Energie Marburg-Biedenkopf und EnergieNetz Mitte stellen Investitionsplan 2018 vor

Kooperation lohnt sich. Das zeigt sich ganz klar in der erfolgreichen Zusammenarbeit der kommunalen Stromnetzgesellschaft Energie Marburg-Biedenkopf (EMB), an der die zehn Kommunen Amöneburg, Cölbe, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Rauschenberg, Weimar, Wetter und Wohratal, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, die EnergieNetz Mitte (Netzbetreiber der EAM) sowie die Stadtwerke Marburg beteiligt sind. In dem Gemeinschaftsunternehmen können die Kommunen und kommunalen Unternehmen ihren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Stromnetze geltend machen. So ist für das Jahr 2018ein Investitionsprogramm vorgesehen, das mit Baumaßnahmen im Wert von rund 1 Million Euro aufwartet.

 

Die Investitionen umfassen die Erschließung zahlreicher Neubaugebiete; die große Anzahl neuer Hausanschlüsse zeugt dabei vom dynamischen Wachstum des heimischen Landkreises. Junge, zuziehende Familien sollen sich hier sicher sein, dass die Infrastruktur für die Entwicklungen der Zukunft gut gerüstet ist. Dr. Bernhard Müller, Geschäftsführer der Energie Marburg-Biedenkopf, fasst die Investitionsplanung für das Jahr zusammen: „Die Stromnetze gehören über die Kommunen den Bürgerinnen und Bürgern. Die Kommunen erwarten, dass die Netze den Ansprüchen der Bevölkerung und des Gewerbes genügen und laufend ausgebaut und modernisiert werden. Dafür sorgen wir mit den umfangreichen Investitionen, die letztlich immer unserer Region zugutekommen“.

 

Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt im Austausch von alten Freileitungen durch unterirdische Verkabelungen. Die Erdverkabelung von Stromleitungen hat grundsätzliche Vorteile hinsichtlich der Versorgungssicherheit. Denn Schäden durch Witterungseinflüsse, insbesondere durch Sturm und Gewitter, kommen im Kabelnetz wesentlich seltener vor. Auch ist der Aufwand für die Unterhaltung der Kabelnetze geringer. „Mit der Verkabelung wird also ein wichtiger Beitrag geleistet, um eine leistungsfähige Stromversorgung langfristig sicherzustellen. Ausfallzeiten in der Stromversorgung werden so erheblich verkürzt und letztendlich trägt die Erdverkabelung auch dazu bei, das Landschafts- bzw. das Ortsbild zu verschönern“, erläutert Marco Müller, ebenfalls Geschäftsführer der Energie Marburg-Biedenkopf.

 

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