperrmĂŒllabfuhr entsorgt werden.

Termine in Fronhausen:
Donnerstag, den 02. August 2018
Dienstag, den 21. August 2018
Mittwoch, den 12. September 2018
Montag, den 01. Oktober 2018
Dienstag, den 23. Oktober 2018
Donnerstag, den 08. November 2018
Mittwoch, den 21. November 2018
Mittwoch, den 19. Dezember 2018

Das Passamt informiert

Ist Ihr Personalausweis bzw. Ihr Reisepass noch gĂŒltig?

Sollte ein Reisepass oder Personalausweis abgelaufen sein, können diese PÀsse erneuert werden. VerlÀngerungen sind nicht möglich!

Zur Neuausstellung hier noch einige Anmerkungen:

Personalausweis:
Beantragung persönlich, unter Vorlage des alten Personalausweises, evtl. des alten Kinderausweises/Kinderreisepasses und einer Geburts- oder Eheurkunde.

Die Beantragung ist ab dem 12. Lebensjahr möglich

Abgabe von einem biometrischen Lichtbild fĂŒr den vorlĂ€ufigen Personalausweis sowie einem biometrischen Lichtbild fĂŒr den Personalausweis.

Die Bilder mĂŒssen neu und aktuell sein und einen einfarbigen hellen Hintergrund haben (GrĂ¶ĂŸe 4,5 auf 3,5 cm).

GebĂŒhren:
VorlÀufiger Personalausweis 10,- Euro
Personalausweis 28,80 Euro
Personalausweis bei Antragstellern unter 24 Jahren  22,80 Euro

Lieferzeit:
VorlÀufiger Personalausweis innerhalb 1 Woche
Personalausweis ca. 2 – 3 Wochen

Kinderreisepass:
Antragstellung unter Vorlage eines alten Kinderausweises/Kinderreisepasses und einer Geburtsurkunde.

EinverstÀndniserklÀrung der Sorgeberechtigten ist erforderlich, d.h. Unterschrift bei Antragstellung!

Abgabe von einem neuen aktuellen biometrischen Lichtbild (GrĂ¶ĂŸe 4,5 auf 3,5 cm)

GebĂŒhren:
Kinderreisepass 13,- Euro
Lieferzeit: innerhalb 1 Woche

Reisepass:
Beantragung persönlich unter Vorlage eines Personalausweises, alten Reisepasses und einer Geburts- oder Eheurkunde.

Abgabe von einem biometrischen Lichtbild fĂŒr den vorlĂ€ufigen Reisepass einem biometrischen Lichtbild fĂŒr den Reisepass

Die Bilder mĂŒssen neu und aktuell sein und einen einfarbigen hellen Hintergrund haben (GrĂ¶ĂŸe 4,5 auf 3,5 cm).

GebĂŒhren:
VorlÀufiger Reisepass 26,- Euro
Reisepass 60,- Euro
Reisepass bei Antragstellern unter 24 Jahren 37,50 Euro

Lieferzeit:
VorlÀufiger Reisepass innerhalb 1 Woche
Reisepass  ca. 3 Wochen

FĂŒr die Änderung eines Passes, eines vorl. Passes und fĂŒr die VerlĂ€ngerung oder Änderung eines Kinderreisepasses (bereits abgelaufene KinderreisepĂ€sse können nicht verlĂ€ngert werden!) GebĂŒhren: 6,- Euro

GĂŒltigkeit von Ausweisen:
Personalausweise bei Personen unter 24 Jahren 6 Jahre
Personalausweise bei Personen ab 24 Jahren 10 Jahre
vorlÀufiger Personalausweis höchstens 3 Monate
Reisepass bei Personen unter 24 Jahren 6 Jahre
Reisepass bei Personen ab 24 Jahren 10 Jahre
vorlÀufiger Reisepass höchstens 1 Jahr
Kinderreisepass lÀngstens bis zum Ablauf des 11. Lebensjahres!

Informationen zum Expresspass auf Anfrage!

Beantragung:
Gemeindeverwaltung Fronhausen, Schulstraße 19, Zimmer 5,
Herr Grebe, Tel.: 0 64 26 / 92 83 11, Frau Wagner, Tel.: 0 64 26 / 92 83 12

Wann?
Montags von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr
Dienstags, Donnerstags und Freitags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr
Mittwochs von 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr

 

Zahlungstermin 15.08.2018 fĂŒr die AbfallgebĂŒhren

Der MĂŒllabfuhrzweckverband erinnert an die pĂŒnktliche Zahlung der AbfallgebĂŒhren zum Stichtag 15.08.2018. Die Höhe der Zahlung ist dem zuletzt zugestellten Abgabenbescheid zu entnehmen. Da der MZV Mehrjahresbescheide erstellt, gelten die mit dem letzten Abgabenbescheid festgesetzten Zahlungen auch fĂŒr Folgejahre. Der Mehrjahresbescheid gilt so lange, bis ein neuer Bescheid zugestellt wird.

Bei der Überweisung auf eines unserer Bankkonten ist darauf zu achten, dass als Verwendungszweck die jeweilige Kundennummer mit angegeben wird.
Zahlungen, die verspĂ€tet eingehen, werden angemahnt. Der MZV hat die gesetzliche Verpflichtung, schon bei der ersten Mahnung einer verzögerten Zahlung MahngebĂŒhren und SĂ€umniszuschlĂ€ge zu erheben. Auf die Erhebung dieser Zusatzkosten kann daher nicht verzichtet werden.

RĂŒckfragen richten Sie bitte an:
MĂŒllabfuhrzweckverband Biedenkopf, Hausbergweg 1, 35236 Breidenbach
Telefon: 06465 9269-13 oder 06456 9269-11,
Fax: 06465 9269-26,
E-Mail: i

WasserstÀnde wegen Hitze auf kritischem Niveau

Wasserbehörde: Nur wenig Wasser aus BĂ€chen und FlĂŒssen entnehmen

 

Das seit Wochen andauernde sommerliche und trockene Wetter geht auch an den FließgewĂ€ssern im Landkreis Marburg-Biedenkopf nicht spurlos vorĂŒber. Gerade bei kleineren FlĂŒssen und BĂ€chen sind deutlich gesunkene WasserstĂ€nde feststellbar. Der Regen in den vergangenen Tagen war nicht ausreichend, um zu einer spĂŒrbaren Entspannung zu fĂŒhren. Daher ruft die Untere Wasserbehörde des Landkreises Marburg-Biedenkopf dazu auf, möglichst kein Wasser aus FlĂŒssen und BĂ€chen zu entnehmen.

 

Beispielhaft sei auf die Lage an Perf und Salzböde verwiesen: Im Juni flossen am Perf-Pegel in Breidenbach durchschnittlich 100 Liter Wasser pro Sekunde weniger vorbei als noch im Mai. Der RĂŒckgang an der Messstation EtzelmĂŒhle an der Salzböde betrug in diesem Zeitraum sogar 150 Liter pro Sekunde, also etwa so viel wie in eine Badewanne passt. Auch an den Pegeln der Lahn in Biedenkopf und Marburg ist ein deutlicher RĂŒckgang zu verzeichnen.

 

GrundsĂ€tzlich benötigen EigentĂŒmer von GewĂ€ssern sowie Anlieger von GrundstĂŒcken an GewĂ€ssern keine Erlaubnis fĂŒr Wasserentnahmen zu eigenen Zwecken, wie zum Beispiel zur GartenbewĂ€sserung. Eine zu starke Wasserentnahme kann zu einem Ungleichgewicht des Ökosystems und im schlimmsten Falle zum Sterben von Lebewesen fĂŒhren.

 

Wegen der festgestellten geringen Wassermengen in einigen FlĂŒssen und BĂ€chen ist besondere RĂŒcksichtnahme geboten. Gerade auf den Einsatz von Pumpen sollte daher verzichtet werden.

 

Die Untere Wasserbehörde weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Wasserentnahmen fĂŒr andere Personen im Rahmen des sogenannten Gemeingebrauchs bei der Wasserbehörde gemeldet oder angezeigt werden mĂŒssen, soweit der Gebrauch ĂŒber das Schöpfen mit HandgefĂ€ĂŸen hinausgeht.

 

Weitere Informationen erhalten sie beim Fachdienst Wasser- und Bodenschutz des Landkreises Marburg-Biedenkopf unter der Telefonnummer: 06421 405-1645.

Ausschreibung Wettbewerb “Aktion Generation – lokale Familien stĂ€rken”

Auch in diesem Jahr schreibt das Hessische Ministerium fĂŒr Soziales und Integration den Wettbewerb „Aktion Generation – lokale Familien stĂ€rken“ aus. Der Wettbewerb gibt Impulse fĂŒr zukunftsfeste Konzepte, die das Miteinander der Genera-tionen fördern und auf der kommunalen Ebene angelegt sind. FĂŒr den Wettbewerb sind Preisgelder in Höhe von insge-samt 100.000 € vorgesehen.

Aufgrund der demografischen Entwicklung verĂ€ndern sich nicht nur die BedĂŒrfnisse der Menschen, sondern auch das VerhĂ€ltnis der Generationen zueinander wandelt sich. Die VerĂ€nderung von Familienstrukturen, die geringer werdende Zahl junger Menschen, die steigende Zahl Ă€lterer und alleinlebender Menschen – die Auswirkungen zeigen sich vor allem in der Kommune, vor Ort. So gewinnen z. B. die Themen „Wohnen“ und „Digitalisierung“ immer mehr an Bedeutung. Was benötigen also Jung und Alt im Alltag? Wie können Angebote und Hilfen strukturiert sein, damit nicht nur Einzelne, sondern möglichst viele von ihnen profitieren und das Verbindende deutlich wird? Welche Strukturen, Angebote und Hilfen gibt es bereits und können genutzt bzw. neu oder effektiver ausgerichtet werden? Was kann die oder der Einzelne beitragen?

In vielen Kommunen existiert bereits eine Vielzahl von Maßnahmen, die meist einzelne Zielgruppen im Blick haben. Dies sind beispielsweise Senioren- und Generationenhilfen, Engagementlotsen, Demenzbegleiter, Patenschaften fĂŒr Kinder, Fahrdienste, kulturelle und sportliche Angebote, Wohnberatungsstellen oder auch lokale Leitstellen Älterwerden. Diese Angebote sollen – wo möglich und sinnvoll – miteinander verknĂŒpft werden, so dass in der Kommune ein abgestimmtes Netz fĂŒr die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger entsteht. Das Konzept fĂŒr ein solches Netzwerk soll also ganzheitlich und nachhaltig ausgerichtet sein. Die Netzwerke können dabei durchaus unterschiedliche Schwerpunkte aufnehmen, wie z. B. Wohnen oder Digitalisierung.

Das Miteinander der Generationen und die Verantwortung fĂŒreinander vor Ort in den Blick nehmen und dabei Bestehen-des nutzen: Dies will der Wettbewerb stĂ€rken und fördern. Das kann in Zusammenarbeit mit den Kommunen, mit VerbĂ€n-den, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen, Institutionen und Initiativen, mit Haupt- und Ehrenamtlichen gelingen.

Teilnahmevoraussetzung und Teilnahmeberechtigte:
Grundidee ist das Miteinander der Generationen. Aufbauend auf den kommunalen Strukturen soll das Konzept Angebote und Hilfen auf haupt- und ehrenamtlicher Ebene vor Ort aufgreifen, ggfs. neu und effektiver ausrichten und intelligent miteinander vernetzen. Die  Realisierungswege und -chancen des Konzepts mĂŒssen aufgezeigt werden und nachvoll-ziehbar sein. Synergien sollen deutlich werden. Das Konzept soll eine grĂ¶ĂŸere rĂ€umliche Einheit, d.h. ein Dorf, mehrere Gemeinden, einen Stadtteil, ein Quartier, eine Stadt oder eine Region umfassen.  Bewerben können sich Kommunen und Gebietskörperschaften sowie Vereine, VerbĂ€nde, Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen.

Bewerbung und Bewerbungsfrist:
Die Bewerbungsunterlagen sind schriftlich in 9-facher Ausfertigung bis zum 31. August 2018 einzureichen an: Hessisches Ministerium fĂŒr Soziales und Integration, Frau Simone Höbig- Ohlemacher, Sonnenberger Straße 2/2a, 65193 Wiesbaden (bei RĂŒckfragen: ).

Auswahlverfahren:
Die Auswahl der PreistrÀger erfolgt durch eine Jury, die sich aus Experten der Hessischen Landesregierung und Landes-verwaltung, der kommunalen SpitzenverbÀnde u.a. zusammensetzt. Die Preisverleihung findet im November 2018 statt.

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Bewerbungsformular "Aktion Generation - lokale Familien stÀrken"

Ferienbetreuung in der Gemeinde Fronhausen in den Herbstferien 2018

Wie bereits mehrfach bekannt gegeben wurde, gibt es auch im Jahr 2018 unsere Ferienbetreuungsangebote. Geplant sind wieder zwei Wochen in den Herbstferien. Die tĂ€gliche Betreuung findet von 7:30 Uhr bis 16:00 Uhr statt. FĂŒr die Betreuung in den Ferien wird immer mit viel Engagement der Betreuerinnen ein spannendes, unterhaltsames, abwechslungsreiches und feriengerechtes Programm fĂŒr die teilnehmenden Kinder liebevoll vorbereitet. Vorrangige Zielgruppe sind Grundschulkinder; Betreuungsort wird wieder die Grundschule Fronhausen sein. Von hier aus starten aber auch immer wieder z.B. AusflĂŒge in den nahen Wald und andere interessante Unternehmungen. Der Elternbeitrag pro Kind und Woche betrĂ€gt 50,- €. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass eine Betreuung nur bei einer ausreichenden Zahl von Anmeldungen stattfinden und ein richtig gutes Programm nur bei rechtzeitiger Anmeldung vorbereitet werden kann.

Interessierte Eltern finden nun hier das Formular fĂŒr die verbindliche Anmeldung fĂŒr die Herbstferien auf der Homepage der Gemeinde Fronhausen. Alternativ erhalten Sie die Anmeldeformulare auch in der Betreuung der Grundschule und bei der Gemeindeverwaltung.

Wir bitten Sie, dieses ausgefĂŒllt bis zum 22.08.2018 bei der Gemeindeverwaltung Fronhausen, Frau Becker, (bei RĂŒckfragen Tel.: 0 64 26 / 92 83 14) abzugeben.

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Anmeldformular fĂŒr die Ferienbetreuung in den Herbstferien 2018